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Zufriedener Zverev in Indian Wells: "Fühle mich anders"
Sein kraftvoller Turnierauftakt beim ersten Masters des Jahres in Indian Wells hat Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev in seinem guten Gefühl für die Titeljagd in Kalifornien bestätigt. "Ich hatte in Indian Wells früher Probleme, aber dieses Jahr fühle ich mich anders", sagte Zverev nach dem 6:3, 6:4 gegen den Italiener Matteo Berrettini und dem Einzug in die dritte Runde.
Mehr Risiko hatte sich Zverev vor seinem späteren Turniereinstieg in Runde zwei vorgenommen, den ein Freilos möglich gemacht hatte. Im Duell mit dem früheren Wimbledon-Finalisten Berrettini lieferte Zverev den unmittelbaren Beleg für seine veränderte Herangehensweise in Kalifornien, wo er seit 2015 nie über das Viertelfinale hinausgekommen war.
"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung", sagte Zverev, dem die Anstrengung kaum anzumerken war. Nach nur 1:12 Stunden hatte er seinen ersten Matchball verwandelt. "Er ist ein extrem aggressiver Spieler mit einer gewaltigen Vorhand und einem starken Aufschlag", erklärte er: "Wenn man sich ein wenig zurückzieht, wird es sehr schwer gegen ihn. Aber heute hatte ich das Gefühl, dass ich derjenige war, der Druck machte, derjenige, der aggressiv spielte."
Bei rund 20 Grad Celsius und windigen Verhältnissen zur Mittagszeit in Kalifornien profitierte der 28-Jährige einmal mehr von seinem guten Aufschlagspiel. Der Hamburger erzielte 89 Prozent der Punkte beim ersten Aufschlag und 82 Prozent beim zweiten Aufschlag. Zverev schenkte dem Italiener keinen einzigen Breakball.
T.Egger--VB