-
77-Jähriger stirbt im Saarland nach Angriff von zwei Spendensammlerinnen
-
Pantisano: Werde alles für Widerstand gegen Rentenkürzungen tun
-
23-Jähriger in Göttingen lebensgefährlich verletzt - Täter auf der Flucht
-
19-Jähriger stirbt bei Bergunfall nahe Garmisch-Partenkirchen
-
Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde
-
Bahnkonzern Italo erwartet sinkende Preise bei Einstieg in deutschen Markt
-
14 Verletzte nach Feuer in Hamburger Hotel
-
Islamabad: Pakistanische Delegation für US-iranische Gespräche in der Schweiz angekommen
-
Massenproteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien reißen nicht ab
-
Top-Quote für ZDF: 18 Millionen Fans sehen nächsten DFB-Sieg
-
Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Willingmann sieht Fehler im Umgang mit AfD
-
Reichinnek: Veränderung geht in Opposition und Regierung
-
Auf nach Boston! Noch 13 mögliche DFB-Gegner
-
Waggons von Brücke gestürzt - Schwerverletzter nach Bahnunfall in München gestorben
-
Debakel beim Renard-Debüt: Tunesien gescheitert
-
Probleme mit dem Zuckerwert: Zverev gibt Wimbledon-Entwarnung
-
Trump gibt Vandalismus Schuld für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
US-Vizepräsident Vance für Gespräche mit dem Iran in der Schweiz angekommen
-
Auch Söder fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsätzen
-
Kerber glaubt an Zverev: "Wenn er weiter so gut spielt..."
-
USA und Iran wollen in der Schweiz Friedensgespräche aufnehmen
-
Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"
-
Kolumbien bestimmt in Stichwahl neuen Präsidenten
-
Tag der offenen Tür: Merz stellt sich Fragen von Besuchern
-
Wilmer wird als Bischof von Münster eingeführt - Grußwort von Wüst
-
WM: DFB-Team vorzeitig Gruppensieger
-
Curacao erkämpft Remis gegen Ecuador - DFB-Elf Gruppensieger
-
Boliviens Präsident verhängt wegen Protesten Ausnahmezustand - Polizei räumt Blockaden
-
Iranische Verhandlungsdelegation für Gespräche in der Schweiz angekommen
-
Polizei erschießt Mann in Krefeld
-
Sorgen um Schlotterbeck: "Es sieht nicht gut aus"
-
Undav von Beginn an? "Nicht ausgeschlossen"
-
"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission
-
Dank Super-Joker Undav: DFB-Elf in der K.o.-Runde
-
Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen
-
Neuer steigt zum WM-Rekordtorwart auf
-
"Genialer Schachzug" von Koeman: Oranje im Rausch
-
Nagelsmann vertraut Curacao-Startelf
-
"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen
-
Nach neuen abfälligen Bemerkungen: Meloni verschärft Ton gegenüber Trump
-
Zverev kämpft in der Hitze - und verliert
-
Auch im Zeitfahren unschlagbar: Pogacar vor Sieg in der Schweiz
-
Schwerdtner und Pantisano führen künftig die Linke an - Dämpfer für neuen Chef
-
Grüne in Nordrhein-Westfalen bestätigen Doppelspitze aus Zeybek und Achtermeyer
-
Union kritisiert Linken-Chef Pantisano scharf für Faschismus-Äußerungen
-
Iran gibt erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt
-
Schwerdtner und Pantisano zu neuen Linken-Vorsitzenden gewählt
-
Lipowitz gewinnt Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt
-
Linken-Vorsitzkandidat Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Ehefrau von spanischem Regierungschef Sánchez muss in Korruptionsprozess Pass abgeben
Regeln für Finanzberater: EU-Einigung soll Kleinanleger schützen
Finanzberater in der EU unterliegen künftig strengeren Regeln. Die Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten einigten sich in der Nacht zum Donnerstag auf die Umsetzung der sogenannten Kleinanlegerstrategie. Finanz- und Versicherungsberater müssen demnach sicherstellen, dass die von ihnen angebotenen Produkte den Bedürfnissen ihrer Kunden entsprechen.
Ob ein Aktiensparplan oder eine Versicherung sinnvoll ist, muss "anhand angemessener und notwendiger Informationen über den Kunden beurteilt werden", erklärte das Parlament. Die Berater müssen demnach unter anderem Kenntnisse und Erfahrungen und die finanzielle Situation ihrer Kunden beachten. Strengere Regeln sollen auch für "Finfluencers" gelten, die im Auftrag von Banken oder Fondsgesellschaften gezielt junge Leute über Online-Netzwerke ansprechen.
Die Kleinanlegerstrategie sieht zudem vor, dass Finanzprodukte, die keinen Mehrwert bieten, gar nicht erst angeboten werden. Zuständige EU-Aufsichtsbehörden sollen geeignete Kriterien entwickeln, um den Mehrwert von Produkten objektiv zu bewerten. Darüber hinaus wird Finanzunternehmen vorgeschrieben, das Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Produkte anhand von Vergleichsgruppen auszuweisen.
"Da Europäer hauptsächlich auf der Grundlage von Beratung investieren, haben wir uns darauf konzentriert, Missbrauch zu verhindern und gleichzeitig die Beratung sowohl finanziell als auch geografisch zugänglich zu halten", erklärte die französische EU-Abgeordnete Stéphanie Yon-Courtin. "Die Aufsichtsbehörden werden künftig über wirksamere Instrumente verfügen, um zu überprüfen, wie Produkte bepreist werden, wie Beratung erfolgt und ob die Verbraucher wirklich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten."
Ursprüngliche Pläne der EU-Kommission gingen mit umfassenden Transparenzpflichten und vorgeschriebenen Risikowarnungen noch deutlich weiter. "Der ursprüngliche Ansatz war getragen von einer fehlgeleiteten, übermäßig bevormundenden Vorstellung von Anlegerschutz, mit zu wenig Vertrauen in informierte Anleger", kritisierte der CDU-Europaabgeordnete Markus Ferber. Im Gesetzgebungsprozess sei noch mehr Bürokratie verhindert worden.
Ferber bezweifelt, dass die Strategie das ausgewiesene Ziel erreicht, dass mehr Bürgerinnen und Bürger ihr Geld in Aktien oder Fonds anlegen, anstatt es auf Sparkonten mit niedrigem Ertrag zu parken. Der SPD-Europaabgeordnete René Repasi sprach hingegen von einem "wichtigen Schritt für mehr Gerechtigkeit, Transparenz und Vertrauen im europäischen Finanzsystem". Verbraucherschutz sei hier entscheidend.
In Deutschland, wo im internationalen Vergleich besonders wenig Leute in Aktien investieren, hatten vor allem ursprüngliche Pläne für ein allgemeines Provisionsverbot für Widerstand in der Finanzbranche gesorgt. Das Verbot, das vor allem Verbraucherschützer gefordert hatten, ist nun vom Tisch. Es soll lediglich besser über Provisionen und andere Gebühren aufgeklärt werden, um Interessenskonflikte zu vermeiden.
H.Gerber--VB