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"Forbes": So viele Milliardäre wie noch nie - Elon Musk bleibt an der Spitze
Reich, reicher, am reichsten: Der Boom um Künstliche Intelligenz (KI) hat die Zahl der Milliardäre weltweit auf einen neuen Höchststand getrieben, wie das US-Magazin "Forbes" am Dienstag mitteilte. An der Spitze der Reichsten-Liste steht das zweite Jahr in Folge Elon Musk, Chef des Raumfahrtkonzerns SpaceX und des Elektroautobauers Tesla. Sein geschätztes Vermögen beläuft sich auf 839 Milliarden Dollar (rund 725 Milliarden Euro).
Die nunmehr 40. "Forbes"-Liste der Reichen umfasst nach Angaben des Magazins 3428 Milliardäre. Das sind 400 mehr als im vergangenen Jahr. Es ist der höchste Stand seit Einführung der Liste 1987.
"Es ist das Jahr der Milliardäre", erklärte der leitende "Forbes"-Redakteur Chase Peterson-Withorn. "Der Planet hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr als einen Milliardär pro Tag hinzugewonnen, da der durch KI angetriebene Börsenboom Vermögen auf zuvor unvorstellbare Höhen getrieben hat."
Davon profitierte vor allem Musk, der seinen Besitz binnen einem Jahr mehr als verdoppeln konnte und nun als erster Mensch auf dem Weg zum Billionär ist. Der 54-Jährige hat laut "Forbes" mehr Vermögen angehäuft als die drei nach ihm folgenden Superreichen zusammen: Die Google-Ko-Gründer Larry Page (257 Milliarden Dollar) und Sergey Brin (237 Milliarden Dollar) sowie Amazon-Chef Jeff Bezos (224 Milliarden Dollar). Auf Platz fünf folgt Meta-Chef Mark Zuckerberg (222 Milliarden Dollar).
Reichster Deutscher bleibt Lidl-Chef Dieter Schwarz mit einem geschätzten Vermögen von nunmehr gut 67 Milliarden Dollar. Er hat sich auf Platz 29 der "Forbes"-Liste hochgearbeitet, nach Rang 37 im vergangenen Jahr.
Zu den Gewinnern gehört auch Präsident Donald Trump. Sein Vermögen stieg im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit um 27 Prozent auf geschätzte 6,5 Milliarden Dollar. Dies verdankt er laut "Forbes" vor allem seinen Investitionen in Kryptowährungen. Im weltweiten Vergleich steht Trump auf dem 645. Platz.
Doch Vermögen ist nicht alles, wie der frühere Trump-Berater Musk kürzlich festgestellt hatte: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb der 54-Jährige Anfang Februar auf seiner Internetplattform X zu einem traurigen Emoji. Das überraschende Bekenntnis erzeugte Millionen von Klicks.
C.Kreuzer--VB