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Gericht weist Klage auf Herausgabe von Altkanzlerin Merkels Stasi-Akten ab
Ein früherer FDP-Politiker ist mit einer Klage auf Herausgabe der Stasi-Akten von Altbundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gescheitert. Das Stasi-Unterlagengesetz sehe keinen generellen Herausgabeanspruch zu jedwedem Zweck vor, teilte eine Sprecherin des Berliner Verwaltungsgericht am Donnerstag auf Anfrage mit.
Sprint von Otepää: Biathlet Nawrath auf Podest
Philipp Nawrath hat zum Auftakt des Weltcups in Otepää endlich wieder für ein Ausrufezeichen der deutschen Biathleten gesorgt und das Podest erreicht. Der 33-Jährige (+17,8 Sekunden) belegte im Sprint über zehn Kilometer ohne Strafrunde hinter dem ebenfalls fehlerfreien Tagessieger Sturla Holm Lägreid aus Norwegen und Emilien Jacquelin aus Frankreich (0 Strafrunden/+10,7) den dritten Platz. Für die Männer des Deutschen Skiverbandes (DSV) war es das erst dritte Einzelpodest in diesem Winter.
Pilotenstreik bei der Lufthansa: Zahlreiche Flüge gestrichen
Wegen des Pilotenstreiks bei der Lufthansa sind am Donnerstag zahlreiche Flüge ausgefallen. "Bis 15 Uhr blieben rund 70 Prozent der Flugzeuge am Boden", erklärte die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC), die zu 48-stündigen Arbeitsniederlegungen bei der Kernmarke Lufthansa, ihrer Frachttochter Cargo sowie bei Cityline aufgerufen hatte. Der erste Streiktag verlaufe "besser als erwartet".
Spanien erlebte regenreichsten Jahresbeginn seit fast 50 Jahren
In Spanien ist zu Jahresbeginn so viel Regen niedergegangen wie seit knapp 50 Jahren nicht. Elf schwere Stürme seien von Ende Dezember bis Mitte Februar über das Land gefegt, sagte am Donnerstag der Sprecher des nationalen Wetterdienstes, Rubén del Campo. "Der Januar und der Februar 2026 waren die regenreichsten der vergangenen 47 Jahre, was die Außergewöhnlichkeit dieser Ereignisse zeigt."
Jagdverband: Zahl erlegter Waschbären binnen zehn Jahren verdoppelt
Die Zahl der erlegten Waschbären hat sich nach Angaben des Deutschen Jagdverbands (DJV) innerhalb der vergangenen zehn Jahre mehr als verdoppelt. 284.220 Waschbären wurden im Jagdjahr 2024/2025 erlegt, wie der DJV am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zu vor 20 Jahren verzehnfachte sich die Zahl der erlegten Waschbären in Deutschland sogar.
Trump nennt Iran "Reich des Bösen" und Ölpreise zweitrangig
US-Präsident Donald Trump hat den Iran als das "Reich des Bösen" bezeichnet, das am Bau von Atomwaffen gehindert werden müsse. Die Ölpreise seien demgegenüber nur zweitrangig, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er äußerte sich nach einer Angriffswelle des Iran gegen Ölanlagen und Tanker in der Region. Danach stiegen die Ölpreise wieder über die 100-Dollar-Marke.
Wadephul in Ankara: Vom Iran darf keine Gefahr mehr für die Nachbarn ausgehen
Die Türkei ist nach eigenen Angaben mit den USA und dem Iran im Gespräch, um ein Ende des Iran-Kriegs zu erreichen. "Wir leben in einer Zeit, in der Verhandlungen und Dialog wichtiger sind denn je", sagte Außenminister Hakan Fidan am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in Ankara. "Wir sprechen mit der iranischen und mit der amerikanischen Seite", fügte er hinzu. "Dieser Krieg muss so schnell wie möglich enden."
Syrer in Düsseldorf wegen IS-Mitgliedschaft zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt
Wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist ein Syrer vom Oberlandesgericht Düsseldorf am Donnerstag zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 34 Jahre alte Ahmad A. war ursprünglich auch wegen Kriegsverbrechen und Beihilfe zum Mord angeklagt. Dass er sich an solchen Verbrechen beteiligte, konnte das Gericht aber nicht feststellen.
Totes Neugeborenes in Gefrierfach in Niedersachsen: Freispruch für Mutter
Nach dem Fund eines toten Neugeborenen im Gefrierfach eines Kühlschranks ist die Mutter in Niedersachsen vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen worden. Das Landgericht Verden konnte nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstag nicht feststellen, dass das von der inzwischen 33-Jährigen bei einer Hausgeburt 2024 in Achim allein zur Welt gebrachte Baby selbst bei einer sofortigen medizinischen Behandlung sicher überlebt hätte.
Kellermann wechselt zu BVB-Frauen
Erfolgsmanager Ralf Kellermann nimmt nach seiner Zeit beim VfL Wolfsburg eine neue Aufgabe bei Borussia Dortmund an. Der scheidende Sportdirektor wird im Sommer in gleicher Position bei den aufstrebenden BVB-Frauen einsteigen, er unterschrieb einen Vertrag bis 2029.
Sprit auf "hohem Niveau" wieder leicht billiger - Preisdebatte schwelt aber weiter
Trotz zuletzt leicht gesunkener Spritpreise schwelt die Debatte über hohe Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher an den Zapfsäulen weiter. Während Bundeskartellamtschef Andreas Mundt die Ankündigung der Bundesregierung für neue Regeln nach österreichischem Vorbild bei Preisänderungen an Tankstellen am Donnerstag begrüßte, kritisierten Wirtschaftsforscher das Vorhaben. Tankstellenverbände warnten vor einer Schwächung des Wettbewerbs.
Rechtsextremisten sollen Straftaten geplant haben - Durchsuchungen
Weil sie rechtsextreme Straftaten geplant haben sollen, haben Ermittler in Baden-Württemberg die Wohnungen von fünf Männern durchsucht. Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe am Donnerstag mitteilten. Demnach wurden 19 Wohnungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie im Enzkreis und im Landkreis Heilbronn durchsucht. Die Verdächtigen sind zwischen 16 und 20 Jahre alt.
Steine auf israelisches Generalkonsulat geworfen: 24-Jähriger in Untersuchungshaft
Wegen Steinwürfen auf das israelische Generalkonsulat in München ist ein 24-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Der Mann aus dem Jemen soll der Polizei zu verstehen gegeben haben, dass er einen Sprengstoffanschlag begehen wollte, wie die Generalstaatsanwaltschaft in der bayerischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Eine solche Gefahr wurde aber ausgeschlossen.
Irans neues Oberhaupt ruft zu fortgesetzter Blockade der Straße von Hormus auf
In seiner ersten Botschaft seit seiner Ernennung hat der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, zu einer fortgesetzten Blockade der vor allem für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus aufgerufen. "Der Hebel der Blockade der Straße von Hormus muss auf jeden Fall genutzt werden", hob Chamenei in seiner am Donnerstag von einer Journalistin des iranischen Staatsfernsehens verlesenen Ansprache hervor. Infolge des Iran-Krieges war der Ölpreis zuletzt weltweit stark gestiegen.
Millionenbetrug mit Coronatests in Berlin: 49-Jähriger zu langer Haft verurteilt
In einem Fall von Millionenbetrug mit Coronatests in Berlin ist ein 49-Jähriger erneut zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach ihn am Donnerstag des Betrugs in 67 Fällen schuldig. Unter Einbeziehung einer weiteren Verurteilung unter anderem wegen Vergewaltigung wurde er wie bereits im ersten Urteil in dem Fall zu einer Haftstrafe von acht Jahren und neun Monaten verurteilt.
Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren
Um den Ölpreisschock zu mildern, hatte US-Präsident Donald Trump Öltankern in der Straße von Hormus Geleitschutz in Aussicht gestellt - doch dies ist nach Angaben aus Washington derzeit unmöglich. US-Energieminister Chris Wright sagte am Donnerstag, die US-Marine sei derzeit "nicht bereit", Tankschiffe zu eskortieren. Wright äußerte sich, nachdem bei einem Angriff auf zwei Öltanker vor der Küste des Irak mindestens ein Besatzungsmitglied getötet und der Ölpreis erneut gestiegen war.
47-Jähriger will Sperrmüll loswerden und klaut in Duisburg Feuerwehrfahrzeug
Weil er unter anderem seinen Sperrmüll loswerden wollte, hat ein unter Drogen stehender 47-Jähriger in Duisburg ein Rettungsfahrzeug der Feuerwehr geklaut. Der Mann wurde festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach brach er am Mittwochmorgen in die Rettungswache im Stadtteil Duissern ein und stahl ein Einsatzfahrzeug. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr beobachtete den Diebstahl und rief die Polizei.
"Froh und stolz": Forster gewinnt im Riesenslalom zweites Gold
Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat ihre zweite Goldmedaille bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien gewonnen. Nach ihrem Auftakt-Triumph in der Abfahrt setzte sich die 30-Jährige im Riesenslalom der sitzenden Startklasse nach zwei Läufen in 2:30,64 Minuten durch und feierte ihren insgesamt sechsten Paralympics-Sieg.
Skicross: Maier im Montafon nur von Näslund geschlagen
Olympiasiegerin Daniela Maier hat dem dezimierten Team des Deutschen Skiverbands (DSV) beim Weltcup im Montafon/Österreich den einzigen Podestplatz beschert. Die 30-Jährige musste sich nach einer Aufholjagd in einem engen Finale nur knapp der Peking-Olympiasiegerin Sandra Näslund geschlagen geben. Die Schwedin baute ihre Gesamtweltcupführung vor Maier damit bei noch vier ausstehenden Rennen auf 165 Punkte aus.
Reitz-Wechsel nach Leipzig wird konkreter
Der Wechsel von U21-Nationalspieler Rocco Reitz zu RB Leipzig nimmt Formen an. "Dass Rocco nächstes Jahr noch bei uns ist, ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Schauen wir mal, wie schnell wir zu einer Entscheidung kommen", sagte Borussia Mönchengladbachs Sportchef Rouven Schröder am Donnerstag.
19-Jährige tot in Wald bei Mannheim entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
Nach dem Fund einer toten Frau in einem Wald bei Mannheim haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handle sich um einen 17-Jährigen, teilte die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Donnerstag mit. Er soll die 19-Jährige getötet haben.
Forster gewinnt im Riesenslalom zweite Goldmedaille
Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat ihre zweite Goldmedaille bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien gewonnen. Nach ihrem Auftakt-Triumph in der Abfahrt setzte sich die 30-Jährige im Riesenslalom der sitzenden Startklasse nach zwei Läufen in 2:30,64 Minuten durch und feierte ihren insgesamt sechsten Paralympics-Sieg.
Keine Einkommensteuer auf Abfindung für Verzicht auf Pflichtteil
Auf Abfindungen, die für den Verzicht auf den Pflichtteil am Erbe gezahlt werden, wird keine Einkommensteuer fällig. Solche Zahlungen können nur der Schenkungsteuer unterliegen, wie der Bundesfinanzhof in München nach Angaben vom Donnerstag entschied. Sie gelten nicht als Einkommen, auch wenn sie in Raten gezahlt werden. (Az. VIII R 6/23)
China verabschiedet von Menschenrechtlern kritisiertes Gesetz zur "ethnischen Einheit"
China hat ein von Menschenrechtsaktivisten kritisiertes Gesetz zur "ethnischen Einheit" des Landes verabschiedet. Der Nationale Volkskongress besiegelte am Donnerstag das Regelwerk, durch das Mandarin als "gemeinsame Landessprache" im Bildungswesen, im öffentlichen Dienst und an öffentlichen Orten gefördert werden. Erklärtes Ziel des Gesetzes ist die Bekämpfung "gewalttätiger terroristischer, ethno-separatistischer oder religiös-extremistische Aktivitäten" - Kritiker befürchten eine weitere Marginalisierung insbesondere der muslimischen Uiguren in der Volksrepublik.
Prägender Kirchenvertreter nach Wende: Erfurter Altbischof Wanke mit 84 Jahren gestorben
Er gehörte nach der Wende in Ostdeutschland zu den prägenden katholischen Kirchenvertretern: Der frühere Erfurter Bischof Joachim Wanke ist am Donnerstag im Alter von 84 Jahren gestorben, wie das Bistum mitteilte. Wanke starb im Katholischen Krankenhaus in der thüringischen Landeshauptstadt, in dem er bereits seit Freitag vergangener Woche wegen einer schweren Krankheit palliativmedizinisch versorgt wurde.
Iran-Krieg nährt Sorge hinsichtlich großer Fluchtbewegung
Angesichts des Iran-Krieges wächst in Deutschland die Sorge hinsichtlich einer möglichen Massenflucht aus der Region. Politiker aus Koalition und Opposition forderten am Donnerstag, Deutschland und Europa müssten sich gegen eine mögliche Fluchtbewegung wappnen. Die Polizeibehörden warnten vor Gefahren für die innere Sicherheit und mahnten ein abgestimmtes Vorgehen an. Die Bundesregierung kann indes noch nicht abschätzen, inwieweit sich der Krieg auf Fluchtbewegungen auswirken könnte.
Israel bereitet Ausweitung des Einsatzes im Libanon vor
Israel bereitet nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz darauf vor, seinen Militäreinsatz im Libanon auszuweiten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten die Armee angewiesen, die Ausweitung des Einsatzes in dem nördlichen Nachbarland vorzubereiten, sagte Katz laut einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung seines Ministeriums. Die Streitkräfte sollten zudem dafür sorgen, dass in Nordisrael wieder "Ruhe und Sicherheit" einkehre.
Tödlicher Raserunfall in Thüringen: Verurteilung wegen Mordes muss neu geprüft werden
Anderthalb Jahre nach einem tödlichen Raserunfall im Saale-Orla-Kreis in Thüringen muss der Fall neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) trug dem Landgericht Gera auf, die Verurteilung des Verursachers wegen Mordes neu zu prüfen. Das geht aus einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss hervor. (Az. 4 StR 441/25)
UNHCR: Mehr als drei Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn vertrieben
Im Iran sind seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden. Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte seien betroffen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag mit. Dies entspreche bis zu 3,2 Millionen Binnenvertriebenen.
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen millionenschweren Zigarettenschmuggels
Bei Durchsuchungen wegen Zigarettenschmuggels mit Millionenschaden haben Ermittler in Niedersachsen und Hessen drei Menschen festgenommen. Sie kamen in Untersuchungshaft, wie der Zoll am Donnerstag in Hannover mitteilte. Ihnen wird vorgeworfen, seit 2024 im großen Stil Handel mit unversteuerten Zigaretten betrieben zu haben. Im Tatzeitraum sollen sie in Ostwestfalen-Lippe fast 40 Millionen Stück umgeschlagen haben.
Große Mengen giftiger Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt - Anklage
Weil er große Mengen belasteter Böden und gefährlicher Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund Anklage gegen einen 63-Jährigen erhoben. Die Ermittler werfen ihm unter anderem unerlaubten Umgang mit Abfällen und das illegale Betreiben genehmigungsbedürftiger Anlagen vor, wie die Polizei in Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.
Erstmals seit sechs Jahren fährt Passagierzug von China nach Nordkorea
Zum ersten Mal seit sechs Jahren ist ein Passagierzug von China nach Nordkorea gefahren. Der Zug verließ am Donnerstagmorgen den Bahnhof im chinesischen Dandong, das direkt an der Grenze zum kommunistischen Nachbarland liegt. Am Nachmittag berichteten dann nordkoreanische Staatsmedien, dass der Zug in Pjöngjang angekommen sei.