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Entwarnung nach Sturmtief "Elli" - aber neue Probleme durch gefrierenden Regen
Kaum hat sich die Wetterlage nach Durchzug von Sturmtief "Elli" beruhigt, drohen großflächiges Blitzeis und Eisregen. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag vor leichteren Schneefällen, die ab der nach Nacht von Westen her in gefrierenden Regen mit unwetterartiger Glatteisgefahr übergehen sollten. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen sagte am Sonntag bereits den Präsenzunterricht an allen Schulen ab.
"Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität", erklärte Landesschulministerin Dorothee Feller (CDU) in Düsseldorf. Schulen sollten in den Distanzunterricht wechseln. Auch andernorts wurde die Schule wegen der Glatteisgefahr für Montag abgesagt, etwa in der Region Hannover in Niedersachsen.
Laut Wetterdienst sollten sich Schneefälle und gefrierender Regen am Montag im Tagesverlauf weiter nach Ostdeutschland verlagern, während sich die Lage in der Westhälfte allmählich wieder entspannt. Schon am Wochenende registrierte die Polizei bundesweit Unfälle auf glatten und schneebedeckten Straßen, vielerorts waren Räumdienste im Einsatz.
In den meisten Fällen blieb es demnach bei leichteren Verletzungen oder Blechschäden. Vereinzelt gab es schwere Unfälle. Bei Korbach in Nordhessen geriet am Samstag ein 27-Jähriger auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in ein entgegenkommendes Auto. Er starb, die Fahrerin des entgegenkommendes Auto wurde schwer verletzt.
Die schwierigen Witterungsbedingungen lösten am Wochenende außerdem teils ungewöhnliche Einsätze aus. In der Nacht zu Samstag retteten Feuerwehr und Bergwacht einen stark unterkühlten Mann bei klirrender Kälte vom tief verschneiten Brocken im Harz. Weil die Zufahrten zum Gipfel des rund 1140 Meter hohen Berges wegen "Elli" nicht geräumt waren, erfolgte der Einsatz mit mehreren Motorschlitten, wie die Feuerwehr Schierke mitteilte. Damit wurde der Mann hinabtransportiert.
In Sottrum in Niedersachsen stürzte unter der Schneelast am Samstag ein etwa 50 Quadratmeter großes Vordach an einem Haus ein, wobei es der örtlichen Feuerwehr zufolge Fassadenteile mitriss. Einsatzkräfte brachten zwei Menschen über Seiteneingänge in Sicherheit, verletzt wurde niemand. Alle Bewohner wurden in einem Hotel untergebracht.
"Elli" war am Freitag auf Deutschland getroffen, starker Sturm und teils starke Schneefälle sorgten für massive Beeinträchtigungen. Der Bahnverkehr in Norddeutschland war erheblich gestört. Erst am Sonntag nahm die Bahn den eingestellten Fernverkehr dort schrittweise auf allen Hauptstrecken wieder auf. Es gab weiter Einschränkungen, auch der Nahverkehr in Schleswig-Holstein und Niedersachsen war am Sonntag noch gestört.
Insbesondere im Norden hatten Behörden und Verkehrsbetriebe Menschen dazu aufgerufen, am Freitag möglichst zu Hause zu bleiben. Aufgrund der Unwetterwarnungen fiel in mehreren Bundesländern die Schule aus. Bundesweit gab es Behinderungen auf Autobahnen und anderen Straßen. Autos fuhren sich fest, blieben liegen oder rutschten in Leitplanken.
Vielerorts waren Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk und Abschleppdienste im Großeinsatz, um die Betroffenen zu befreien. So berichtete die Polizei in Cuxhaven in Niedersachsen am Sonntag in ihrer Abschlussbilanz von über einem Meter hohen Schneeverwehungen und Sichtweiten von unter fünf Metern. Dutzende Straßen, seien unpassierbar gewesen. Auch Landwirte hätten mit ihren Traktoren geholfen, im Schneesturm Autos zu freizuschleppen.
H.Kuenzler--VB