
-
BVB holt auch Stürmer Silva aus Wolverhampton
-
Dressur-EM: Werth verpasst Titel im Special
-
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen in Kampagne vor "Wegwerf-Agenten" von Russland
-
Geräumter Fünfgeschosser in Berlin-Mitte: Einsturzgefährdetes Dach stabilisiert
-
Indiens Wirtschaft überraschend deutlich gewachsen - US-Zölle trüben Ausblick
-
Messerattacke auf US-Bürger in Dresdner Straßenbahn: Mittäter festgenommen
-
Julia Roberts will mit neuem Film "aufrütteln" - Hollywoodstar erstmals in Venedig
-
Frauenleiche in Koffer in Baden-Württemberg: Todesursache bislang unklar
-
Merz und Macron wollen "strategischen Dialog" zu Atomabschreckung starten
-
Gericht erlaubt propalästinensische Demonstration in Frankfurt am Main
-
Trump fordert von Kongress Kürzung von Auslandshilfe um fast fünf Milliarden Dollar
-
Verivox-Auswertung: Frauen nehmen Kleinwagen - Männer bevorzugen große Autos
-
Prozess um Coldcase von 1996: Angeklagter in Bochum von Mordvorwurf freigesprochen
-
Rotes Kreuz: Zahl der weltweit Vermissten steigt binnen fünf Jahren um fast 70 Prozent
-
Kommunale Wärmeplanung: Knapp die Hälfte der Gemeinden arbeitet an Wärmeplan
-
Trump entzieht Wahlrivalin Kamala Harris Personenschutz durch Secret Service
-
Selenskyj: Russland hat "bis zu 100.000" Soldaten nahe Pokrowsk zusammengezogen
-
Vermisste aus bayerischem Lauben tot aufgefunden: Partner in Untersuchungshaft
-
Wagner vor Bayern-Wiedersehen: "Nichts Besonderes"
-
Neue Hoffnung für aus Pakistan abgeschobene Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage
-
Hoeneß verärgert über seine Chefs: Woltemade "herber Verlust"
-
Koalitionsfraktionen bewerten Klausur als Erfolg - und legen Fahrplan fest
-
Nach Brandanschlag vor WDR in Köln: Maus-Figur "gut erholt" zurückgekehrt
-
Ausgeschlafen nach Feueralarm: Basketballer schlagen Schweden
-
Inflationsrate steigt im August voraussichtlich auf 2,2 Prozent
-
UNO: Bereits mehr als 840 Hinrichtungen im Iran in diesem Jahr
-
Israelische Armee: Leichen zweier Geiseln im Gazastreifen geborgen
-
Erstmals wissenschaftlich belegt: Roter Fingerhut hilft bei Herzschwäche
-
Norris vor Piastri - Verstappen im Kies
-
Rücktritt vom Rücktritt: Lewandowski spielt wieder für Polen
-
Europa League: Starke Gegner für Stuttgart und Freiburg
-
Reallöhne im zweiten Quartal um knapp zwei Prozent gestiegen
-
Heftige Proteste in Indonesien nach Tod von Motorradtaxi-Fahrer
-
Dobrindt zu Aufnahmeprogramm von Afghanen: Werden jeden einzelnen Fall prüfen
-
Meloni "angewidert": Skandal um frauenfeindliche Online-Plattformen in Italien
-
USA erheben Zölle auf kleine Pakete - Ausnahmen für einige Privatsendungen
-
Umsatz im Einzelhandel im Juli wieder gesunken
-
Deutsch-französischer Ministerrat berät über Wirtschaftspolitik
-
Großbrand von Lagerhallen in Hamburg nach drei Tagen gelöscht
-
Smartphone ersetzt immer mehr Alltagsgeräte: Mehrheit nutzt Handy als Wecker
-
Sommer in Deutschland: Nasser Juli zwischen Hitzewellen milderte Trockenheit
-
Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke
-
Weltruhm mit Balletten: Russischer Star-Komponist Rodion Schtschedrin gestorben
-
Klausur in Würzburg: Union und SPD wollen Staat handlungsfähiger machen
-
Ende für Schwarz-rot-gold? Ramelow für neue Nationalhymne und Votum über Flagge
-
Selenskyj: acht Menschen nach russischen Angriffen auf Kiew vermisst
-
Deutsch-französischer Ministerrat in Toulon in Südfrankreich begonnen
-
Verfassungsgericht in Thailand enthebt Regierungschefin ihres Amtes
-
Nach schwerem Unfall: Froome erfolgreich operiert
-
Woltemade-Wechsel lässt Bayern kalt: "Sind sehr attraktiv"

Deutsch-französischer Ministerrat berät über Wirtschaftspolitik
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sowie etwa 20 Minister beider Länder haben am Freitag in Toulon am Mittelmeer ihre Beratungen über die deutsch-französische Zusammenarbeit aufgenommen. Bei dem 25. deutsch-französischen Ministerrat, dem ersten in Merz' Amtszeit, sollen acht Strategiepapiere und mehr als zwei Dutzend Projekte vorgestellt werden, etwa zum Abbau von Bürokratie, zur Energiepolitik und zur Stärkung des EU-Binnenmarktes.
Themen, die zwischen Deutschland und Frankreich weiterhin Konflitkpotenzial haben, stehen offiziell nicht auf der Tagesordnung. Dazu zählen etwa die Aufgabenverteilung bei dem gemeinsam mit Spanien geplanten Kampfjet FCAS oder das Freihandelsabkommen Mercosur, bei dem Frankreich bislang vergeblich auf ein Zusatzprotokoll pocht, um die Landwirte besser zu schützen.
Macron empfing Merz bei strahlendem Sonnenschein im Fort de Cap Brun auf einem mit Pinien bewachsenen Hügel mit einer prächtigen Aussicht über die Hafenstadt Toulon und das Mittelmeer. "Ein schöner Ort", sagte Merz anerkennend auf Französisch zu Merz. Zur Begrüßung spielte eine Marine-Kapelle in weißen Uniformen. Am Nachmittag (15.30 Uhr) wollten sich Merz und Macron den Fragen der Journalisten stellen.
Anschließend tritt der gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungsrat zusammen, dem neben Merz, Macron, den Außen- und Verteidigungsministern auch hochrangige Vertreter der Streitkräfte angehören. In diesem Rahmen dürften dann auch Themen zur Sprache kommen, bei denen Berlin und Paris unterschiedliche Positionen vertreten, darunter die transatlantische Partnerschaft und die mögliche Entsendung von Soldaten in die Ukraine im Fall eines Waffenstillstands. Zuletzt war der deutsch-französische Verteidigungsrat im Mai 2024 auf Schloss Meseberg zusammengekommen.
Macron hatte Merz am Vorabend in seiner Sommerresidenz Fort de Brégançon zu einem Abendessen empfangen. "In den vergangenen Wochen haben wir die deutsch-französischen Positionen stark angenähert", sagte Macron bei der Ankunft des Bundeskanzlers. Das deutsch-französische Paar liege "komplett auf einer Linie", um Europa stärker zu machen.
Insbesondere beim Dauerstreitthema Atomenergie zeichnet sich ein Fortschritt ab. Merz und Macron hatten sich bereits im Frühjahr auf einen Neustart in der Energiepolitik geeinigt. Dieser sollte auch die Gleichbehandlung aller emissionsarmen Energien sicherstellen - eine Umschreibung der französischen Forderung, Atomenergie au EU-Ebene mit erneuerbaren Energien gleichzustellen.
Wie schnell die neuen deutsch-französischen Vorhaben umgesetzt werden können, ist jedoch fraglich: Frankreich steht aller Voraussicht nach in Kürze der nächste Regierungswechsel bevor. Premierminister François Bayrou will der Nationalversammlung am 8. September die Vertrauensfrage stellen - und dürfte sie nach den bisherigen Aussagen der Oppositionsparteien wohl verlieren.
Merz und Macron eint der Wunsch, ein neues Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen aufzuschlagen und gemeinsam in Europa den Ton anzugeben. Auf dem Fort de Brégançon hatte Macron 2018 bereits die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und 2019 den russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen.
G.Haefliger--VB