-
BR Volleys im DVV-Pokal-Viertelfinale: Sieg in Giesen
-
Datenleck bei „Ein Prozent“: AfD-Politiker als Spender offengelegt
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Nach Final-Chaos beim Afrika-Cup: Marokko kündigt Protest an
Das Final-Chaos beim Afrika-Cup ist für Marokko noch nicht abgehakt. Der marokkanische Fußball-Verband (FRMF) kündigte am Montag an, rechtliche Schritt beim afrikanischen Verband (CAF) und beim Weltverband (FIFA) einzuleiten. Konkret solle das Verlassen des Platzes durch die senegalesische Nationalmannschaft untersucht werden. "Diese Situation hatte erhebliche Auswirkungen auf den normalen Spielverlauf und die Leistung der Spieler", schrieb der FRMF in einem Statement.
Der Triumph des Senegal beim 1:0 (0:0) nach Verlängerung war überschattet von einem Skandal. Auslöser dessen war, dass sich der Senegal gleich doppelt betrogen fühlte. Zu Beginn der Nachspielzeit hatte Schiedsrichter Jean-Jacques Ndala (DR Kongo) dem Führungstreffer des Senegal wegen eines strittigen Fouls in der Entstehung die Anerkennung versagt. Als der Unparteiische dann nach VAR-Check einen Strafstoß für Marokko pfiff (90.+8), wurde es wild.
Senegals Trainer Pape Thiaw beorderte seine Spieler vom Feld, auf den Tribünen in Rabat brach Chaos aus. Senegals Fans wollten auf den Platz stürmen, Sicherheitskräfte verhinderten dies. Erst knapp 20 Minuten nach dem Elfmeterpfiff durfte Marokkos Brahim Díaz antreten - und er chippte den Elfmeter halbhoch und ohne jede Wucht in die Arme von Edouard Mendy, der sein Team in die Verlängerung rettete. Dort schoss Pape Gueye (94.) den Senegal mit einem Traumtor zum zweiten Triumph beim Afrika-Cup nach 2022.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte das Final-Chaos im Anschluss mit harschen Worten gegeißelt. Der Präsident des Fußball-Weltverbandes schrieb bei Instagram über "inakzeptable" sowie "hässliche" Szenen, die "verurteilt" werden müssen und sich "niemals wiederholen" dürfen. Er erwarte, "dass die zuständigen Disziplinarorgane" des afrikanischen Verbandes CAF "die entsprechenden Maßnahmen ergreifen".
Der CAF reagierte und verurteilte daraufhin in einer Stellungnahme das "inakzeptable Verhalten einiger Spieler und Offizieller". Der Verband kündigte zudem an, "sämtliches Videomaterial" zu prüfen und den Fall "an zuständige Stellen" weiterzuleiten, "damit gegen die Schuldigen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können".
S.Gantenbein--VB