-
Hamas-Zivilschutz: Zehn Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Senatsanhörung von Trump-Kandidat für das Amt des Fed-Chefs am Dienstag
-
Keine "Remontada": Flicks Barca scheitert trotz Blitzstart
-
Kein Wunder: Wirtz und Liverpool scheitern an PSG
-
DEL-Halbfinale: München wehrt Mannheims ersten Matchpuck ab
-
Vereinigung Cockpit will Lufthansa Donnerstag und Freitag bestreiken
-
Umfrage: CDU vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin weiter vorn
-
Selenskyj: US-Verhandler haben wegen Iran-Kriegs "keine Zeit für die Ukraine"
-
Trump deutet neue Iran-Gespräche in Islamabad an
-
Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Nordrhein-Westfalen
-
Gwinn verletzt: DFB-Frauen schlagen auch Österreich
-
Miami: Mascherano tritt als Messi-Coach zurück
-
Vergewaltigungsvorwurf: Harvey Weinstein erneut in den USA vor Gericht
-
US-Militär: Teilblockade der Straße von Hormus erfolgreich
-
Sudan-Konferenz: AU-Kommissionspräsident Youssouf fordert konkrete Ergebnisse
-
Fußball-WM: Boston treibt Transportkosten für Fans hoch
-
Mord an Großmutter: Lebenslange Haft für 24-Jährigen in München
-
"Historische Chance": Rubio empfängt Vertreter Israels und des Libanon in Washington
-
Lange Haftstrafen für Goldhelm-Diebstahl aus Museum in Niederlanden gefordert
-
Staatsanwaltschaft dementiert Bericht über Durchsuchung des Elysée-Palastes
-
Märkte rechnen mit Kriegsende in Nahost - Ölpreis sinkt
-
Frau betäubt und Vergewaltigung gefilmt: Lange Haftstrafe für Mann in München
-
Kompany sieht Eta-Beförderung als "Schlüsselmoment"
-
Prozess um Tod von Maradona wird nach Skandal um Richterin neu aufgerollt
-
Trump: Italiens Regierungschefin Meloni hat keinen Mut
-
Urteil: Identitärer Rechtsanwalt darf nicht in Bundeswehr dienen
-
Gericht erklärt Überwachung von Moscheeverein in Niedersachsen für rechtens
-
Eile bei Entlastungen: Koalition will Tankrabatt zum 1. Mai in Kraft setzen
-
Zukunft? Neuer will bald entscheiden
-
20 Milliarden Euro will Warken bei der Krankenversicherung einsparen
-
EU ruft neue Regierung in Ungarn zu Reformen auf - Debatte um eingefrorene EU-Gelder
-
Spanische Justiz überlässt Fall Fernandes gegen Ulmen den deutschen Behörden
-
Konkurrenz für Starlink: Amazon kündigt Kauf von Globalstar an
-
DFB trauert um früheren Teamarzt Heß
-
Direkte Gespräche: Israel strebt "Frieden und Normalisierung" mit Libanon an
-
Zverev mit Zittersieg in München
-
Ukraine und Deutschland erweitern Beziehungen zu Strategischer Partnerschaft
-
Lebenslange Haft für Brandstiftung mit zwei Toten in Berliner Monteursunterkunft
-
Ermittler durchsuchen Amtssitz des französischen Präsidenten
-
Iran-Krieg: IWF sagt Dämpfer für deutsche und Weltwirtschaft voraus
-
16 Verletzte bei Schusswaffenangriff in türkischer Schule - Mutmaßlicher Täter tot
-
Selenskyj verspricht Reparatur von Druschba-Pipeline bis "Ende April"
-
Preise an den Zapfsäulen wieder gestiegen - aber nur geringfügig
-
Frankreichs Präsident Macron fordert Wiederaufnahme der US-Iran-Gespräche
-
Kiew und Berlin vertiefen Kooperation bei Verteidigung und Wiederaufbau
-
Zwei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Betrugs mit Coronahilfen in München
-
Frankreichs Innenminister will Konzert von Rapper Kanye West verbieten
-
Bayern-Training mit Gnabry
-
Warken will kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern einschränken
-
Spanische Justiz gibt Fall Fernandes gegen Ulmen an deutsche Behörden ab
Saisonarbeiter: Arbeitsministerium will sozialversicherungsfreie Zeit verlängern
Das Bundesarbeitsministerium will die Dauer, innerhalb derer Saisonarbeitskräfte sozialversicherungsfrei beschäftigt werden können, verlängern. Erntehelfer sollen künftig 90 statt bislang 70 Tage abgabenfrei arbeiten dürfen, wie aus einem Referentenentwurf zur sogenannten kurzfristigen Beschäftigung hervorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Ziel ist demnach, "den Selbstversorgungsgrad mit Obst und Gemüse zu erhöhen".
Das Arbeitsministerium verweist auf den "besonderen Bedarf der Landwirtschaft an Saisonbeschäftigten während der Pflanz- und Erntezeit". Die Betriebe würden durch die Maßnahme entlastet, weil sie Erntehelfer länger beschäftigen können, ohne in die Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung einzuzahlen. Die Befreiung gilt demnach für den Obst-, Gemüse- und Weinanbau zwischen März und Oktober.
Die Gewerkschaft IG BAU kritisiert dies scharf: "Das geht in die vollkommen falsche Richtung", erklärte der Gewerkschafter Christian Beck. "Die sozialversicherungsfreie Zeit gehört eher gekürzt, am besten ganz abgeschafft."
Der Gewerkschaft zufolge war die kurzfristige Beschäftigung ursprünglich vor allem für Studierende, Rentner und Hausfrauen gedacht, die anderweitig sozialversichert sind. "Für die Saisonkräfte, die meistens aus dem osteuropäischen Ausland zu uns kommen und selbst keinen Versicherungsschutz haben, fehlt so der Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung", kritisierte die IG BAU. Die in der Regel vom Arbeitgeber abgeschlossene private Gruppenkrankenversicherung für Erntehelfer sei kein angemessener Ersatz.
Problematisch sei auch, dass die Saisonarbeitskräfte nicht in die Rentenkasse einzahlen. "Gerade wenn für den Saisonbeschäftigten diese Arbeit auf unseren Feldern ein Teil des jährlichen Haupteinkommens abdeckt, ist es umso wichtiger, hier Rentenanwartschaften anzusammeln", erklärte Beck. "Da ist doch die Altersarmut schon programmiert. So sollten wir mit den Menschen, die dafür sorgen, dass wir täglich frisches Obst und Gemüse auf den Teller bekommen, nicht umgehen."
M.Vogt--VB