-
Barcas Siegesserie reißt in San Sebastián
-
Unwürdige Szenen bei Senegals Triumph gegen Marokko
-
EU-Sondergipfel zu Trumps Zolldrohungen in den "kommenden Tagen"
-
Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne
-
Wilde 45 Minuten: Augsburg verpasst Befreiungsschlag
-
Syriens Übergangspräsident gibt Vereinbarung mit Kurden und Waffenruhe bekannt
-
Wadephul rechnet vorerst nicht mit Unterzeichnung von EU-Handelsabkommen mit den USA
-
Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über "Sicherheitslage in Grönland"
-
Paderborn gibt "Teil-Entwarnung" bei Brackelmann
-
Kampf um die Königsklasse: VfB patzt gegen Union
-
Große Sorge um Paderborns Brackelmann
-
Syrische Armee rückt gegen Kurden vor und nimmt größtes Ölfeld des Landes ein
-
Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen
-
2000 Menschen bei Berliner Solidaritäts-Demonstration für Menschen im Iran
-
Titelhattrick: Hockey-Frauen erneut Hallen-Europameister
-
Junge in Australien bei Hai-Angriff lebensgefährlich verletzt
-
Patzer im Aufstiegsrennen: Darmstadt verspielt Sieg in Bochum
-
Mit zehn Mann: Pleite bei Schmadtke-Comeback
-
Erkundungsteam der Bundeswehr beendet Einsatz in Grönland
-
Gesetzentwurf: Justizministerium will Führungszeugnis digitalisieren
-
Scharfe Kritik an Grüne-Jugend-Chef Bobga nach Video mit Söder-Beschimpfung
-
Präsidentschaftswahl in Portugal: Rechtsextremer Kandidat hofft auf Einzug in Stichwahl
-
Grönland-Konflikt: Scharfe Kritik in Deutschland auf Trumps Zolldrohung
-
Überlebender des rassistischen Anschlags von Hanau an Spätfolgen gestorben
-
Beobachter: Kurdische Kämpfer ziehen sich von größtem Ölfeld Syriens zurück
-
Acht Tote durch mehrere Lawinen in Österreich
-
Zolldrohung Trumps: Grünen-Politikerin Dröge fordert starke Antwort der EU
-
Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller
-
Rodeln: Wendl/Arlt verteidigen EM-Titel erfolgreich
-
Paukenschlag: Aicher gewinnt Super-G in Tarvisio
-
Bob: Nolte dominiert bei Olympia-Generalprobe
-
Medien: Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller
-
Anschlag auf Stromnetz: Dobrindt will Prämie für Hinweise zu Vulkangruppe
-
"Es reicht jetzt": CDU-Politiker Beyer kritisiert vor Grönland-Besuch Trumps Drohungen
-
Jugendlicher in Australien bei Haiangriff lebensgefährlich verletzt
-
"Keine Ahnung": Gislason reagiert auf Knorr-Kritik
-
Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage
-
Olympia-Traum für Geiger wohl geplatzt - Prevc siegt weiter
-
Nordrhein-Westfalen: 16-Jähriger landet mit Auto von Eltern in fremdem Vorgarten
-
Präsidentschaftswahl in Portugal begonnen
-
Broncos schalten die Bills aus - und verlieren Nix
-
Justizministerin Hubig kündigt elektronisches Führungszeugnis an
-
Geiger erfüllt Teil-Norm für Olympia - Prevc siegt weiter
-
Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen"
-
Leipzig hadert: "Dachten, wir wären reifer"
-
Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde
-
Trump verschäft Streit um Grönland mit Sonderzöllen für europäische Länder
-
Nach Satzverlust: Zverev arbeitet sich in die zweite Runde
-
Bandenmitglieder nehmen in Gefängnissen in Guatemala mehr als 40 Wärter als Geiseln
-
Israel kritisiert Zusammensetzung von dem Gaza-"Friedensrat" untergeordnetem Gremium
Sogenannter Fernglaskomet erreicht am Mittwoch erdnächsten Punkt seiner Bahn
Der wegen seiner Helligkeit relativ gut zu beobachtende sogenannte Fernglaskomet C/2022 E3 erreicht am Mittwoch den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn. Er ist nach Angaben von Astronomievereinigungen in diesen Tagen unter anderem aufgrund entsprechender Mondverhältnisse bei günstigen Bedingungen eventuell sogar mit bloßem Auge zu sehen. Der Komet umrundet die Sonne in etwa alle 50.000 Jahre.
Der Erde derart nahe kam C/2022 E3 damit zum letzten Mal in der Steinzeit während einer Epoche, in welcher der moderne Mensch der Gattung Homo Sapiens gerade nach Europa einwanderte und dort auf seine Neandertaler-Verwandten traf. Bereits am 12. Januar erreichte der Komet den sonnennächsten Punkt seiner Bahn, nun fliegt er im Abstand von nur 42 Millionen Kilometern an der Erde vorbei. Anschließend entfernt er sich langsam wieder von ihr.
Kometen gelten als Überbleibsel der Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,6 Milliarden Jahren. Sie bestehen aus Eis, Staub und Steinen und werden daher auch mit schmutzigen Riesenschneebällen verglichen. Wenn sie sich auf ihrer Reise durchs All der Sonne nähern, bilden sie durch den Druck der von ihr ausgehenden Teilchenstrahlung oft leuchtende Schweife.
Laut Fachvereinigungen wie dem Haus der Astronomie in Heidelberg oder der Vereinigung der Sternfreunde erreicht der Komet im Januar und Februar aufgrund seiner Sonnen- und Erdnähe die größte Helligkeit und ist daher insgesamt vergleichsweise gut zu beobachten. In diesem Zeitraum ist er die ganze Nacht über in der Nähe des Polarsterns hoch oben am Himmel zu sehen.
Demnach ist der Himmelskörper in dieser Zeit mit Ferngläsern gut zu beobachten, unter Umständen ist bei sehr guten Bedingungen aber auch eine Betrachtung mit bloßem Auge möglich. In dem Fall muss der Betrachter allerdings unter anderem sehr genau wissen, wo sich der Komet am Nachthimmel genau befindet.
Da auch die Helligkeit des Monds bei Himmelsbeobachtungen ein wichtiger Faktor ist, lag ein erstes optimales Zeitfenster zur Kometenbeobachtung laut Vereinigung der Sternfreunde zudem bereits kurz vor Ende Januar. Seitdem stört das zunehmende Mondlicht, am 5. Februar ist wieder Vollmond.
Mit abnehmendem Mond folgt anschließend in der zweiten Februarwoche aber ein zweites günstiges Beobachtungsfenster. Ab etwa Mitte Februar entfernt sich C/2022 E3 auf seiner elliptischen Umlaufbahn wieder derart weit von der Sonne, dass er für eine Beobachtung per Fernglas nicht mehr in Frage kommt.
M.Odermatt--BTB