-
Gasspeicher-Betreiber: Bis 1. November noch Befüllung zu 77 Prozent möglich
-
Russland nimmt Angriffe auf Kiew wieder auf - Behörden melden zwei Todesopfer
-
Nachtschwärmer Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale
-
Matthäus: Bayern Mitfavorit auf Champions-League-Titel
-
Geiselsöder glänzt: Gala gegen Mali, Küsschen für Fiebich
-
"Lebensversicherung" Guirassy: "Er kann noch besser spielen"
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuserprozess beginnt in Paris
-
Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Unterstützung Kiews
-
Finanzminister Klingbeil stellt im Bundestag Haushaltsentwurf für 2027 vor
-
Verband: Hollywood-Star Angelina Jolie besucht überraschend ukrainische Stadt Charkiw
-
Souverän ins Viertelfinale: Rybakina vor Sprung an die Spitze
-
Nach CDU-Wahldesaster in Sachsen-Anhalt: Landesvorstand zieht Konsequenzen
-
Tausende demonstrieren in Berlin nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt
-
Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen
-
Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter
-
Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde
-
Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz
-
Finnland errichtet 200 Kilometer langen Zaun an Grenze zu Russland
-
Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz
-
Noosha Aubel a krize v Postupimi: Jak dlouho je ještě možné tolerovat toto selhání vedení?
-
Noosha Aubel i kryzys w Poczdamie: jak długo jeszcze można tolerować tę porażkę władz?
-
Η Noosha Aubel και η κρίση του Πότσνταμ: Για πόσο ακόμα είναι ανεκτή αυτή η διαχειριστική αποτυχία;
-
ヌーシャ・オーベルとポツダムの危機:この指導力の欠如は、いつまで容認され続けるのか?
-
Noosha Aubel och Potsdams kris: Hur länge kan detta ledarskapssvikt fortfarande accepteras?
-
نوشا أوبيل وأزمة بوتسدام: إلى متى سيظل هذا الفشل القيادي مقبولاً؟
-
努莎·奧貝爾與波茨坦的危機:這種領導失職還能容忍多久?
-
누샤 아우벨과 포츠담의 위기: 이러한 리더십 부재는 얼마나 더 용인될 수 있는가?
-
नूशा ऑबेल और पॉट्सडैम का संकट: नेतृत्व की इस विफलता को और कितना सहन किया जा सकता है?
-
Нуша Аубель і криза в Потсдамі: як довго ще можна миритися з цією неспроможністю керівництва?
-
Miersch mahnt Korrekturen bei Reformvorhaben an
-
Abschied von Kriegsverbrecher Mladic: Tausende bei Beisetzung in Belgrad
-
"Falsche Schlussfolgerungen": Frei warnt SPD vor Aufschnüren des Rentenpakets
-
Witkoff: "Bedeutende Fortschritte" bei Gesprächen in Moskau und Kiew erzielt
-
Russland ordnet Schließung von deutschem Generalkonsulat in St. Petersburg an
-
Vorwurf der Volksverhetzung: Xavier Naidoo kommt in Mannheim vor Gericht
-
Nach AfD-Sieg: Innenmnister fordern Schutz von Sicherheitsbehörden
-
Wahlbeben in Sachsen-Anhalt: Merz will Kurs halten - mit neuem Regierungsstil
-
Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?
-
Sachsen-Anhalt: Schulze sieht CDU auf Weg in Opposition - AfD sucht "stabile Mehrheit"
-
Nepal gedenkt mit nationalem Trauertag der Opfer der Sturzflut
-
Kind steckt in Wäschekorb fest - Feuerwehr in Aurich eilt zu Hilfe
-
Israel greift Süden des Libanon erneut an - mehrere Tote
-
Mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Wüst warnt vor Naivität
-
Schwache Ernte erwartet: Dürre- und Hitzesommer setzt Frankreichs Winzern zu
-
Bas kündigt nach Landtagswahl Konsequenzen an: "Ein 'Weiter so' geht nicht"
-
Merz warnt AfD vor Grundgesetzverstößen nach Regierungsübernahme
-
Deutschland wehrt sich vor UN-Gericht gegen Völkermord-Vorwurf im Gazakrieg
-
Anschlagsversuch von Leipzig: Merz bekräftigt entschlossenen Kurs gegen Russland
-
Von der Leyen kündigt Investitionspaket in Höhe von 200 Millionen Euro für Grönland an
-
Merz will seinen Regierungsstil ändern - "Aufgeben ist für mich keine Option"
USA und Iran einigen sich auf Fahrplan für Friedensabkommen - Atomfrage weiter unklar
Die USA und der Iran haben sich bei ihren Gesprächen in der Schweiz auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region geeinigt. Die als Vermittler agierenden Staaten Katar und Pakistan teilten am Montag mit, dass der Fahrplan binnen 60 Tagen zu einer endgültigen Vereinbarung führen solle. Zu der heiklen Frage des iranischen Atomprogramms gab es indes unterschiedliche Äußerungen.
"Wir haben eine sehr gute Grundlage für eine erfolgreiche endgültige Einigung geschaffen", sagte US-Vizepräsident JD Vance am Montag im Schweizer Luxusresort Bürgenstock, wo die Gespräche stattgefunden hatten. Auch Irans Außenminister Abbas Araghtschi lobte "bedeutende Fortschritte".
Den Vermittlerstaaten Katar und Pakistan zufolge vereinbarten die USA und der Iran auch, einen Kommunikationskanal für die Straße von Hormus und einen Konfliktlösungsstab für den Libanon einzurichten. Mit dem Kanal sollten "Vorfälle und Kommunikationspannen" verhindert und eine "sichere" Handelsschifffahrt in der Meerenge ermöglicht werden, die der Iran nach Beginn des Krieges weitgehend gesperrt hatte. Die Meerenge ist für den globalen Handel mit Öl und Flüssiggas von großer Bedeutung.
Über den zudem geplanten Konfliktlösungsstab für den Libanon wurde der dortige Präsident Joseph Aoun nach Angaben seines Büros informiert. Parallel zum Iran-Krieg hatten sich die israelische Armee und die libanesische Hisbollah-Miliz in den vergangenen Monaten intensive Kämpfe geliefert. Israel, das gemeinsam mit den USA Ende Februar den Krieg gegen Iran begonnen hatte, ist an den Verhandlungen in der Schweiz allerdings nicht beteiligt.
Die erste Verhandlungsrunde im Bürgenstock-Hotel am Vierwaldstättersee endete in der Nacht zum Montag. Ziel ist es, eine dauerhafte und umfassende Lösung zur Beendigung des Iran-Kriegs zu klären. Zu den offenen Fragen gehören Irans Atomwaffenprogramm, die Straße von Hormus und eine nachhaltige Einstellung der Kämpfe zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Hisbollah.
Die Vermittlerstaaten Katar und Pakistan sprachen von einer "positiven und konstruktiven Atmosphäre" bei den Verhandlungen. Die Schweiz kündigte die unverzügliche Aufnahme von Gesprächen auf Ebene der Fachleute der beteiligten Länder an.
Iranischen Staatsmedien zufolge will Präsident Massud Peseschkian am Dienstag nach Pakistan reisen. Die Nachrichtenagentur Irna berichtete, er wolle dort Premierminister Shehbaz Sharif für "seine Vermittlung" danken.
Irans Außenminister Araghtschi wertete die Einigung auf einen Konfliktlösungsstab für den Libanon als Erfolg. Im Onlinedienst X schrieb er von einem "wichtigen Fortschritt zur Beendigung des Libanon-Krieges".
Die Hisbollah hatte den Libanon Anfang März mit Angriffen auf Israel in den Iran-Krieg hineingezogen. Israel reagierte mit Luftangriffen auf Ziele im Libanon und rückte zudem mit Bodentruppen im Süden des Landes vor.
In Berlin forderte Regierungssprecher Stefan Kornelius die Hisbollah auf, ihre Waffen niederzulegen und "der legitimen Regierung des Libanon ihren Raum" zu geben. "Wir stellen hier fest, dass die Hisbollah nach wie vor über eine enorme Schlagkraft verfügt und Israel aus dem Süden des Libanon aus angreift", sagte er. Zugleich lehnt die Bundesregierung laut Kornelius "eine dauerhafte Präsenz israelischer Truppen auf libanesischem Territorium" ab.
Wegen des Libanon-Konflikts wäre es bei den Gesprächen fast zum Eklat gekommen: US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit neuen "härteren" Angriffen, sollte Teheran "seine hochbezahlten, an ihn angeschlossenen Gruppen" im Libanon nicht zügeln. Daraufhin verließ die iranische Delegation vorübergehend die Verhandlungen. Irans Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf drohte mit einer scharfen Reaktion. Später wurden die Verhandlungen dennoch fortgesetzt.
Washington und Teheran hatten am Mittwoch ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Verhandlungsperiode von 60 Tagen für eine Friedenslösung vorsieht. Diese Frist kann im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden. Das Rahmenabkommen wurde in den USA teils heftig kritisiert: Die Kritiker sehen nach dem Iran-Krieg Washington geschwächt und Teheran gestärkt.
Kritisiert wurden unter anderem die vorgesehene Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran und die mögliche Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Vance sagte dazu: "Sollten wir iranische Vermögenswerte jemals freigeben, können wir sicherstellen, dass (...) das iranische Geld der iranischen Bevölkerung zugutekommt und nicht zur Finanzierung des Terrorismus verwendet wird."
Ein weiteres zentrales Konfliktthema ist das iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Teheran bestreitet, Atomwaffen bauen zu wollen.
Laut Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land "einzuladen". Dies sei "der erste Schritt zur dauerhaften Denuklearisierung oder zur endgültigen Beendigung des Atomwaffenprogramms im Iran".
Der Iran äußerte sich dazu deutlich zurückhaltender. Bei den Gesprächen habe eine "sehr kurze Debatte über die Atomfrage" stattgefunden, erklärte Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei. Das Thema sei von den USA angesprochen worden, Washington habe seine Position dargelegt. "Aber es wurden keine Details erörtert, und man kann nicht sagen, dass Verhandlungen über die Atomfrage begonnen haben."
A.Ammann--VB