-
Vor Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament: Landwirte demonstrieren in Straßburg
-
ARD und ZDF teilen deutsche WM-Spiele auf
-
Kein weiteres Melbourne-Märchen: Lys verliert in Runde eins
-
29 Prozent der Schüler in Deutschland haben Einwanderungsgeschichte
-
SPD-Politiker Ahmetovic: Deutschland lässt sich in Grönland-Streit nicht erpressen
-
Bürgermeister: Tausende Wohngebäude in Kiew nach russischem Angriff ohne Heizung
-
Trumps Zollpolitik: Deutschlands Exportüberschuss im Handel mit USA geschrumpft
-
Neuer Rekord: Fast 43 Millionen Touristen besuchten 2025 Japan
-
NHL: Sturm gewinnt mit Minnesota in Toronto
-
NFL: Hafley folgt in Miami auf McDaniel
-
NBA: OKC siegt souverän - Buhrufe für Knicks
-
Amnesty-Generalsekretärin: Europäer müssen sich Trump widersetzen
-
Weltfußballer Olise? Matthäus nennt K.o.-Kriterium
-
Beckham-Sohn Brooklyn will sich nicht mit seiner Familie versöhnen
-
Wirtschaftsweiser erwartet Scheitern der Erbschaftsteuer vor Verfassungsgericht
-
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage aus Ampel-Zeit für Afghanen
-
Merz spricht mit Soldaten im Auslandseinsatz und deren Angehörigen
-
Brüssel stellt Netzregeln vor - Beschränkungen für chinesische Anbieter erwartet
-
Von der Leyen und Macron reden beim Weltwirtschaftsforum in Davos
-
Satzbälle abgewehrt: Keys kämpft sich in die zweite Runde
-
Damaskus: Al-Scharaa und Trump sprechen über Rechte von Kurden in Syrien
-
Bundeswehr plant Dunkelfeldstudie zu sexueller Belästigung und Gewalt
-
James erstmals seit 22 Jahren kein Starter im All-Star-Game
-
Iranischer Polizeichef ruft Protestierende zur Aufgabe auf und stellt ihnen Ultimatum
-
UN-Entwicklungsprogramm UNDP verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn
-
Eine Milliarde Dollar für ständigen Sitz - Zurückhaltende Reaktionen auf Trumps "Friedensrat"
-
Hauptrunde statt Heimfahrt: DHB-Team gewinnt Spanien-"Endspiel"
-
Streit um Grönland: Trump-Regierung verschärft Ton gegenüber Europäern
-
Wadenprobleme: "Einige Zeit Pause" für Sabitzer
-
Minister: Kopenhagen und Nuuk schlagen Nato-Mission für Grönland vor
-
Vor vorgezogener Parlamentswahl: Bulgariens Präsident Radew kündigt Rücktritt an
-
Nachrichtenagentur Ansa: Italienischer Designer Valentino gestorben
-
Nach Final-Chaos beim Afrika-Cup: Marokko kündigt Protest an
-
Frankreichs Premier will Haushalt ohne Abstimmung verabschieden
-
Drogen- und Verkehrsdelikte: Neue Vorwürfe gegen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit
-
Lebenslange Haft für Berliner Rentner wegen Tötung von Segelpartner vor Schweden
-
Wechsel perfekt: City verpflichtet Nationalspieler Guehi
-
Nach Play-off-Aus: Bills feuern Headcoach Sean McDermott
-
Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer
-
Hunderte protestieren in Berlin trotz verschobenen Besuchs gegen Syriens Präsident
-
Altenpfleger soll in Sachsen 91-Jährige getötet haben - 23-Jähriger in Haft
-
Prozess um Verbrennung von Koranseiten in Hamburg gegen Geldauflagen eingestellt
-
Grönland-Krise: Kurse fallen - Preise für Gold und Silber steigen
-
Prozess: Anwalt von Prinz Harry wirft Zeitungsverlag "systematischen" Gesetzesbruch vor
-
Tödliches Gewaltverbrechen an 81-Jährigem: Untermieterin in Psychiatrie eingewiesen
-
Trump plant "Friedensrat": Mitgliedstaaten sollen eine Milliarde Dollar zahlen
-
40-Jähriger soll in Syrien Menschen misshandelt haben - Anklage in Berlin
-
Merz will "Vorrang für Wachstum": CDU verabschiedet Maßnahmenpaket
-
Mieten zum Jahresende stark gestiegen - Wohnungsinserate zurückgegangen
-
Bätzing gibt Vorsitz von katholischer Deutscher Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab
Baerbock und Heil werben gemeinsam in Südamerika um Fachkräfte
Auf einer gemeinsamen Reise nach Südamerika wollen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) um Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt werben. "Brasilianische Pflegekräfte und kolumbianische Elektriker finden in Deutschland bereits offene Arme - diese Partnerschaft wollen wir ausbauen", erklärte Baerbock am Sonntag vor dem Abflug nach Brasília. Die Bundesregierung wolle "die Einwanderungspolitik vom Kopf auf die Füße stellen, denn unsere Wirtschaft braucht dringend mehr Fachkräfte".
Gerade in Brasilien sei "das Arbeitskräftepotenzial im Pflegebereich sehr groß und das Qualifikationsniveau sehr hoch", hatte eine Sprecherin von Heils Ministerium am Freitag gesagt. "Insofern ist dies ein geeigneter Ort, um dort sehr gezielt über Fachkräftegewinnung zu sprechen." Minister Heil sei es "dabei sehr wichtig, dass es immer darum geht, sehr sensibel vorzugehen, also dem Land nicht selbst benötigte Arbeitskräfte zu nehmen".
Die sechstägige Reise führt nach Brasilien, Kolumbien und Panama. Es handle sich um Besuche bei drei Partnern, mit denen "uns unendlich viel verbindet", erklärte Baerbock. "Wir leben in Demokratien, sind uns kulturell nah und treten für ein internationales System ein, das auf Regeln und Menschenrechten fußt."
Die Bundesregierung betrachtet insbesondere die Regierung des linksgerichteten brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva als wichtigen Partner. In diesem Jahr waren bereits Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Brasilien zu Besuch.
Der seit Januar amtierende Lula, der Brasilien bereits von 2003 bis 2010 regierte, möchte seinem Land ein größeres geopolitisches Gewicht verleihen. In den vergangenen Monaten reiste er dazu in die USA und nach China. Differenzen mit Deutschland gibt es allerdings in der Frage des Umgangs mit Russland - Baerbock sprach hier von "unterschiedlichen Blickwinkeln".
Kritiker werfen Lula zu große Nähe zu Russland vor. Brasiliens Präsident macht sich für Friedensgespräche von Russland und der Ukraine stark - dafür sieht der Westen die Bedingungen aber noch nicht als erfüllt an. Lobend erwähnte Baerbock zum Auftakt ihrer Reise Brasiliens Rolle in der Klimapolitik und das Potenzial des Landes als Produzent klimafreundlicher Energien.
Zudem wies die Ministerin auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit hin. Südamerika sei ein "potenzieller Gigant der Weltwirtschaft", erklärte sie. "Seit dem russischen Angriffskrieg ordnen wir die Fäden unserer globalen Verflechtung mit großem Tempo neu. Wir wollen ein dichtes und nachhaltiges Netzwerk auch über den Atlantik spannen." Dafür wäre auch das anvisierte Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten "ein großer Schritt vorwärts", erklärte Baerbock.
D.Schneider--BTB