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"Bin gespannt": DFB-Frauen müssen auf Kunstrasen bestehen
Der Kunstrasen macht die Aufgabe noch kniffliger. "Ich habe echt ewig nicht mehr auf Kunstrasen gespielt. Von daher bin ich mal gespannt", sagte Fußball-Nationalspielerin Jule Brand vor dem Kracher der WM-Qualifikation in Norwegen. Doch der ungewohnte Belag im Viking-Stadion von Stavanger bringe für technisch starke Spielerinnen am Samstag (18.00 Uhr/sportstudio.de) womöglich auch Vorteile: "Wenn da der Ball verspringt, war es auf jeden Fall nicht der Platz."
Auf der Jagd nach dem Ticket für die Endrunde 2027 in Brasilien gelten die Norwegerinnen um Star-Stürmerin Ada Hegerberg als größte Hürde für die DFB-Auswahl. "Wir wissen, dass wir vor allem auf das Umschaltverhalten der Norwegerinnen aufpassen müssen. Sie haben drei in der Spitze, die alle auf ihre Art sehr gefährlich sind", warnte Bundestrainer Christian Wück.
Zumal beim 5:0 (2:0) des DFB-Teams gegen Slowenien zum Auftakt auch noch nicht alles rund lief. "Es wird an Kleinigkeiten hängen", prognostizierte Wück, der den Kunstrasen als "kleinen Vorteil" für die Gastgeberinnen ausmachte: "Von daher müssen wir gewappnet sein, und vor allen Dingen müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute alles reinwerfen, um unser spielerisches Potenzial auch auf dem Platz zu sehen."
Um sich ein direktes Ticket für die WM zu sichern, muss der Gruppensieg her. Norwegen war ebenfalls mit einem Sieg gestartet, in Österreich gewann das Team um Hegerberg mit 1:0 (0:0). Die Österreicherinnen sind bei einem Doppelpack im April dann der nächste Gegner der deutschen Auswahl.
A.Ammann--VB