-
Suche mit Hunden und Drohnen: Drei Monate altes Baby in Renningen vermisst
-
Diskussion um EU-Haushalt: Merz fordert "neuen Vorschlag"
-
Verdacht auf Spionage für Russland in französischer Drohnenfabrik: Mann festgenommen
-
Doppelrolle: Bundestrainer Mumbrú übernimmt Virtus Bologna
-
Umweltverbände sehen nur begrenzte Fortschritte bei Bonner Klimagesprächen
-
Bundesregierung erklärt Rücknahme von Akw-Atommüll aus dem Ausland für beendet
-
Reispreis in Japan fällt erstmals seit dreieinhalb Jahren
-
Vergleich der neuen Elektroautomobile: VW ID.7 und Hyundai Ioniq 6
-
Bonner Rheinbrücke bleibt mindestens bis Ende 2028 gesperrt - Neubau nötig
-
Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs
-
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt
-
Rekorddefizite der Kommunen: Rufe nach Hilfe von Bund und Ländern werden lauter
-
Missbrauch bei Regensburger Domspatzen: Anspruch von mutmaßlichem Opfer verjährt
-
Bonner Rheinbrücke bleibt gesperrt - Neubau nötig
-
EU-Gipfel berät über EU-Haushalt und Lage am Golf
-
Falschmeldung über Messis Vater: Sprecherin entschuldigt sich
-
Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI
-
Merz nennt Vorschlag zu EU-Haushalt "viel zu hoch"
-
Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter
-
Handelspolitik: EU-Gipfel setzt auf Dialog mit China - behält sich härtere Gangart vor
-
Linken-Politiker wenden sich gegen Antisemitismus in eigenen Reihen
-
Designierter Linken-Chef Pantisano gegen "scheinbare Reformen" am Arbeitsmarkt
-
Breites Bündnis fordert Umdenken für mehr Flüchtlingsschutz
-
Nouripur: Rahmenabkommen finanziert Irans Repression nach innen und Aggression nach außen
-
"Aberwitzig": Müller und Hummels adeln Neuer
-
Kuba beschließt umfassendes Reformpaket für mehr Marktwirtschaft
-
Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente
-
Neuer: Nagelsmann "mit dem Herzen dabei"
-
Starmer unter Druck: Labour-interner Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende Nachwahl
-
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Mexiko vorzeitig Gruppensieger
-
Starmer-Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende britische Nachwahl in Makerfield
-
EU-Staats- und Regierungschefs beraten an zweitem Gipfeltag über Haushalt und Nahost
-
US-iranische Verhandlungen zu umfassender Friedenslösung sollen in der Schweiz beginnen
-
US-Geheimdienstkoordinator Pulte soll Amt kommissarisch antreten
-
Linke startet dreitägigen Parteitag in Potsdam
-
Venezuelas Interims-Regierung spricht mit Opposition über demokratischen Übergang
-
Umweltminister Schneider: Bereits über 55.000 Anträge für E-Auto-Prämie eingegangen
-
Tränen beim Triumph: Kanada siegt und weint
-
100 Guerilla-Kämpfer in Kolumbien legen ihre Waffen nieder
-
EU-Staaten wollen Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate verlängern
-
Nachwahl in Makerfield: Nach Schließung der Wahllokale werden Stimmen ausgezählt
-
Kubanische Regierung stellt mehr als 170 marktwirtschaftliche Reformen vor
-
13 Tote bei dschihadistischem Angriff auf Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey
-
Joker Manzambi sticht doppelt: Schweiz macht Fehlstart wett
-
Fecht-EM: Degenfechterin Ehler überrascht mit Silber
-
Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt
-
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
-
EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage
-
Vor Deutschland-Spiel: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen
-
Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"
Umweltorganisationen richten hohe Erwartungen an Baerbock bei Weltklimakonferenz
Zu Beginn der zweiten Verhandlungswoche bei der UN-Klimakonferenz in Dubai (COP28) haben Umweltorganisationen hohe Erwartungen an Bundesaußenministerin Annalena Baerbock gerichtet. Da Baerbock für die EU die Verhandlungen im Bereich Klimaschutzmaßnahmen führe, komme ihr "als Person jetzt eine ganz wichtige Rolle zu", sagte der politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals, am Freitag in Dubai.
Die grüne Ministerin, die am Donnerstagabend in Dubai eingetroffen war, müsse als "Schlüsselverhandlerin" dazu beitragen, dass sich ein Bündnis aus den besonders verletzlichen Staaten und fortschrittlichen Industrieländern bilde, forderte Bals. Dabei gehe es darum, sowohl "die COP-Präsidentschaft als auch die großen Emittenten, insbesondere USA und China, vor sich herzutreiben", um ehrgeizige Beschlüsse in Dubai zu erwirken.
Luisa Neubauer von der Klimaschutzbewegung Fridays for Future sagte in Dubai, die zweite Hälfte der Verhandlungen könnten "der Moment sein, wo endlich, endlich, endlich ein Ausstieg aus fossilen Energien beschlossen wird". Dieses Vorhaben werde allerdings "offensichtlich extrem kontrovers" diskutiert. Deutschland könne eine entscheidende Rolle spielen, um die Widerstände zu überwinden.
Bei der 28. Klimakonferenz diskutieren die fast 200 Teilnehmerländer zum ersten Mal über ein gemeinsames allgemeines Bekenntnis aus allen fossilen Energieträgern. Klimawissenschaftler und Umweltorganisationen mahnen, dass dies notwendig ist, um weltweit bis spätestens 2050 Klimaneutralität zu erreichen und die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Gegen einen solchen Beschluss gibt es in Dubai aber vehementen Widerstand, insbesondere von Ölstaaten wie Saudi-Arabien.
Martin Kaiser, Vorstand von Greenpeace Deutschland, forderte am Freitag, Baerbock müsse nun "alles daran setzen, einen Beschluss zum sofort startenden Ausstieg aus den Fossilen gegen die Lobbyinteressen der Öl- und Gasindustrie zu erwirken". Wenn die weltweite Nutzung von Kohle, aber auch Öl und Gas nicht schon ab dem nächsten Jahr bis 2030 deutlich zurückgehe, werde dies "enorm viele Menschen in eine Katastrophe stürzen".
Der Ausstieg aus fossilen Energien gehört zu den größten Streitthemen in Dubai. Mehr Unterstützung gibt es dafür, sich zu einer Verdreifachung der weltweiten Kapazitäten der Erneuerbaren sowie eine Verdopplung der Energieeffizienz bis 2030 zu bekennen.
Die Klima-Expertin Sabine Minninger von Brot für die Welt mahnte, dass auch bei den Verhandlungen über Finanzhilfen für ärmere Länder für Maßnahmen zur Anpassung an die Erderwärmung noch viele Fragen offen seien. Die Verhandler sollten jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass "Klimaschäden vier Mal teurer als eine vernünftige Anpassungsfinanzierung" seien.
L.Maurer--VB