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"Wie ein spitzer Pfeil": Pogacar wird zur Lombardei-Legende
Tadej Pogacar ist erst 27 Jahre alt - doch seinen Platz unter den größten Radfahrern der Geschichte hat er schon sicher. "Ob ich mich einzigartig finde? Ich denke, jeder Mensch sollte sich für einzigartig halten", sagte der Slowene nach seinem wieder einmal überlegenen Triumph bei der Lombardei-Rundfahrt am Samstag in Bergamo.
Einzigartig war jedenfalls, was Pogacar beim "Klassiker der fallenden Blätter" gelang: In der bis 1892 zurückreichenden Geschichte der fünf Radsport-Monumente (Mailand-Sanremo, Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix, Lüttich-Bastogne-Lüttich, Lombardei-Rundfahrt) war es vor ihm noch keinem Fahrer gelungen, ein Rennen fünfmal in Serie zu gewinnen.
Fünfmal hatte zuvor nur der legendäre Fausto Coppi "Il Lombardia" gewonnen - der "Campionissimo" verpasste nach vier Siegen von 1946 bis 1949 aber den fünften Triumph und holte ihn erst 1954 nach, gut fünf Jahre vor seinem frühen Tod mit nur 40 Jahren.
"Dieses Rennen liegt mir", sagte Pogacar nach seinem Rekorderfolg, den er wie 2023 (52 Sekunden Vorsprung auf Andrea Bagioli) und 2024 (3:16 Minuten vor Remco Evenepoel) nach einem langen Solo, diesmal mit 1:48 Minuten Vorsprung auf Evenepoel. "Pogacar ist legendär, er schlägt Coppi", titelte La Gazzetta dello Sport: "Er fliegt wie ein spitzer Pfeil ins Ziel."
Jedoch: Welches Rennen liegt ihm denn nicht? 20 Siege hat der Ausnahmefahrer 2025 geholt, von Februar bis Oktober, von Klassiker bis Rundfahrten, der vierte Tour-Sieg war ebenso dabei wie drei Monumente (Flandern, Lüttich, Lombardei). "Jedes Jahr seit sieben Jahren sage ich, dass es meine beste Saison war", meinte Pogacar am Samstag: "Und heute kann ich es ebenfalls sagen."
Der Erfolg in Bergamo war der zehnte Monument-Sieg in Pogacars Karriere. Damit übertraf er Coppi, der bei neun steht, und liegt hinter den großen Belgiern Eddy Merckx (19) und Roger De Vlaeminck (11) auf Platz drei. Nur drei Fahrer - Merckx, De Vlaeminck und ihr Landsmann Rik Van Looy - haben in ihrer Karriere alle fünf Monumente gewonnen, der "Kannibale" Merckx sogar alle mindestens zweimal.
Niemand hat allerdings bislang den "Grand Slam" in einem Jahr geschafft. Pogacar war 2025 sehr nah dran, stand bei allen fünf Rennen auf dem Podest. Neben den drei Siegen wurde er in Sanremo Dritter hinter seinem "Frühjahrs-Rivalen" Mathieu van der Poel (Niederlande) und Filippo Ganna (Italien) und bei seinem Roubaix-Debüt Zweiter hinter van der Poel - diese beiden Rennen gehören neben Vuelta- und Olympia-Sieg zu den wenigen Lücken in Pogacars Erfolgssammlung. Zumindest: noch.
Die Fahrer mit den meisten Siegen bei Radsport-Monumenten (Gesamtzahl Siege/Siege Sanremo, Flandern, Roubaix, Lüttich, Lombardei):
1. Eddy Merckx (Belgien) 19 7-2-3-5-2
2. Roger De Vlaeminck (Belgien) 11 3-1-4-1-2
3. Tadej Pogacar* (Slowenien) 10 0-2-0-3-5
4. Constante Girardengo (Italien) 9 6-0-0-0-3
Fausto Coppi (Italien) 9 3-0-1-0-5
Sean Kelly (Irland) 9 2-0-2-2-3
7. Rik Van Looy (Belgien) 8 1-2-3-1-1
Mathieu van der Poel* (Niederlande) 8 2-3-3-0-0
*noch aktive Fahrer
M.Schneider--VB