-
EM: Wesemann gewinnt Gold vom 1-m-Brett
-
Ceuta-Krise: SPD-Chef Klingbeil fordert Solidarität mit Spanien
-
Pfeif und Wassen holen EM-Silber im Turmspringen
-
Marokkanische NGO fordert Untersuchung der Ursachen für die Geschehnisse in Ceuta
-
Hunderte Feuerwehrleute kämpfen bei starkem Wind gegen Waldbrände in Griechenland
-
Nach Burnham-Abschied: Bev Craig ist neue Bürgermeisterin von Manchester
-
Lawinenunglück in Pakistan: Alle zehn Bergsteiger um bekannten Nirmal Purja tot
-
Tour de France Femmes: Sprinterin Wiebes holt Gelb
-
CONCACAF fordert "Aufarbeitung" von Infantinos Führung
-
EM: Bleyer und Denisov Sechste in der Freien Kür
-
Italien: 26 Verletzte und Gebäudeschäden nach Erdbeben bei Neapel
-
Rund 300.000 Menschen ziehen bei Hamburger CSD-Demonstration durch die Stadt
-
Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa"
-
Kolumbien: Elf Verletzte bei Sprengstoffanschlag
-
Pro Asyl fordert dauerhaftes Bleiberecht für jesidische Geflüchtete
-
300.000 Teilnehmende bei CSD in Hamburg
-
Trump droht Iran mit neuen heftigen Angriffen - Teheran warnt US-Verbündete
-
Kein Vandalismus: US-Verfahren in Streit um Schäden an "Reflecting Pool" eingestellt
-
Ceuta-Krise lässt Gräben in der EU bei Migrationspolitik deutlich werden
-
Infantino kippt Investoren-Plan nach Protest - Uefa entzieht Fifa-Chef dennoch Vertrauen
-
Star-Bergsteiger "Nimsdai" stirbt durch Lawine am Broad Peak
-
Mindestens zehn Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew
-
Neue Debatten in Koalition über Abkehr von "Rente mit 63"
-
Stoffwechselstörung: Eichhorn muss in stationäre Behandlung
-
Lawinenunglück in in Pakistan: Leichnam von bekanntem Bergsteiger Nirmal Purja gefunden
-
Nach FIFA-Wirbel: Neuendorf fordert "andere Kultur"
-
Ceuta-Krise: 22 EU-Mitgliedstaaten fordern Sondersitzung der Innenminister
-
Ruder-EM: Gold für Doppelvierer - vier deutsche Medaillen
-
Erklärung: Uefa entzieht Fifa-Chef Infantino ihr "Vertrauen"
-
Demonstration zu Christopher Street Day in Hamburg begonnen
-
Aus für "schäbigen Deal": UEFA greift Infantino frontal an
-
Innenminister: Mindestens 67 Migranten bei Grenzüberquerung nach Ceuta gestorben
-
Rhein-Niedrigwasser errreicht in Köln neuen Tiefststand
-
Ceuta: Spaniens Regierungschef fordert EU-Sondersitzung auf Ministerebene
-
Ruder-EM: Favorit Zeidler im Finale
-
Klüssendorf stellt Aus für "Rente mit 63" infrage
-
Miersch offen für Präventivhaft für "Gefährder"
-
Lawine in Pakistan: Suche nach Vermissten geht weiter - darunter Bergsteiger Purja
-
Frei pocht auf Aus für abschlagsfreie Rente bei ab 45 Versicherungsjahren
-
Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen
-
Rückzieher nach heftiger Kritik: Fifa stoppt umstrittene Investoren-Pläne
-
"Gedemütigt": Pressestimmen zum Rückzieher von Infantino
-
Mindestens neun Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew
-
Nach massiver Kritik: FIFA gibt Investorenpläne auf
-
US-Staatsanwaltschaft stellt Verfahren in Streit um Schäden an "Reflecting Pool" ein
-
Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"
-
"Zu wenig": Heraskewytsch kritisiert deutsche Rolle
-
Trump droht Iran mit heftigen Angriffen - US-Medien: Attacken am Wochenende möglich
-
Mindestens vier Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew
-
Hunderttausende bei Demonstration zu Christopher Street Day in Hamburg erwartet
Weltmeister stürmt zum Gruppensieg - jetzt wartet Portugal
Mit blütenweißer Weste ist Weltmeister Deutschland bei der Basketball-EM zum Gruppensieg gestürmt und fordert damit im Achtelfinale Außenseiter Portugal. Durch das 91:61 (50:36) in Tampere gegen Gastgeber Finnland blieb das Team um Kapitän Dennis Schröder in fünf Vorrundenspielen ohne Niederlage, das war zuvor keiner deutschen Auswahl bei einer EuroBasket gelungen. Gegen die Portugiesen, die erstmals in einer EM-Finalrunde stehen, ist Deutschland am Samstag in Riga/Lettland haushoher Favorit.
Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) war nach vier Siegen mit jeweils mehr als 100 erzielten Punkten vor dem Gruppenfinale in einer komfortablen Position. Da Litauen am Nachmittag Schweden schlug (74:71), hätte gegen die Finnen selbst eine Niederlage mit bis zu elf Punkten Unterschied für Platz eins gereicht. Doch groß rechnen wollte niemand, auch um mit einem guten Gefühl nach Riga umziehen zu können.
Nach der üblen Beleidigung gegen Schröder beim Spiel gegen Litauen zeigten vor dem Tip-off die Fans auf Initiative der FIBA Europe Rassismus die Rote Karte. "Stop Racism!" stand auf Pappschildern, die die 12.900 Zuschauer auf ihren Plätzen vorfanden und hoch hielten.
"Gegen die Finnen, die hier Heimvorteil haben, ist das nochmal eine gute Vorbereitung vor der K.o.-Phase", sagte Schröder zum wichtigen Duell, denn die deutsche Mannschaft spielte in der Tampere Deck Arena erstmals vor ausverkauftem Haus. Beeindrucken ließ sich der Favorit davon überhaupt nicht und machte wie gewohnt viel Tempo. Schröder lief sofort heiß, stand nach zweieinhalb Minuten bei sieben Punkten - leistete sich aber auch drei schnelle Ballverluste.
Offensiv fehlte es an Rhythmus, die Dreier fielen nicht, dadurch blieb es spannend - eine gute Prüfung mit Blick auf die Finalrunde. Finnland, das bei in der WM-Vorrunde 2023 gegen den späteren Goldmedaillengewinner Deutschland chancenlos gewesen war (75:101), hielt konsequent dagegen. Und das, obwohl Starspieler Lauri Markkanen vom NBA-Klub Utah Jazz anfangs nicht recht ins Spiel fand. Anders als auf der Gegenseite Franz Wagner, der immer wieder erfolgreich zum Korb zog. Das DBB-Team setzte sich zweistellig ab (38:27/16. Minute) und baute den Vorsprung bis zum Gang in die Kabine noch aus.
"Es war ein Kampf an Anfang, dann haben wir uns berappelt", sagte Scharfschütze Andreas Obst, der wie seine Teamkollegen ungewohnte Probleme an der Dreierlinie hatte, bei MagentaSport. Die Mannschaft von Interimsbundestrainer Alan Ibrahimagic ("waren wir ein bisschen nervös") konnte es verkraften, fand andere Wege, um erfolgreich zu sein. Defensiv glänzte besonders Isaac Bonga, der reihenweise Steals und Blocks verbuchte. Nicht alles gelang, doch die Kontrolle blieb, Finnland konnte dem deutschen Team um Topwerfer Wagner (23 Punkte) überhaupt nicht gefährlich werden.
Wie in den vorherigen vier Spielen vertrat Ibrahimagic Bundestrainer Àlex Mumbrú. Ob der Spanier nach einer Erkrankung zum Start in die Finalrunde wieder an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen. "Es geht alles in die richtige Richtung", so Ibrahimagic zu einer möglichen Rückkehr. Am Donnerstag zieht der DBB-Tross weiter nach Riga, nach der ersten zweitägigen Pause im Turnier wird es im Medaillenrennen ernst.
E.Burkhard--VB