-
US-Gastronomiekonzern Yum! Brands verkauft Pizza Hut
-
"Mal einen saufen gehen"? Mit Kimmich eher nicht
-
Geldwäscheverdacht: Grenzfahnder finden 850.000 Euro Bargeld in Kofferraum
-
Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton
-
Atommüll aus Wiederaufbereitung im Ausland: Deutschland nimmt letzte Castoren zurück
-
Nach russischen Angriffen: Höhlenkloster-Restaurierung in Kiew könnte zwei Jahre dauern
-
WM-Debüt: Zwayer pfeift USA gegen Australien
-
Trump will Öl-Sanktionen gegen Russland "bald" wieder in Kraft setzen
-
Gericht: Polizeibeauftragter darf polizeiliche Bodycam-Aufnahmen nicht einsehen
-
Erneut 32 Männer aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben
-
Türkischer Außenminister sich in Moskau besorgt über "Eskalation im Ukraine-Krieg"
-
Verhandlungen zwischen Iran und USA über Friedensabkommen beginnen vermutlich Freitag
-
Russischer Ölkonzern Tatneft führt Obergrenzen beim Kraftstoffverkauf ein
-
G7 wollen Druck auf Russland erhöhen - Trump fordert Putin zu Abkommen auf
-
Muslime bedroht und Politikerin Giffey beschimpft: Mann zu Geldstrafe verurteilt
-
Rotes Kreuz: Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik Kongo könnte ein Jahr dauern
-
"Autoritärer Duktus": Karlsruhe verhandelt in Streit von Grünen mit Minister Rainer
-
Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt
-
Hoffnung auf Kriegsende hellt Konjunkturerwartungen deutlich auf
-
Zolldeal mit Trump: EU-Parlament beschließt Umsetzung
-
Lauterbach und Grünen-Politikerin Lang für Widerspruchslösung bei Organspenden
-
Toter Säugling in Wohnung in Brandenburg entdeckt - Eltern vorläufig festgenommen
-
Xi sagt Myanmar "feste" Unterstützung durch China zu
-
Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot
-
Weltkriegsbombe in Potsdam entschärft - 6500 Menschen betroffen
-
EU-Parlament beschließt Umsetzung von Zolldeal mit Trump
-
Wimbledon: Serena und Venus Williams gemeinsam im Doppel
-
Trump: Russland sollte mit Ukraine "ein Abkommen schließen"
-
Nach Wahldebakel: Doppelspitze soll SPD in Baden-Württemberg führen
-
Illegal Cannabis in Hessen angebaut: Mann muss 82.000 Euro für Strom nachzahlen
-
Französischer Inlandsgeheimdienst beendet Zusammenarbeit mit US-Unternehmen Palantir
-
Wasserqualität in Europas Badegewässern fast überall sehr hoch
-
Missglückte Mutprobe in Chemnitz: 16-Jähriger in Packstation eingeschlossen
-
US-Armee plant Errichtung von Waffenlager in Australien
-
G7-Gipfel: Merz und Selenskyj zu bilateralem Gespräch zusammengekommen
-
Spionage und Sabotage: Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren nimmt Arbeit auf
-
Hoffnung auf Kriegsende bringt ZEW-Konjunkturerwartungen zurück in positiven Bereich
-
Rüdiger verlängert in Madrid um ein Jahr
-
München: Einbrecher legt sich mit nacktem Unterkörper zu Pärchen ins Bett
-
Zu Selbstverletzungen genötigt: Prozess gegen mutmaßlichen Onlinesadisten begonnen
-
Umfrage: Große Mehrheit wünscht sich ein Recht auf digitales Bezahlen
-
Schon 200 Rinder verschwunden: Brandenburger Polizei fahndet nach Viehdieben
-
G7-Gipfel: Merz schenkt Trump Nationaltrikot zum 80. Geburtstag
-
Streit von Grünen mit Minister Rainer: Karlsruhe startet Verhandlung
-
Schwächelnde Wirtschaft lindert Fachkräftemangel - Bedarf bleibt aber weiter groß
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug gegen ihn vor
-
G7-Gipfel berät über Ukraine - Selenskyj als Gast bei Treffen in Evian
-
Zahl der Klinikaufenthalte wegen Schlafstörungen stark gesunken
-
CSU fordert Nachbesserungen bei Reformen zu Pflege und Gesundheit
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler aus künstlichem Koma erwacht
EU setzt als "Putins Beichtvater" bekannten Bischof auf Sanktionsliste
Die EU hat im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine einen von russischen Medien als "Putins Beichtvater" bezeichneten Geistlichen auf die Sanktionsliste gesetzt. Der russische-orthodoxe Bischof Georgij Schewkunow spiele eine "aktive Rolle bei der Verbreitung russischer Propaganda und Desinformation", erklärte der Rat der EU-Länder am Montag am Rande eines Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Neben Schewkunow beschloss die EU Sanktionen gegen 80 weitere Menschen und Organisationen.
Schewkunow ist ein hochrangiges Mitglied der russisch-orthodoxen Kirchen mit engen Verbindungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er ist Mitglied in Putins Rat für Kultur und Kunst und kennt den Staatschef seit den 1990er Jahren. Schewkunow wurde häufig bei öffentlichen Auftritten an der Seite Putins gesehen und gilt als möglicher Nachfolger des Patriarchen Kirill. Er ist zudem Chefredakteur eines sehr populären orthodoxen Medienportals sowie erfolgreicher Autor. Seit 2023 ist er mit kirchlichen Funktionen auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim betraut.
Als Maßnahme gegen "hybride Aktivitäten" Russlands werden neben Schewkunow noch "mehrere prominente russische Propagandisten" auf die Sanktionsliste gesetzt - darunter etwa Maria Wolkonskaja, Chefredakteurin der staatlichen Zeitung "Krymskaja Gaseta" und die Influencerin Alexandra Jost.
Die jüngsten EU-Sanktionen richten sich zudem gegen russische Einnahmen aus dem Energiesektor, den militärisch-industriellen Komplex, Propaganda und Menschenrechtsverletzungen, teilte der Rat EU mit. Die Arbeit an einem umfassenden 21. Sanktionspaket gegen Russland gehe unterdessen weiter, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Die Sanktionen richten sich unter anderem gegen Drohnenhersteller und Zulieferer, darunter auch zwei chinesische Unternehmen. Im Zusammenhang mit der russischen Schattenflotte, mit der Moskau Sanktionen umgeht, werden ebenfalls Maßnahmen gegen mehrere Unternehmen eingeleitet, darunter welche aus der Türkei und Hongkong.
Im Zusammenhang mit dem Tod des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny verhängt die EU zudem Sanktionen gegen russische Richter und Staatsanwälte sowie Angehörige der Strafverfolgungsbehörden, des Staatssicherheitsdienstes (FSB) und medizinisches Personal. Der größte innenpolitische Gegner Putins starb im Februar 2024 unter unklaren Umständen im Gefängnis. Deutschland, Großbritannien, Schweden, Frankreich und die Niederlande erklärten Anfang im Februar dieses Jahres, es sei erwiesen, dass der Kreml-Kritiker in der Haft mit einem seltenen Toxin "vergiftet" wurde.
Die EU-Sanktionen gegen Russland umfassen in der Regel das Einfrieren der Vermögenswerte in EU-Ländern. Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen der EU ist es künftig untersagt, den betroffenen Menschen und Organisationen Gelder zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus gilt für sie ein Reiseverbot, das sie an der Einreise in oder der Durchreise durch EU-Gebiete hindert.
R.Flueckiger--VB