-
Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket
-
"Spiegel": Ex-BND-Chef Hanning soll Analyse für Aserbaidschan erstellt haben
-
AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Klingbeil sieht Klärungsbedarf bei CDU
-
Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"
-
Regierungskreise: Macron berät mit wichtigen Ministern über Schülerproteste
-
Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt
-
Jemen: Militärkoalition meldet abgefangene Huthi-Rakete im Südwesten Saudi-Arabiens
-
Grüne: Regierung gelingt Berufung von Antisemitismusbeauftragtem nicht
-
Trump führt Schülerproteste in Frankreich auf "Massenmigration" und Islam zurück
-
Shakira und Ex-Partner Piqué streiten vor Gericht über Besuchsregelungen für Kinder
-
Israelische Siedler greifen AFP-Journalisten an und verletzten einen Fotografen
-
AfD stellt in Sachsen-Anhalt bundesweit ersten Landtagspräsidenten
-
Empörung über mutmaßlichen Trump-Aufruf an den Iran zur Auslöschung von US-Städten
-
Urteil: Arbeitgeber müssen kurzfristigen Verzicht auf Elternzeit nicht akzeptieren
-
Hunderttausende bei Schülerprotesten in Frankreich auf den Straßen
-
EU-Beitritt: Brüssel will Verfahren vereinfachen und sich zugleich besser absichern
-
Brutaler Angriff auf Wanderin auf Saar-Hunsrück-Steig: Täter muss lange ins Haft
-
Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor
-
Israel reißt Wohnhaus in Ostjerusalem ab: 70 Menschen obdachlos
-
Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen
-
Sachsen-Anhalt: AfD stellt mit Abgeordnetem Tillschneider auch Landtagsvizepräsidenten
-
Bundesparteien entsetzt von Wahl von AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt
-
Nach Festnahme von früherem BND-Chef: Mutmaßlicher Komplize in Untersuchungshaft
-
Erstmals in Kiew: Netze zum Schutz vor Drohnen an wichtiger Brücke angebracht
-
Polizistin in Bayern wegen Vergewaltigung von Jugendlicher verurteilt
-
Bayern: IS-Gehaltsliste führt zu Verurteilung von Iraker zu über drei Jahren Haft
-
US-Außenminister Rubio in Reykjavik: Island ist wichtiger Außenposten für Sicherheit
-
"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen
-
Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar
-
AfD-Politiker erstmals Landtagspräsident: Partei sieht Brandmauern gefallen
-
Gericht hebt Haftbefehl gegen früheren katalanischen Regierungschef Puigdemont auf
-
Früherer Chefspion festgenommen: Spionageverdacht gegen August Hanning
-
Schülerprotest in Frankreich: Gewerkschaft meldet landesweit 260.000 Teilnehmer
-
Festnahme von Ex-BND-Chef Hanning alarmiert die Bundespolitik
-
Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București
-
AfD-Landtagspräsident Rausch: "Brandmauern sollten der Vergangenheit angehören"
-
Bundespräsident Steinmeier will zu Staatsbesuch nach Frankreich reisen
-
Belgischer Astrophysiker Francis Halzen erhält Physik-Nobelpreis
-
Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor Bulgarien
-
Präsidentschaftswahl in Frankreich: Le Pen will 140 Milliarden Euro bis 2030 einsparen
-
Olympia 2036: Sechs Rivalen für München
-
Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio
-
Abgeordneter Rausch in Sachsen-Anhalt bundesweit erster AfD-Landtagspräsident
-
Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig
-
Neuer Datenschutzbeauftragter sieht sich als "unabhängiger Wächter"
-
Buchhandel wirft Kulturstaatsminister Weimer Untätigkeit bei KI vor
-
Bundesregierung kürzt internationale Klimafinanzierung - Oxfam spricht von "Wortbruch"
-
Institut: Bevölkerung dürfte in kommenden Jahren schrumpfen - besonders im Osten
-
Sachsen-Anhalt: Alterspräsidentin von Angern mahnt politische Verantwortung an
-
Trump weitet Zugang zu steuerfreiem Diesel aus
Regeln für Finanzberater: EU-Einigung soll Kleinanleger schützen
Finanzberater in der EU unterliegen künftig strengeren Regeln. Die Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten einigten sich in der Nacht zum Donnerstag auf die Umsetzung der sogenannten Kleinanlegerstrategie. Finanz- und Versicherungsberater müssen demnach sicherstellen, dass die von ihnen angebotenen Produkte den Bedürfnissen ihrer Kunden entsprechen.
Ob ein Aktiensparplan oder eine Versicherung sinnvoll ist, muss "anhand angemessener und notwendiger Informationen über den Kunden beurteilt werden", erklärte das Parlament. Die Berater müssen demnach unter anderem Kenntnisse und Erfahrungen und die finanzielle Situation ihrer Kunden beachten. Strengere Regeln sollen auch für "Finfluencers" gelten, die im Auftrag von Banken oder Fondsgesellschaften gezielt junge Leute über Online-Netzwerke ansprechen.
Die Kleinanlegerstrategie sieht zudem vor, dass Finanzprodukte, die keinen Mehrwert bieten, gar nicht erst angeboten werden. Zuständige EU-Aufsichtsbehörden sollen geeignete Kriterien entwickeln, um den Mehrwert von Produkten objektiv zu bewerten. Darüber hinaus wird Finanzunternehmen vorgeschrieben, das Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Produkte anhand von Vergleichsgruppen auszuweisen.
"Da Europäer hauptsächlich auf der Grundlage von Beratung investieren, haben wir uns darauf konzentriert, Missbrauch zu verhindern und gleichzeitig die Beratung sowohl finanziell als auch geografisch zugänglich zu halten", erklärte die französische EU-Abgeordnete Stéphanie Yon-Courtin. "Die Aufsichtsbehörden werden künftig über wirksamere Instrumente verfügen, um zu überprüfen, wie Produkte bepreist werden, wie Beratung erfolgt und ob die Verbraucher wirklich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten."
Ursprüngliche Pläne der EU-Kommission gingen mit umfassenden Transparenzpflichten und vorgeschriebenen Risikowarnungen noch deutlich weiter. "Der ursprüngliche Ansatz war getragen von einer fehlgeleiteten, übermäßig bevormundenden Vorstellung von Anlegerschutz, mit zu wenig Vertrauen in informierte Anleger", kritisierte der CDU-Europaabgeordnete Markus Ferber. Im Gesetzgebungsprozess sei noch mehr Bürokratie verhindert worden.
Ferber bezweifelt, dass die Strategie das ausgewiesene Ziel erreicht, dass mehr Bürgerinnen und Bürger ihr Geld in Aktien oder Fonds anlegen, anstatt es auf Sparkonten mit niedrigem Ertrag zu parken. Der SPD-Europaabgeordnete René Repasi sprach hingegen von einem "wichtigen Schritt für mehr Gerechtigkeit, Transparenz und Vertrauen im europäischen Finanzsystem". Verbraucherschutz sei hier entscheidend.
In Deutschland, wo im internationalen Vergleich besonders wenig Leute in Aktien investieren, hatten vor allem ursprüngliche Pläne für ein allgemeines Provisionsverbot für Widerstand in der Finanzbranche gesorgt. Das Verbot, das vor allem Verbraucherschützer gefordert hatten, ist nun vom Tisch. Es soll lediglich besser über Provisionen und andere Gebühren aufgeklärt werden, um Interessenskonflikte zu vermeiden.
H.Gerber--VB