-
Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen "Notstand nationaler Tragweite" aus
-
Justizministerium macht im Streit um Bericht über Trumps Luxusflieger Rückzieher
-
Anwälte: Gesundheitszustand von tunesischem Oppositionsführer Ghannouchi "kritisch"
-
US-Regierung kündigt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner an
-
World Matchplay: Littler unaufhaltsam - Anderson raus
-
Waldbrand außer Kontrolle: 3500 Menschen in Gemeinde westlich von Madrid evakuiert
-
Nübel bei Besiktas-Debüt ohne Gegentor
-
Merz verurteilt Huthi-Angriffe auf saudiarabische Öltanker
-
Mord an US-Politikerin und ihrem Mann: Lebenslange Haft für Täter
-
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fedorow will nach Entlassung zurück in sein Amt
-
Gewalt im Westjordanland: Drei Palästinenser getötet, zwei Israelis verletzt
-
"Risiko" für Handel: USA kritisieren EU-Rekordstrafe für Google scharf
-
Stab-DM: "Salto nullo" für Lita Baehre - Metzger Meister
-
Weißes Haus erwartet Ankündigung zu neuen US-Zöllen
-
Medien: Warken soll Kanzleramtschefin werden, Linnemann neuer Gesundheitsminister
-
"Lokomotive" Carapaz stampft an Pogacars Sorgentag zum Bergsieg
-
ARD: Innenressort plant weitere Einschränkungen bei Informationsfreiheitsgesetz
-
Trump knüpft Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Normalisierung mit Israel
-
EZB legt Zinspause ein - Anzeichen für mögliche Erhöhung im September
-
Kritik an Energiegesetzesplänen von Wirtschaftsministerin Reiche reißt nicht ab
-
Messerangriff in Bank in Bayern: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt
-
Neuer Herzog-Film, Oasis und lange Musk-Doku: Programm von Filmfestival von Venedig vorgestellt
-
Wadephul fordert Ende des G20-Ausschlusses von Südafrika durch die USA
-
Ermittlungen laufen: "Maddie"-Verdächtiger soll Polizisten in Kiel attackiert haben
-
Fast vier Jahre Haft wegen Betrugs in Zusammenhang mit Millionenschaden in Bayern
-
Rechtsextremer israelischer Minister provoziert mit neuem Besuch auf Jerusalemer Tempelberg
-
Mann stirbt nach Einsatz in Düsseldorf: Ermittlungen gegen Beamte und Rettungskräfte
-
Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff
-
Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier
-
Trump droht Huthi-Miliz "bedeutende militärische Bestrafung" an
-
Unionsfraktion sieht Frei vor Herausforderungen bei Zusammenhalt der Koalition
-
Großbritannien zieht letztes diplomatisches Personal aus dem Iran ab
-
Einkaufszentrum in Stuttgart: Mann fügt 47-Jähriger Stich- und Brandverletzungen zu
-
Russland pocht gegenüber USA auf Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine - EU verhängt neue Sanktionen
-
Neuer britischer Premier Burnham kündigt Steuersenkung für Pubs an
-
EZB lässt Leitzinsen unverändert
-
Zuckersteuer: Widerstand in der Union gegen Warken-Pläne
-
Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein
-
Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu
-
Anti-Regierungs-Demo: Albanische Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein
-
Waldbrände in Südeuropa: 20.000 Menschen an französischer Atlantikküste evakuiert
-
Prien verteidigt Neuausrichtung der Demokratieförderung
-
Sieben Tote bei Angriffen auf Russland und Ukraine
-
"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen
-
Verweste Frauenleiche in Koffer: Zwölf Jahre Haft für Mann in Stuttgart
-
Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"
-
Bahnunternehmen fordern vom Bund Übernahme von Mehrkosten für Schienenmaut
-
Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"
-
Varta-Investor will kriselnden Batteriehersteller in Teilen weiterführen
-
Zahl der Alleinerziehenden leicht zurückgegangen - Armutsrisiko bleibt hoch
Havarierter Tanker vor Rügen wird aus Sicherheitsgründen Richtung Osten geschleppt
Der vor Rügen havarierte Öltanker "Eventin" aus der sogenannten russischen Schattenflotte ist am Samstag aus Sicherheitsgründen Richtung Osten geschleppt worden. Die neue Position liegt nordöstlich vom Kap Arkona auf Rügen, dort soll das Schiff vorerst ankern und die aktuelle Starkwindphase abwarten, wie das Havariekommando in Cuxhaven mitteilte. Das Schiff trieb nach einem Stromausfall an Bord manövrierunfähig in der Ostsee.
Am Freitag war der mit rund 99.000 Tonnen Öl beladene Tanker zunächst von einem Notschlepper gesichert worden. Später wurden zwei weitere Schlepper zum Tanker geschickt. Ein Hubschrauber brachte ein Team von vier Spezialisten an Bord; sie sorgten dafür, dass die Last des 274 Meter langen Schiffs "sicher und gleichmäßig" auf die drei Schlepper verteilt wurde. An Bord des Schiffs ist eine 24-köpfige Besatzung.
Am Samstag wurde der Tanker rund 25 Kilometer ostwärts geschleppt. Wegen des starken Winds und etwa 2,5 Meter hohen Wellen kam der Schleppverband laut Havariekommando aber nur langsam voran, mit etwa ein bis zwei Knoten (2,5 Kilometer pro Stunde).
Diese Positionsänderung sei eine Sicherheitsmaßnahme: "Sollten unvorhergesehene Ereignisse eintreten, könnte die Möglichkeit bestehen, dass die manövrierunfähige 'Eventin' südwärts treibt", hieß es. Die neue Position sei sicherer, weil es mehr freien Seeraum im Süden des Schleppverbandes gebe.
Am Samstag war weiterhin unklar, ob und auf welche Weise der havarierte Tanker in einen Hafen gebracht werden kann. Der NDR hatte berichtet, der Tanker könnte nach Rostock oder nach Dänemark geschleppt werden.
Der Tanker steht auf einer Liste von 192 maroden Schiffen, mit denen Russland zur Umgehung von Sanktionen nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace Öl transportiert, der so genannten Schattenflotte. Russland umgeht mit unter fremder Flagge fahrenden Tankern das als Folge seines Angriffs auf die Ukraine verhängte Öl-Embargo. Es handelt sich bei den Schiffen um alte und oft unversicherte Tanker. Im Dezember hatte die Europäische Union rund 50 Schiffe der russischen Schattenflotte auf eine Sanktionsliste gesetzt.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) warf Russland am Freitag vor, mit dem Einsatz von maroden Öltankern die europäische Sicherheit zu gefährden. Mit dem "ruchlosen Einsatz einer Flotte von rostigen Tankern" umgehe Russlands Präsident Wladimir Putin nicht nur Sanktionen wegen des Angriffskriegs in der Ukraine, sondern nehme auch "billigend in Kauf, dass der Tourismus an der Ostsee zum Erliegen kommt", kritisierte Baerbock.
Das Havariekommando ist für Unfälle auf der Nord- und der Ostsee zuständig. Es wurde 2003 vom Bund sowie den Küstenländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg und Niedersachsen gegründet.
M.Schneider--VB