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Konzernchef Blume: VW plant Einstieg ins Rüstungsgeschäft
Die Zukunft des Volkswagen-Standorts Osnabrück könnte in der Verteidigungsindustrie liegen. "Wir werden in Osnabrück ab 2027 keine Produkte des Volkswagenkonzerns mehr produzieren und sind deshalb in intensiven Gesprächen mit Unternehmen der Verteidigungsbranche", sagte Konzernchef Oliver Blume der "Bild" vom Mittwoch. Er sei "sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr dazu eine Entscheidung treffen werden", fügte er hinzu.
"Sicherheit will und braucht jeder in Deutschland", sagte Blume. "Es gibt einen klaren Auftrag der Bundesregierung, unser Land verteidigungsfähig zu machen." Laut Blume sieht der Konzern darin eine große Chance, "in der Automatisierung und in der Qualifikation unserer Mannschaft in Osnabrück einen Beitrag zu leisten."
Trotz der neuen Ausrichtung betonte der Konzernchef, dass Volkswagen keine Waffen produzieren werde. "Wir werden unser Know-how dort einbringen, wo wir am besten sind, Fahrzeuge für den militärischen Transport könnten eine Richtung sein", sagte er. "Wir reden nicht von Panzern."
D.Schlegel--VB