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Britische Königsfamilie empfängt US-Präsident Trump auf Schloss Windsor
US-Präsident Donald Trump ist zum offiziellen Auftakt seines Staatsbesuchs in Großbritannien von der britischen Königsfamilie auf Schloss Windsor begrüßt worden. Trump und seine Frau Melania wurden am Mittwoch nach der Landung ihres Hubschraubers vom Thronfolger Prinz William und dessen Frau Catherine in Empfang genommen. Anschließend wurden der US-Präsident und die First Lady von König Charles III. und Königin Camilla empfangen.
Es folgte eine gemeinsame Kutschfahrt auf dem Gelände des Schlosses. Am Abend ist ein Staatsbankett geplant. Der 79-jährige US-Präsident und seine Frau Melania waren bereits am Dienstagabend in England eingetroffen.
Trump ist der erste US-Präsident überhaupt, dem die Ehre eines zweiten Staatsbesuchs in Großbritannien zuteil wird. Er bezeichnet sich selbst als großen Fan der britischen Monarchie.
In Großbritannien stößt der Besuch des US-Präsidenten jedoch auch auf Widerstand. Noch vor der Landung von Trump am Dienstag in Großbritannien versammelten sich Gegner von Trump in Windsor, um gegen den Besuch des US-Präsidenten zu protestieren.
Die Gruppe Led by Donkeys projizierte am Dienstagabend Fotos des US-Präsidenten und des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein auf Schloss Windsor. Die Aktivisten strahlten mehrere Minuten lang eine Videomontage auf einen der Türme des Schlosses. Die Polizei meldete vier Festnahmen im Zusammenhang mit der Protestaktion. Die Beamten hätten schnell reagiert, "um die Projektion zu stoppen".
In der britischen Hauptstadt London werden am Mittwochnachmittag tausende Menschen zu einer Kundgebung gegen Trump erwartet. Die Demonstration wird von mehr als 1600 Polizisten abgesichert.
Am Donnerstag kommt der US-Präsident mit dem britischen Premierminister Keir Starmer zusammen. Auf Starmers Landsitz Chequers sollen nach britischen und US-Angaben ein milliardenschweres Wirtschaftsabkommen zu Technologie und Atomkraft unterzeichnet werden. Anlässlich des Besuchs von Trump in Großbritannien kündigten Microsoft und andere US-Technologieriesen Milliardeninvestitionen in die britische KI-Infrastruktur an. Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dürfte bei den Beratungen eine Rolle spielen.
Trump war bereits 2019 während seiner ersten Amtszeit zu einem Staatsbesuch nach Großbritannien gereist. Damals wurde er von Königin Elizabeth II., der 2022 verstorbenen Mutter von König Charles III., empfangen.
O.Schlaepfer--VB