-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Nithya Raman schlägt Amtsinhaberin Karen Bass bei LA-Bürgermeisterwahl
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
DA könnte ANC in Ekurhuleni ablösen – ActionSA macht Gewinne
Taxi- und Mietwagenverband lobt Einigung der EU-Umweltminister als "sinnvoll"
Der deutsche Taxi- und Mietwagenverband (TMV) hat die Beschlüsse der EU-Umweltministerkonferenz zum Verbrenner als "sinnvoll" gelobt. Der Verband begrüße es, "dass die EU-Kommission einen Vorschlag für die Zulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren nach 2035 vorlegen soll, die ausschließlich mit CO2-neutralen Kraftstoffen betrieben werden", hieß es am Mittwochmorgen nach der nächtlichen Einigung. Das liege auf der "Grundlinie" des Verbands.
Die Umweltministerinnen und Umweltminister der 27 EU-Staaten hatten sich in Luxemburg nicht auf ein reines Verbrenner-Aus bis 2035 einigen können. Stattdessen votierten sie für ein Aus für Autos mit Benzin- und Dieselantrieb - die Vereinbarung lässt auf Drängen Deutschlands aber die Möglichkeit offen, dass mit sogenannten E-Fuels betriebene Neuwagen mit Verbrennungsmotoren auch nach 2035 zugelassen werden können.
Es müsse nun zu einer deutlich stärkeren Förderung von Elektromobilität, Wasserstoffantrieb und E-Fuels kommen, forderte der TMV. "Hier dürfen nicht Alternativen gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele aufeinander abgestimmt sein." Fossiler Kraftstoff schade dem Klima, synthetische Kraftstoffe trügen jedoch sofort zur Dekarbonisierung bei.
Der Kompromiss beim Verbrenner-Aus hatte sich schon im Laufe des Dienstags bei den langwierigen Verhandlungen in Luxemburg abgezeichnet. Noch im Vorfeld der nächtlichen Einigung übte unter anderem die Deutsche Umwelthilfe scharfe Kritik und warf den Grünen ein "Einknicken" vor der FDP vor, die auf Ausnahmen beim Verbrenner-Aus gedrungen hatte. Der Verweis auf E-Fuels führe "in die Irre", da es keine Verbrennungsmotoren gebe, die ausschließlich E-Fuels tankten.
R.Adler--BTB