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Deutschland stöhnt unter Hitzewelle - bis zu 38 Grad erwartet
Die Menschen in Deutschland leiden unter einer sommerlichen Hitzewelle. Die Temperaturen steuerten am Mittwoch auf ihren Höhepunkt zu, für Donnerstag wurde mit Temperaturen von bis zu 38 Grad gerechnet, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Main mitteilte.
Für weite Teile Deutschlands galt am Mittwoch eine Hitzewarnung des Wetterdienstes, ausgenommen war nur der äußerste Norden. Für Teile Hessens, Baden-Württembergs, Saarbrückens und Nordrhein-Westfalens galt sogar eine Warnung vor extremer Hitze.
Zahlreiche deutsche Kommunen warnten ihre Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitlichen Folgen der hohen Temperaturen. "Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten", hieß es etwa von der Stadt Bremen. Viele Städte veröffentlichten Empfehlungen für Verhaltensweisen an heißen Tagen. So riet die Stadt Berlin ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden, ausreichend zu trinken oder körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgenstunden zu verlegen.
Manche Stadtverwaltungen wie etwa jene von Darmstadt oder Dresden veröffentlichten außerdem Hitzekarten mit Abkühlungsmöglichkeiten an heißen Tagen. Andere Kommunen richteten Hitzetelefone ein, etwa Köln oder Osnabrück. Im bayerischen Straubing wurde das System der sogenannten Hitzepaten eingeführt, die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe leisten. Die hessische Stadt Marburg schaffte mobile Klimageräte etwa für öffentliche Gebäude, mobile Notfall-Trinkbrunnen und eine mobile Vernebelungsanlage für öffentliche Plätze an.
D.Bachmann--VB