-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Nach Ausschreitungen in Frankreich: Randalierer sollen für Schäden zahlen
-
Bundespolizei fasst falsche Diplomaten an Münchner Flughafen
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt
-
Polizei schießt bei Übung auf Bundeswehrsoldaten: Ermittlungen eingestellt
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Israels Wahlbehörde: Netanjahus Block führt nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen
-
Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar
-
Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich
-
Angreifer vor israelischer Botschaft in Serbien erschossen - Israel spricht von "Terroranschlag"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Unbekannte wollen in Dresdner Zwinger einbrechen - Verdächtige flüchten
-
Trump: Unterstützung für Netanjahu hat diesem bei Wahl in Israel sehr geholfen
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Statistik: Mehr Patienten im vergangenen Jahr in Krankenhäusern behandelt
-
Neue Antisemitismusbeauftragte beklagt offen gelebten Judenhass in Deutschland
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Buenos Aires: Flávio Bolsonaro von Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
Israels Wahlbehörde: Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen führt Netanjahus Block
-
MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball
-
Trump kündigt "sehr bald" Treffen mit Putin und Selenskyj an
-
NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle
-
NBA: Nächste Pleite für Wagner und Brooklyn
-
Sabitzer sorgt für gutes BVB-Gefühl vor Klassiker
-
Dreesen: Bayern bei Kane-Vertrag "in der Detailarbeit"
-
Nach knappem Wahlausgang in Israel beanspruchen beide Blöcke die Regierungsbildung
-
Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas
-
Merz im Rahmen seiner Asien-Reise in Japan
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden
-
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen
-
Kongo meldet mehr als 10.000 Ebola-Fälle und Tausende Tote
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Özdemir kritisiert Audi-Chef wegen Auftritts an Trumps Seite
-
Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet
-
Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht
-
Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist
-
Wahlergebnisse in Brasilien und Serbien prägen den politischen Wochenauftakt
-
Porsche verbessert Ergebnis trotz deutlich schwächerer Verkäufe
-
Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder
-
Pistorius führt Politiker-Ranking an, AfD bleibt stärkste Partei
-
Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben
-
Hubig sieht Klärungsbedarf bei Dobrindts Vergesellschaftungsgesetz
-
Regierungskreise: Trump will laxere Klimaauflagen für Öl- und Gassektor bei Methan
-
Podcast „Radio Migrant“ erzählt Arbeitsmigration aus Sicht der Betroffenen
-
Wahlprognosen in Israel: Opposition leicht vorne - aber ohne Mehrheit
-
Gericht lehnt vorzeitige Haftentlassung von Beate Zschäpe ab
Studie: Technologie- und KI-Boom könnte zu weiteren Insolvenzen führen
Die weltweit steigende Zahl an Firmenpleiten könnte einer Studie zufolge durch den Boom im Technologiebereich und bei Künstlicher Intelligenz (KI) weiter zunehmen. Ein Grund dafür sei, dass Neugründungen mit Blick auf das Insolvenzrisiko "besonders riskant" seien, teilte der Kreditversicherer Allianz Trade am Dienstag mit. Zudem könne ein Ende des KI-Booms einen "Schock ähnlich der Dotcom-Blase auslösen".
Laut der Studie beschleunigte sich in den vergangenen Jahren die Gründung von Unternehmen, insbesondere in Europa und den USA. So habe es in Europa zwischen 2021 und 2024 neun Prozent mehr Neuregistrierungen gegeben als zwischen 2016 und 2019; in den USA sogar über ein Drittel (plus 36 Prozent) mehr. Zugleich hätten Unternehmen in den ersten fünf Jahren ein überproportionales Insolvenzrisiko, erklärte Allianz Trade.
In der Folge der Corona-Pandemie sei es in einigen Ländern aufgrund der schnelleren Digitalisierung und des Aufstiegs der sogenannten Gig Economy zu einem "starken Anstieg der Unternehmensgründungen" gekommen, erläuterte Ano Kuhanathan, der bei dem Kreditversicherer den Bereich Unternehmensforschung leitet. Dies erhöhe das Insolvenzrisiko etwa in Italien, Frankreich und Portugal.
"Zudem schätzen wir, dass ein Ende des durch KI ausgelösten Booms einen Schock ähnlich der Dotcom-Blase auslösen könnte", fügte er hinzu. Dies könne zu zusätzlichen 4500 insolventen Unternehmen in den USA, 4000 in Deutschland, 1000 in Frankreich und 1100 in Großbritannien führen.
Dabei leiden rund um den Globus ohnehin zahlreiche Unternehmen unter höheren Handelsbarrieren. Im kommenden Jahr ist der Studie zufolge deshalb mit einem weiteren Anstieg der weltweiten Firmenpleiten zu rechnen. Grund dafür seien die zeitversetzten Auswirkungen von Zöllen, die demnach ein steigendes Risiko von Dominoeffekten mit sich bringen.
Laut Allianz Trade erreichen die weltweiten Unternehmensinsolvenzen bis Ende 2025 mit einem Plus von sechs Prozent einen neuen Höchststand und nehmen 2026 um weitere fünf Prozent zu. Erst für 2027 rechnet der Kreditversicherer mit einem leichten Rückgang (minus ein Prozent) bei den weltweiten Firmenpleiten.
"Langsam Licht am Ende des Insolvenz-Tunnels" gibt es demnach aber in Deutschland: "2025 dürfte zwar mit einem deutlichen Anstieg der Pleiten um elf Prozent auf dann rund 24.320 Fälle enden", erklärte der Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Milo Bogaerts. "Dafür stabilisiert sich die Lage in den kommenden beiden Jahren hierzulande voraussichtlich schneller - wenngleich auf hohem Niveau."
Für 2026 rechnet der Kreditversicherer mit einem nur noch leichten Zuwachs der Insolvenzen in Deutschland (plus ein Prozent). 2027 wird für die Bundesrepublik dann eine "merkliche Trendwende" und ein Absinken der Insolvenzzahlen um rund vier Prozent erwartet.
E.Burkhard--VB