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Yamal rettet Flick - Spurs wechseln Torhüter nach 17 Minuten
Ex-Bundestrainer Hansi Flick ist mit dem FC Barcelona im Champions-League-Achtelfinale unerwartet unter Druck geraten. Der spanische Meister erreichte im Hinspiel bei Newcastle United am Dienstag nur dank eines späten Foulelfmeters von Lamine Yamal (90.+6) ein 1:1 (0:0). Nationalspieler Malick Thiaw hatte Dani Olmo zu Fall gebracht. Nationalstürmer Nick Woltemade saß bei Newcastle 90 Minuten lang auf der Bank.
United war zwar die bessere Mannschaft, wurde aber zu selten wirklich gefährlich. Harvey Barnes (87.) gelang aber doch der späte Treffer - für den Sieg reichte es nicht. Barcelona ging im St. James' Park nicht das letzte Risiko, sondern will die Dinge im Rückspiel am 18. März (Mittwoch) zu Hause regeln.
Wesentlich ereignisreicher und kurioser ging es im Parallelspiel zu. Tottenham Hotspur wechselte beim 2:5 (1:4) bei Atlético Madrid seinen Torhüter-Debütanten Antonin Kinsky nach 17 verheerenden Minuten aus. Der Tscheche war vor dem 1:0 für die Spanier durch Marcos Llorente (6.) mit Ball am Fuß weggerutscht, vor dem 2:0 durch Antoine Griezmann (14.) rutschte dann Micky van de Ven aus.
Nur 30 Sekunden später unterlief Kinsky erneut ein fataler Patzer, er trat bei einem Passversuch neben den Ball. Julian Alvarez schob ein (15.). Teammanager Igor Tudor beendete Kinskys Champions-League-Debüt danach umgehend, er brachte Guglielmo Vicario, den er wegen schwacher Leistungen eigentlich aus dem Tor genommen hatte. Vicario kassierte nur fünf Minuten später den vierten Treffer durch Robin Le Normand (22.).
Das erste Spurs-Tor von Pedro Porro (26.) konterte erneut Alvarez (56.). Der Treffer von Dominic Solanke (76.) lässt den Spurs eine Minimalchance fürs Rückspiel.
A.Kunz--VB