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Berauscht am Steuer festgenommen: Britney Spears gelobt Besserung
US-Popstar Britney Spears hat nach einer Autofahrt unter mutmaßlichem Alkohol- oder Drogeneinfluss eine Nacht in Polizeigewahrsam verbracht und danach Besserung gelobt. Der Vorfall sei "absolut unentschuldbar", erklärte das Management der 44-Jährigen gegenüber der "New York Times" und dem "Hollywood Reporter". Die Sängerin werde nun "die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten".
US-Medien zufolge hatte die Polizei Spears am Mittwochabend (Ortszeit) in der Nähe von Los Angeles am Steuer ihres schwarzen BMW 430i gestoppt. Sie sei "unberechenbar mit hoher Geschwindigkeit gefahren", berichtete die "Los Angeles Times".
Die Beamten nahmen die Sängerin unter dem Verdacht fest, Alkohol oder Drogen konsumiert zu haben. Sie sei allein im Auto gewesen und habe sich einer Reihe von Tests zur Überprüfung ihrer Fahrtüchtigkeit unterzogen. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde Spears am frühen Donnerstagmorgen freigelassen, wie aus Unterlagen der Polizei des kalifornischen Landkreises Ventura hervorgeht. Für den 4. Mai wurde ein Gerichtstermin angesetzt.
Spears' Management sprach von einem "unglücklichen Vorfall", aufgrund dessen die 44-Jährige ihr Verhalten ändern wolle. "Hoffentlich kann dies der erste Schritt in der längst überfälligen Veränderung sein, die in Britneys Leben stattfinden muss", hieß es in der Erklärung.
In ihrer 2023 erschienenen Biografie "The Woman in Me" hatte Spears angegeben, niemals harte Drogen genommen zu haben. "Ich trank gerne, aber ich habe nie die Kontrolle verloren", schreibt sie. Sie räumte jedoch die Einnahme von Adderall ein, einem Medikament zur Behandlung von ADHS.
Spears war 1998 als Teenagerin mit "Baby One More Time" zum Superstar geworden, es folgten Hits wie "Oops! … I Did It Again" und "Toxic". 2008 wurde die Sängerin wegen psychischer Probleme vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen und entmündigt. Ihr Vater Jamie übernahm die Vormundschaft über die Musikerin und kontrollierte damit nicht nur die persönlichen und künstlerischen Belange seiner Tochter, sondern auch ihr Vermögen. Erst Ende 2021 endete die höchst umstrittene Vormundschaft nach langem Rechtsstreit.
G.Haefliger--VB