-
Weißes Haus: Trump spricht mit Sicherheitsberatern über iranischen Vorschlag
-
"Werdende Witwe": Donald Trump fordert Entlassung von Moderator Jimmy Kimmel
-
Nach Jochbeinbruch: Modric bangt um WM
-
"Bin 1,92 Meter": Kompany verzichtet auf Mourinho-Trick
-
Fluggesellschaften: Zu wenig ordnungsgemäße Untersuchungen nach Unglücken
-
Elon Musk gegen Open AI: Prozess hat mit Auswahl der Geschworenen begonnen
-
Gericht wirft Verdächtigem versuchten Mord an US-Präsident Trump vor
-
Bonhof spricht von "Scheißjahr" - Rücktritt gefordert
-
Floridas Gouverneur DeSantis legt Plan zum Neuzuschnitt der Wahlkreise vor
-
Israels Verteidigungsminister: Hisbollah-Miliz "spielt mit dem Feuer"
-
Trotz weiterer Debatten: Kabinett soll Haushalts-Eckpunkte Mittwoch beschließen
-
"Witwe im Wartestand": Melania Trump empört über Äußerung von US-Moderator Kimmel
-
Unionsfraktion setzt Vorstandsklausur fort
-
Merz: Gesetzentwurf für Gesundheitsreform steht - Aber weiter Kritik
-
UN-Konferenz zu Atomwaffensperrvertrag: Guterres warnt vor Aushöhlung des Vertrags
-
Bergarbeiter demonstrieren vor Energieministerium in Ankara
-
Snooker-WM: O'Sullivan scheidet trotz hoher Führung aus
-
Entscheidende Phase in Waldrama: Rettungsversuch mit Lastkahn am Dienstagmorgen
-
Putin bei Treffen mit Araghtschi: Russland tut "alles" für Frieden am Golf
-
75-Jähriger wird in Baden-Württemberg von Wohnmobil überrollt und stirbt
-
Nach tragischem Autounfall: Joshua-Comeback am 25. Juli
-
China blockiert Kauf des in China gegründeten KI-Agenten Manus durch Meta
-
Anglikanische Erzbischöfin Mullally von Papst Leo XIV. im Vatikan empfangen
-
Bundesverwaltungsgericht setzt Verhandlung über Verbot von Neonazisekte fort
-
Waldrama vor Insel Poel: Rettung mit Lastkahn soll am Dienstagmorgen starten
-
Schlangenbiss in Ägypten-Urlaub: Urlauber aus Bayern stirbt nach Show in Hotel
-
Blindgänger in Baden-Württemberg entschärft: Menschen und Pferde verlassen Gestüt
-
Streit um Gesundheitsreform - Union macht Druck auf Ministerin Warken
-
Eberl sieht Kompany-Sperre gelassen: "Jetzt ist es so"
-
Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt - Auswärtiges Amt: "haltlose Maßnahme"
-
Umsturzpläne: BGH bestätigt lange Haftstrafen für Anführer von Kaiserreichsgruppe
-
Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin
-
Weiter Ringen um Haushalt - Union gegen zusätzliche Ausnahme von Schuldenbremse
-
Trampelpfad über Gleise genutzt: Frau in Brandenburg von Zug erfasst und getötet
-
Patientinnen vergewaltigt: Krankenpfleger zu mehr als zwölf Jahren Haft verurteilt
-
Grüne werfen Merz nach einem Jahr Schwarz-Rot Planlosigkeit vor
-
Prozess gegen mutmaßlichen Mitarbeiter von syrischem Geheimdienst in Koblenz begonnen
-
Umsturzpläne: BGH bestätigt Haftstrafen für Anführer von Kaiserreichsgruppe
-
Überfall auf Rüstungsfirma in Ulm: Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen
-
Polizeihund beißt Neunjährigen in Nordrhein-Westfalen
-
Fast 700 Kilogramm Kokain in Container mit Holzpellets in Hamburg beschlagnahmt
-
Automesse in Peking: WeRide und Lenovo arbeiten bei Robotaxis zusammen
-
Verhandlungen über Kernstück von Pandemie-Abkommen in entscheidender Phase
-
Prozess wegen Anschlagsplänen in Berlin - 23-jähriger Syrer legt Geständnis ab
-
Ecstasy in Champagner: Angeklagter in bayerischem Weiden freigesprochen
-
Nach Schüssen bei Korrespondenten-Dinner mit Trump: Angreifer soll formell beschuldigt werden
-
Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen
-
Hund beißt Fünfjährigen in Nordrhein-Westfalen in Kopf
-
Urteil: Kontrolle an deutscher Grenze zu Luxemburg rechtswidrig
-
EU-Kommissionschefin wirbt erneut für Mini-Atomkraftwerke
Pistorius will Soldatinnen und Soldaten mit Veteranentag ehren
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat sich für die Einführung eines Veteranentags in Deutschland ausgesprochen, um dem Einsatz von Soldatinnen und Soldaten Respekt zu erweisen. Er würde einen solchen Schritt unterstützen, falls es dafür öffentliche Unterstützung gebe, sagte Pistorius am Samstagabend zum Abschluss der Invictus Games in Düsseldorf. Die Initiative für einen solchen Veteranentag müsse aber aus dem Parlament kommen.
Pistorius sagte in einer auf englisch abgehaltenen Pressekonferenz, er wolle "den Rückenwind, der bei den Invictus Games entstanden ist, nutzen, um mehr öffentliches Bewusstsein für die Opfer derjenigen zu erzeugen, die in Uniform dienen". Dazu könnte ein Veteranentag beitragen. Es gehe darum, all jenen, "die ihr Leben riskieren, um Frieden und Sicherheit zu verteidigen", mit "Respekt und Anerkennung" zu begegnen.
Einen ähnlichen Vorschlag hatte kürzlich bereits die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), gemacht. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) kündigte an, sich beim Bundestag für eine Einführung eines Veteranentags stark zu machen - "als Zeichen, dass wir die Leistungen, Belastungen und Risiken des soldatischen Dienstes nicht nur sehen, sondern in Dankbarkeit anerkennen", wie er der "Rheinischen Post" vom Sonntag sagte.
Die Invictus Games waren in der Nacht zu Sonntag nach einer Woche Dauer in Düsseldorf zu Ende gegangen. Der internationale Wettkampf für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten endete mit der offiziellen Flaggenübergabe an das nächste Gastgeberland Kanada, wie die Organisatoren und die Bundeswehr im Onlinedienst X (ehemals Twitter) mitteilten.
Die Invictus Games Foundation veröffentlichte auf X ein Video von der Abschlussrede des britischen Prinzen Harry. Darin bezeichnete der Initiator des Sportwettbewerbs diesen als eine "Plattform für positiven Wandel". "Ihr habt die Herzen der Menschen geöffnet durch Eure Verletzlichkeit, durch Eure Widerstandskraft und durch Eure schieren Fähigkeiten", sagte der Sohn des britischen Königs Charles III. an die Athleten gewandt.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zollte den Athletinnen und Athleten in einer Rede bei der Abschlussfeier Respekt. Die Spiele in Düsseldorf seien geprägt gewesen von einem "enorm starken Gefühl der Gemeinschaft und der Solidarität", sagte Steinmeier. "Es ist die Gemeinschaft derer, die sich nicht haben bezwingen lassen. Nicht vom Tod, nicht von ihrer schweren Verwundung an Körper oder Seele."
Damit gäben die Sportlerinnen und Sportler allen ein Beispiel, sagte der Bundespräsident - und fügte an die Teilnehmer gewandt hinzu: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Respekt vor Ihrem Einsatz für Ihr Land und Ihre Landsleute auch nach dem Ende dieser acht Tage mitten in unserer Gesellschaft weiterlebt und wächst."
Prinz Harry hatte die Invictus Games 2014 ins Leben gerufen. Der Sportwettbewerb für Kriegsversehrte findet in der Regel alle zwei Jahre statt und wurde nun erstmals in Deutschland ausgerichtet. Mehr als 500 verwundete, verletzte und erkrankte Soldatinnen und Soldaten sowie Veteranen aus 21 Nationen traten in Düsseldorf in zehn Sportarten gegeneinander an. Rund die Hälfte der Wettkämpfer leidet vor allem unter psychischen Schäden.
Für Deutschland nahmen 30 Männer und sieben Frauen an den Invictus Games teil. Sie traten unter anderem in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen, Radfahren, Rollstuhlbasketball und Sitzvolleyball an. Die nächsten Invictus Games finden im Februar 2025 im kanadischen Vancouver statt.
E.Gasser--VB