-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Nithya Raman schlägt Amtsinhaberin Karen Bass bei LA-Bürgermeisterwahl
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
DA könnte ANC in Ekurhuleni ablösen – ActionSA macht Gewinne
-
Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar
-
Kunst, die man hört: freiraum gibt seinen Künstlerinnen und Künstlern eine eigene Bühne
-
Rheinmetall senkt Prognose und Aktie
-
Wall Street: KI-Sorgen lösen Tech-Verluste aus
-
Einkommen von Altenpflegern: Gehaltsspanne und regionale Unterschiede
-
Airbus prüft industrielle Investitionen in Kolumbien
Tödliche Messerstiche vor Würzburger Club: Fall wird neu aufgerollt
Knapp zwei Jahre nach tödlichen Messerstichen vor einem Club in Würzburg muss der Fall neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob am Mittwoch ein Urteil des Würzburger Landgerichts vom Juli 2024 auf, mit dem der mutmaßliche Täter freigesprochen worden war. Das Landgericht konnte nicht ausschließen, dass er in Notwehr handelte. (Az. 1 StR 9/25)
Es stellte fest, dass der Mann in einer Nacht im September 2023 einen Clubbesucher erstach und zwei weitere Männer mit demselben Messer verletzte. Er sei dabei stark betrunken gewesen. Wenige Minuten zuvor sei er von mehreren Menschen geschubst, gestoßen und geschlagen worden. Dabei sei sein Trommelfell gerissen.
Kurz vor dem ersten Messerstich sei er erneut wuchtig nach hinten gestoßen und geschlagen oder gestoßen worden. Dann habe das spätere Opfer eingegriffen. Was danach passierte, konnte das Landgericht nicht genau herausfinden. Wegen dieses Zweifels entschied es für den Angeklagten und nahm an, dass die Messerstiche gegen zwei Menschen durch Notwehr gerechtfertigt gewesen seien.
Im dritten Fall sei es zwar keine Notwehr gewesen. Das Landgericht hielt es aber für möglich, dass der mutmaßliche Täter selbst davon ausging, in einer Notwehrsituation zu sein.
Die Staatsanwaltschaft und Nebenkläger wandten sich an den BGH. Ihre Revisionen hatten nun Erfolg. Der BGH sah Rechtsfehler in der Beweiswürdigung und hob das Urteil auf. Eine andere Schwurgerichtskammer des Landgerichts muss neu über den Fall verhandeln.
A.Ammann--VB