-
Trumps Sprecherin Leavitt geht in Mutterschutz
-
Nächste Pleite für Eta: Union verliert in Leipzig
-
Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen
-
Eisbären eiskalt: Berlin gewinnt erstes Finale in Mannheim
-
Handball: Flensburg verteidigt Champions-League-Platz
-
Prinz Harry: "Werde immer Teil der königlichen Familie sein"
-
Trotz Waffenruhe im Libanon weiter gegenseitige Angriffe von Israel und Hisbollah
-
Google will bis zu 40 Milliarden Dollar in KI-Firma Anthropic investieren
-
Sieg gegen Dresden: Düsseldorf sendet Lebenszeichen
-
Neue Verhandlungen: US-Unterhändler und Irans Außenminister reisen nach Islamabad
-
Kosovo: Lange Haftstrafen gegen serbische Separatisten nach Aufstand von 2023
-
Weißes Haus: US-Gesandte fliegen am Samstag zu Iran-Gesprächen nach Pakistan
-
Besuch in Saudi-Arabien: Selenskyj spricht mit Kronprinz über Verteidigungskooperation
-
Netanjahu wegen bösartigen Tumors in der Prostata operiert
-
Handgelenksverletzung: Alcaraz verpasst French Open
-
Auf den Spuren von Diana: Prinz Harry besucht Minenräumer in der Ukraine
-
US-Staatsanwältin stellt Ermittlungen gegen Notenbankchef Powell ein
-
Hoffnung auf neue Verhandlungen: Irans Außenminister reist nach Islamabad
-
Gipfeltreffen in Zypern: EU-Staaten hoffen auf Stabilität in Nahost und am Golf
-
Zweiter Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland im April
-
Waffenruhe im Libanon um drei Wochen verlängert - trotzdem neue gegenseitige Angriffe
-
Signal Hack in Berliner Politik: Generalbundesanwalt ermittelt wegen Spionage
-
Kubicki will bei Wahl-Niederlage "aufs politische Altenteil" gehen
-
Porsche steigt aus Bugatti-Joint-Venture mit kroatischem Hersteller Rimac aus
-
Nach Rassismus-Vorwürfen: Sechs Spiele Sperre für Prestianni
-
Signal-Hack: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts
-
Irans Außenminister reist am Freitag nach Islamabad
-
X-Nutzer scheitert erneut mit Klage gegen CDU-Außenpolitiker Kiesewetter
-
Merz in Rentendebatte in eigenen Reihen unter Druck: Kritik von Senioren-Union
-
Wahlprüfungsbeschwerden zur Landtagswahl in Sachsen ohne Erfolg
-
DFB räumt Fehlentscheidung bei Höler-Tor ein
-
"Christliches Abendland" als Kampfbegriff: Bischöfe kritisieren Instrumentalisierung
-
Sorge in Berliner Politik über Ausmaß von Signal-Hack wächst
-
Nach Söder-Vorstoß: Unterstützung aus der SPD für Aigner als Bundespräsidentin
-
Ab 2027: Formel 1 kehrt in die Türkei zurück
-
Einen Monat nach Wheatley-Aus: Audi befördert McNish
-
Russische Zentralbank senkt Leitzins wegen schwächelnder Wirtschaft weiter
-
Ryanair reduziert Flüge von und nach Berlin im Winterflugplan um die Hälfte
-
Signal-Hacks: Von Notz sieht Datensicherheit im Politikbetrieb in Gefahr
-
Grünes Licht in Bundestag und Bundesrat: Tankrabatt kann zum 1. Mai kommen
-
Klingbeil dringt trotz Absage der EU-Kommission weiter auf Übergewinnsteuer
-
Mühlhaus wechselt aus Bremen nach Frankfurt
-
Sánchez: Angebliche US-Überlegungen für Nato-Rauswurf bereiten Spanien "keine Sorgen"
-
Kanadisches Startup übernimmt deutsche KI-Firma Aleph Alpha
-
Behindertengleichstellungsgesetz: Entwurf nun in erster Maiwoche im Bundestag
-
Signal-Hack: Auch bei der Linkspartei "einige wenige" Abgeordnete betroffen
-
Bundestag stimmt für Tankrabatt ab 1. Mai
-
Studie: Klimabedingte Extremwetterereignisse bedrohen Lebensräume von Landtieren
-
Affäre um Fördermittel: Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson tritt zurück
-
KI aus China: Deepseek veröffentlicht neue Version - Washington und Peking streiten
Medienbericht: Long Covid und ME/CFS kosten Gesellschaft 63 Milliarden Euro jährlich
Die gesellschaftlichen Kosten von Long Covid und ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) betragen einem Bericht zufolge mehr als 60 Milliarden Euro pro Jahr. Das berechnete die ME/CFS Research Foundation zusammen mit dem Unternehmen Risklayer und Forscherinnen und Forschern aus Deutschland und Australien, wie der "Spiegel" am Wochenende vorab berichtete.
Das Team berechnete demnach, wie viele Menschen in Deutschland an den beiden Krankheiten leiden und welche gesellschaftlichen Kosten daraus entstanden. ME/CFS war schon vor der Corona-Pandemie bekannt. Ein Teil der Long-Covid-Patienten entwickelt auch ME/CFS.
Erkrankte können unterschiedlichste Symptome wie starke Schmerzen, Erschöpfung oder Konzentrationsstörungen haben und werden teilweise erwerbsunfähig und pflegebedürftig. Noch immer weiß die Medizin nicht viel über die Krankheit.
Der Studie zufolge erreichte die Zahl der Long-Covid-Patientinnen und -Patienten im Jahr 2022 ihren Höhepunkt mit rund 2,7 Millionen neuen Fällen. Für Ende 2024 ging das Forscherteam von rund 870.000 Betroffenen aus. Schon vor der Pandemie litten dem Bericht zufolge rund 400.000 Menschen an ME/CFS, die Zahl sei in den Pandemie-Jahren deutlich gestiegen und habe Ende 2024 bei schätzungsweise 650.000 gelegen.
Über die vier Jahre 2020 bis 2024 hätten die gesellschaftlichen Kosten beider Krankheiten bei mehr als 250 Milliarden Euro gelegen. Im Jahr 2024 allein seien es 63 Milliarden Euro gewesen. Da es zur Häufigkeit von ME/CFS vor der Pandemie keine genauen Daten gab, seien die Zahlen mit einer gewissen Unsicherheit behaftet, schreibt das Magazin.
Es zitiert Jörg Heydecke von der ME/CFS Research mit der Forderung, mehr in die Forschung zu investieren: "Selbst wenn wir zehn, zwanzig Prozent zu hoch liegen sollten – was ich nicht denke –, steht die heutige Forschungsförderung in keinem Verhältnis zum gesellschaftlichen Schaden, den Long Covid und ME/CFS anrichten." Der Bericht der Forscherinnen und Forscher soll am Dienstag auf der ME/CFS-Konferenz in Berlin vorgestellt werden.
I.Stoeckli--VB