-
USA verweigern zehn Fußballern Einreise für CONCACAF-Turnier
-
Serie hält: Stützle punktet zum 13. Mal in Folge
-
"SGA" stellt Uralt-Rekord von Chamberlain ein
-
Das WM-Aus? Ancelotti kommt und Neymar kneift
-
Toni warnt Bayern: "Atalanta sehr selbstbewusst"
-
Forster nach Aus gelassen: "Meine Goldmedaille habe ich"
-
Copernicus: Februar 2026 brachte Rekordniederschläge in Westeuropa
-
Macron will Aufschwung der Atomenergie mit Treffen in Paris befeuern
-
Fernsehduell von Schweitzer und Schnieder vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
-
Merz empfängt tschechischen Regierungschef Babis im Kanzleramt
-
Trump: Angriff auf Mädchenschule im Iran wird untersucht
-
Australien gewährt iranischen Fußballerinnen Asyl
-
Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet - Ölpreise geben nach
-
Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion wegen Kriegsrisiken
-
Linksgerichtete Koalition geht gestärkt aus Parlamentswahl in Kolumbien hervor
-
"Spiegel": Iranische Raketenangriffe auf Bundeswehr-Feldlager in Jordanien
-
Trump sieht Iran-Krieg "so gut wie beendet"
-
Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate
-
Wahl nach Machtkampf: Kreuzwieser soll TSG beruhigen
-
Frau nach Schüssen auf Rihannas Haus in Los Angeles festgenommen
-
US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt
-
Freigabe von Öl-Notreserven: G7-Staaten "noch nicht soweit"
-
Trump: Australien wird iranischen Fußballerinnen Asyl gewähren
-
Kompany: "Ohne Angst" in die heiße Phase
-
Israelisches Außenministerium: Chamenei-Sohn "weiterer Tyrann" an Spitze des Iran
-
Iran-Krieg: Wadephul zu politischen Gesprächen nach Zypern gereist
-
Paris-Nizza: Kanter gewinnt zweite Etappe
-
Machtübernahme des Chamenei-Sohns: Iran setzt Angriffe fort - Ölpreise steigen massiv
-
Beschwerde abgewiesen: AfD darf in Gemeinde keine weiteren Plakate aufhängen
-
KI-Unternehmen Anthropic verklagt US-Regierung wegen Streit mit Pentagon
-
Angriff auf Schule im Iran: US-Demokraten fordern unabhängige Untersuchung
-
Holpriger Start von Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul
-
Leiche von 71-Jähriger in Bayern entdeckt - Vermisster Ex-Ehemann gefesselt bei Täter
-
Trump "nicht glücklich" über Wahl von Chamenei-Sohn zu neuem iranischen Anführer
-
Union und SPD wollen Reformkurs fortsetzen - trotz Schlappe bei Landtagswahl
-
Mord an Flugbegleiterin vor 33 Jahren: Lebenslange Haft in Bonn
-
Eberl zu Verhandlungen mit Neuer: "Soll erst mal 40 werden"
-
77-Jährige aus Bayern übergibt falschen Polizisten mehr als hunderttausend Euro
-
15-jähriger Autofahrer durchbricht in Aachen Polizeikontrolle und flieht
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy droht erneut Fußfessel
-
Nagelbombe nahe New Yorker Bürgermeisterresidenz: Polizei ermittelt wegen "Terrors"
-
Klage gegen Astrazeneca: BGH stärkt Auskunftsrechte nach vermuteten Impfschäden
-
Konflikt zwischen Israel und Hisbollah im Libanon verschärft sich weiter
-
Trump fordert von Australien Asyl für Irans Fußballerinnen
-
Nato fängt erneut Rakete aus dem Iran über türkischem Luftraum ab
-
Studie: Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei
-
Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich
-
Baden-Württemberg: Özdemir lehnt Teilung von Amtszeit des Ministerpräsidenten ab
-
Hagel sieht "keinen Automatismus" für Koalition mit den Grünen in Baden-Württemberg
-
SPD will sich nach Wahldebakel stärker als Reformmotor profilieren
Hunderttausende nehmen vor Pelés Beisetzung Abschied von Brasiliens Fußball-Idol
Vor der Beisetzung des brasilianischen Fußball-Stars Pelé haben mehr als 200.000 Fans von ihrem Idol Abschied genommen. Wie Pelés langjähriger Verein FC Santos unter Berufung auf Polizeiangaben mitteilte, beteiligten sich an der 24-stündigen Totenwache mit dem aufgebahrten Sarg Pelés am Montag und Dienstag mehr als 230.000 Menschen - unter ihnen Brasiliens neuer Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. Danach wurde Pelés Sarg in einem Trauerzug durch Santos gefahren.
"O Rei", dem König, wie Pelé in seiner Heimat genannt wird, erwies selbst der Präsident die letzte Ehre: Der seit Neujahr amtierende Staatschef Lula reiste im Hubschrauber an. Ins Stadion von Pelés langjährigem Verein FC Santos wurde er von seiner Frau Rosangela "Janja" da Silva begleitet. Dort sprach der 77-jährige Linkspolitiker Pelés Witwe Marcia Cibele Aoki sein Beileid aus und nahm an einer religiösen Zeremonie an Pelés Sarg teil.
Nach dem Ende der Totenwache wurde Pelés Sarg in einem Trauerzug auf einem Feuerwehrfahrzeug durch die Straßen der südostbrasilianischen Hafenstadt gefahren. Dazu versammelten sich zahlreiche Menschen. Auf der Strecke des Trauerzugs zum Friedhof lag auch das Haus von Pelés Mutter Celeste Arantes. Die Hundertjährige ist allerdings geistig verwirrt, so dass ihr der Tod ihres ältesten Sohnes nach Angaben der Familie gar nicht bewusst ist. Pelés Begräbnis sollte nach dem Trauerzug im Familienkreis stattfinden.
Beim FC Santos hatte Pelé die meiste Zeit während seiner Profi-Karriere gespielt. Zu seiner Aufbahrung kamen zahlreiche Fans und Würdenträger in das Stadion, darunter auch der Präsident des Weltfußballverbandes Fifa, Gianni Infantino. Er beschrieb Pelés Strahlkraft am Montag als "unsterblich" und kündigte an, die Fifa werde alle Länder der Welt auffordern, ein Stadion nach dem Stürmerstar zu benennen.
Die Warteschlange vor dem Stadion war kilometerlang. Auch in der Nacht riss der Strom an Trauernden nicht ab, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichten. Die Fans kamen aus allen Teilen des riesigen Landes. Stars wie der brasilianische Fußballer Neymar und ausländische Vereine wie Real Madrid schickten Blumenkränze, die rund um den Sarg aufgestellt wurden.
Pelé, der mit bürgerlichen Namen Edson Arantes do Nascimento hieß, war am 29. Dezember im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Er gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten und ist der einzige Fußball-Spieler, der drei Mal Weltmeister wurde - 1958, 1962 und 1970. Im fußballverrückten Brasilien wird er als "O Rei", der König, verehrt.
Pelés letzte Jahre waren von gesundheitlichen Problemen geprägt. Den letzten Monat seines Lebens verbrachte der an Darmkrebs erkrankte Star im Albert-Einstein-Krankenhaus in São Paulo. Der 82-Jährige starb an Nieren- und Herzversagen, wie aus seinem Totenschein hervorgeht, den örtliche Medien veröffentlichten. Außerdem litt er demnach an einer Bronchopneumonie, einer bestimmten Form einer Lungenentzündung.
C.Kovalenko--BTB