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Tödliches Gewaltverbrechen an 81-Jährigem: Untermieterin in Psychiatrie eingewiesen
Knapp ein Jahr nach einem tödlichen Gewaltverbrechen an einem 81-Jährigen im niedersächsischen Dramfeld ist dessen Untermieterin vom Landgericht Göttingen dauerhaft in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts am Montag mit. Verhandelt wurde in einem Sicherungsverfahren. Die tatverdächtige 23-Jährige leidet nach Feststellungen des Gerichts an einer paranoiden Schizophrenie und ist schuldunfähig.
Die Leiche des 81-Jährigen wurde am 24. Januar 2025 in dessen Haus in Dramfeld gefunden, in dem auch die Verdächtige als Untermieterin wohnte. Das Opfer war nach Ermittlerangaben durch mehrere Messerstiche gestorben. Die damals 22-jährige Beschuldigte setzte sich nach der Tat nach Spanien ab, wo sie etwas eineinhalb Wochen später gefasst wurde.
Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft hatte es vor dem Verbrechen wohl einen Streit um Mietschulden gegeben. Der Vermieter stürzte in dessen Verlauf eine Treppe hinunter, anschließend stach die Beschuldigte mit drei verschiedenen Küchenmessern mindestens 19 Mal auf ihn ein. Wegen ihrer Erkrankung befand sich die Frau bereits zuvor vorläufig in einer Psychiatrie. Rechtlich ging es in dem Verfahren um den Vorwurf eines Totschlags.
F.Fehr--VB