-
Spahn und Hoffmann rufen zu sachlicherem Umgang auf - Koalition "außer Tritt"
-
Transport in Richtung Nordsee geplant: Buckelwal in Frachtkahn geschwommen
-
Deutschland schiebt 25 straffällig gewordene Afghanen ab
-
Keine Fortschritte bei Iran-Verhandlungen ersichtlich - Flüssiggas-Tanker durchquert Straße von Hormus
-
Bild: DFL erhält 100 Millionen Euro als Darlehen von adidas
-
Verbraucherschützer begrüßen Zuckerabgabe
-
Mitteilung: Vereinigte Arabische Emirate wollen zum 1. Mai aus Opec austreten
-
Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf
-
Über 300.000 Tabletten in Mietwagen: Zollbeamte nehmen Drogenschmuggler fest
-
"Nur Ja heißt Ja": EU-Abgeordnete fordern EU-weite Definition von Vergewaltigung
-
Studie: Soziale Herkunft entscheidend für Bildungschancen - Jungen im Nachteil
-
Vier Festnahmen bei Durchsuchungen gegen mutmaßliche Schleuser in Hessen
-
Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant
-
Spahn räumt ein: Koalition ist "außer Tritt geraten"
-
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Hauptangeklagter bekennt sich schuldig
-
Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf
-
Koalition einigt sich auf Reform von Krankenversicherung
-
Brasilien: WM-Aus für Militao
-
Nagelsmann passt WM-Vorbereitung an
-
Zwei Tote und ein schwerverletzter Mensch nach Schüssen in Haus in Sachsen
-
Umfrage: Jeder dritte junge Mensch mit Depressionen nutzt KI als Psychocoach
-
Oberstes Gericht der USA prüft Glyphosat-Klage gegen Monsanto
-
Hunde und Katzen: EU-Parlament beschließt Chip-Pflicht gegen illegalen Handel
-
Verdacht auf Spionage an Gleisen nahe Kaserne: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
-
Neuverschuldung soll 2027 auf 110,8 Milliarden Euro steigen
-
Abschiebeflug bringt 25 Afghanen zurück in ihr Heimatland
-
Dänemark-Länderspiele: Gislason nominiert zwei Debütanten
-
Hunde und Katzen: EU-Parlament beschließt Chippflicht gegen illegalen Handel
-
Chef der AfD-Jugend interessierte sich früher für die Linkspartei
-
US-Comedian Kimmel verteidigt Scherz über "werdende Witwe" Melania Trump
-
Billionen-Haushalt der EU ab 2028: EU-Parlament fordert höheres Budget
-
Gericht bestätigt Rückforderung von fast 600.000 Euro aus Coronatestbetrieb
-
Angeklagte in Mordfall Fabian aus Güstrow will sich zu Vorwürfen nicht äußern
-
Malische Fluggesellschaft setzt Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen aus
-
Anschlagsplan für Taylor-Swift-Konzert: Prozess gegen Dschihadisten in Österreich
-
Drei junge Menschen bewusstlos in Wohnung in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Südkorea: Strafmaß gegen ehemalige First Lady Kim deutlich verschärft
-
Süchtig machende Medikamente ohne Rezept abgegeben: Apotheker verurteilt
-
Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen durch pro-iranische Terrorgruppe HAYI
-
Verbot von Neonazisekte Artgemeinschaft: Bundesverwaltungsgericht urteilt am Mittwoch
-
Elon Musk gegen OpenAI: Reichster Mensch der Welt geht gegen KI-Pionier vor
-
Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler geben beschlagnahmte Gegenstände frei
-
Rebel Wilson wegen Verleumdung ihrer Darstellerin bei Regie-Debüt vor Gericht
-
Urteil aus Hessen: Gartenbesitzerin muss Tonne für Bioabfälle benutzen
-
Junge stirbt in Schleswig-Holstein nach Verbrühung: Freund von Mutter muss in Haft
-
König Charles III. will in Washington zu US-britischer "Versöhnung" aufrufen
-
Energieriese BP verbucht kräftiges Gewinnplus
-
Staatsanwaltschaft plädiert in Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette
-
Deutscher Wohlstand unter Druck: Studie sieht großen Reformbedarf
-
SPD strebt Änderungen von Gesundheitsreform im Bundestag an
Jeder dritte Arzt in Deutschland mindestens 55 Jahre alt
Knapp ein Drittel aller Medizinerinnen und Mediziner in Deutschland ist mindestens 55 Jahre alt. 2023 waren gut 31 Prozent der Ärztinnen und Ärzte der Human- und Zahnmedizin betroffen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Damit liegt diese Altersgruppe deutlich über dem Schnitt aller Erwerbstätigen.
Vor zehn Jahren hatte der Anteil der Ärztinnen und Ärzten 55-Plus noch bei 26 Prozent gelegen. Der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter zwischen 35 und 54 Jahren sank binnen zehn Jahren um sechs Prozentpunkte auf nun 48 Prozent. Nur rund jeder oder jede Fünfte ist jünger als 35 Jahre. Binnen zehn Jahren stieg die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin insgesamt um gut 23 Prozent an auf 502.000.
Rund zwölf Prozent der Ärztinnen und Ärzte haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. 2013 waren es noch sieben Prozent gewesen. Von den ausländischen Medizinerinnen und Medizinern war fast die Hälfte jünger als 35 Jahre.
23 Prozent der gesamten Ärzteschaft der Human- und Zahnmedizin, die 2023 in diesem Bereich arbeitete, waren aus dem Ausland zugewandert. Ein Teil davon besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. 40 Prozent der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland.
Ärztinnen und Ärzte waren 2022 die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Bei 5500 Ärztinnen und Ärzten wurde der ausländische Abschluss anerkannt. Darunter stammen 24 Prozent aus Deutschland, acht Prozent aus Syrien. Auf dem fünften Platz der meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse lagen Zahnärztinnen und Zahnärzte.
Viele Medizinstudierende aus Deutschland studierten im Ausland. Zahlen dazu lagen nur aus vereinzelten Ländern vor. Alleine in Österreich studierten 2600 Deutsche in den Jahren 2021/2022 Humanmedizin. In Ungarn waren es knapp 2100 und in Polen 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten, die im Ausland studierten, nach Österreich und Ungarn.
In Deutschland stieg die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger nahezu kontinuierlich. Im Wintersemester 2022/2023 begannen 14.300 Menschen ein Studium der Humanmedizin. Das waren 17 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Im Bereich der Zahnmedizin gab es innerhalb von zehn Jahren jedoch kaum Unterschiede. 2022/2023 begannen rund 1900 Menschen ein entsprechendes Studium.
Trotz gestiegener Teilzeitarbeit haben Ärztinnen und Ärzte nach wie vor überdurchschnittlich lange Arbeitszeiten. 2023 arbeiteten sie im Schnitt 40,7 Stunden pro Woche. Das waren rund sechs Stunden mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt. Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterschieden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung. Beispielsweise arbeiteten Fachkräfte in der Chirurgie in Vollzeit im Schnitt 49,8 Stunden pro Woche und damit sechs Stunden mehr als Fachärztinnen und Fachärzte der Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Zahnärzte und Kieferorthopäden in Vollzeit arbeiteten durchschnittlich 43 Stunden pro Woche.
G.Haefliger--VB