-
Gummersbacher Siegesserie nach elf Spielen in Berlin gerissen
-
US-Vertreter: Trump empfängt Vertreter Israels und Libanons im Weißen Haus
-
Ukraine-Kredit abgesegnet - EU-Beitritt Kiews bleibt bei Gipfeltreffen in der Ferne
-
Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington
-
Unions-Steuermodell stößt in SPD auf scharfe Kritik
-
Trump vor Staatsbesuch von Charles III. in den USA: König ist "fantastischer Mann"
-
DM: Märtens mit Topzeit über 400 m Freistil
-
EU-Gipfeltreffen mit Selenskyj in Zypern begonnen
-
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und macht Druck auf Europäer
-
US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA
-
Iran "in die Steinzeit" bomben: Israel wartet auf "grünes Licht" von Trump
-
"NYT": Irans oberster Führer Chamenei schwer verletzt - aber "klar im Kopf"
-
Kein Zuschauerausschluss: UEFA belegt Bayern mit Geldstrafe
-
Italienische Blauhelmsoldaten ersetzen beschädigte Jesus-Statue im Libanon
-
Südafrikas Polizeichef in Korruptionsaffäre suspendiert
-
Maggie Gyllenhaal wird Jury-Vorsitzende beim Filmfestival von Venedig
-
Bayern könnte sich bei Entlastungsprämie im Bundesrat enthalten
-
Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an
-
77 Jahre alt: Chef von Luxusgüterkonzern LVMH will noch lange nicht zurücktreten
-
Integrationsminister fordern von Bund Rücknahme der Einschränkungen für Sprachkurse
-
Papst Leo XIV. beendet Afrikareise mit Freiluftmesse in Äquatorialguinea
-
Schleswig-Holstein: Niederlage für Nius im Rechtsstreit mit Ministerpräsident
-
Umfrage: Bevölkerung bei Rettungsversuchen für Wal gespalten
-
Merz' Rentenäußerung stößt auch in CDU auf Unverständnis - IG Metall droht mit Protest
-
Juristisches Gutachten: Abschiebezentren außerhalb von EU können legal sein
-
"Familiäre Gründe": Cheftrainer Leal verlässt BR Volleys
-
Kredit für Ukraine abgesegnet - Selenskyj zu EU-Gipfeltreffen in Zypern gelandet
-
Tödliche Schüsse auf Mann in Bremen: Dritter Verdächtiger stellt sich
-
Fehlerhafter Test: Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen
-
Gruppe suchte gezielt nach archäologischen Schätzen: Großangelegte Razzia
-
US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis
-
Mindestens 18 Menschen bei Kollision zweier Züge in Dänemark verletzt
-
Bund unterstützt Sanierung kommunaler Sportstätten
-
DFB-Stiftungen unterstützen "Ehrentag" des Bundespräsidenten
-
Auch einige SPD-Abgeordnete von Signal-Hack betroffen
-
Behindertenbeauftragte gegen Sparen bei Eingliederungshilfe - mehr Teilhabe gefordert
-
Unesco: Mädchen schneiden in Mathematik gegenüber Jungen wieder schlechter ab
-
Ringen um Straße von Hormus hält an: Teheran erhält erste Mautgebühren
-
Sachsens Ministerpräsident fordert grundlegenden Politikwechsel
-
Portugal fordert Air France-KLM und Lufthansa zu verbindlichem Angebot für TAP auf
-
Familienstreit wegen Überwachung von Küche könnte vor Europäischem Gerichtshof landen
-
Millionenbetrug mit Medizinprodukten: Ermittlungen gegen Apotheker in Hessen
-
EU-Kredit für Ukraine und neue Russland-Sanktionen endgültig beschlossen
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Parlamentsreform soll Macht von AfD begrenzen
-
Leichte Entwarnung: Yamal wohl bei der WM dabei
-
OLG Frankfurt: Rauchmelderhersteller steht Schadensersatz von Stiftung Warentest zu
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte muss sich vor IStGH verantworten
-
Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten
-
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik
-
15-jähriger Beifahrer stirbt bei Unfall auf Brandenburger Landstraße
Schneehöhle als Klima-Archiv der Erde: Erste Eisbohrkerne in Antarktis-Lagerstätte
In einer Schneehöhle in der Antarktis ist eine Art Klima-Archiv der Erde in Betrieb gegangen. Zwei Eisbohrkerne aus den europäischen Alpen wurden am Mittwoch dort eingelagert. Aus derartigen Proben soll in den kommenden Jahren ein Archiv von unschätzbarem Wert entstehen, denn in Eisbohrkernen sind Informationen über die Entwicklung des Klimas in den vergangenen Jahrtausenden enthalten.
"Zu erhalten, was ansonsten unwiederbringlich verloren wäre, ist eine Herausforderung für die Menschheit", sagte der Schweizer Klimawissenschaftler Thomas Stocker mit Blick auf das dauerhafte Wegschmelzen von Gletschern auf der sich weiter erwärmenden Erde. Stocker steht der Ice Memory Foundation vor, die die Einrichtung des Eisbohrkern-Archivs am Südpol initiiert hat.
Die Lagerstätte auf dem Gelände der Forschungsstation Concordia, die auf 3200 Metern Höhe mitten in der Antarktis liegt, soll die Eisbohrkerne aus aller Welt ohne künstliche Kühlung bei minus 52 Grad für die Nachwelt erhalten. Die Proben enthalten Klima-Information aus der fernen Vergangenheit, etwa zu den Temperaturen und zum Niederschlag.
Die Vorbereitungen für den Start des Projekts hatten fast ein Jahrzehnt gedauert. Die Initiatoren mussten dabei nicht nur logistische Herausforderungen, sondern auch diplomatische Hürden überwinden.
Das Eis-Archiv ist eine 35 Meter lange und jeweils fünf Meter breite und hohe Höhle. Sie befindet sich etwa zehn Meter unter der Oberfläche unter kompaktem Schnee, so dass dort konstant klirrende Kälte herrscht. Sie liegt etwa 1000 Kilometer von der Küstenlinie entfernt.
Wissenschaftler durchschnitten am Mittwoch eine blaue Schleife, bevor sie Boxen mit Eiskernen vom Mont Blanc und vom Grand Combin in der Eishöhle einlagerten. In den kommenden Jahrzehnten sollen Eisproben aus anderen Alpenregionen, den Anden, dem Himalaya und aus Tadschikistan das Eis-Archiv erweitern.
Der Vizepräsident der Ice Memory Foundation und italienische Klimawissenschaftler Carlo Barbante erklärte, das Archiv solle künftigen Forschern völlig neue Erkenntnisse über die Vergangenheit der Erde ermöglichen. "Wissenschaftler werden dann Technologien einsetzen, die wir uns heute nicht einmal vorstellen können, und sie werden dem Eis Geheimnisse entlocken, die für uns derzeit unsichtbar sind."
Der Klima-Informationsspeicher Eis ist durch die fortschreitende Erderwärmung bedroht. Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus teilte am Mittwoch mit, dass 2025 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre 2024 und 2023 war. Wegen dieses Klimawandels befänden sich die Betreiber des Eisbohrkern-Archivs "in einem Wettlauf gegen die Zeit, dieses Erbe zu retten, bevor es für immer verschwindet", erklärte Barbante.
T.Zimmermann--VB