-
Menschenrechtsgericht lehnt Familiennachzug für 13 Kinder aus drei Ehen ab
-
"Maximal unglücklich": Gladbach wochenlang ohne Kühn
-
Schwerste Angriffe seit Jahren: Mehr als 70 Verletzte bei Huthi-Attacken in Saudi-Arabien
-
Erster Schultag von Prinz George in britischer Eliteschule Eton College
-
Privat- und Güterbahnen stellen DB-Infrastrukturtochter vernichtendes Urteil aus
-
Rad-Profi Zimmermann wechselt 2027 zu Lidl-Trek
-
Israelisches Gericht weist Eilantrag gegen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland zurück
-
Sabotageversuche an Stromnetz: 48-jähriger Verdächtiger in Nordrhein-Westfalen gefasst
-
Goethe-Institute in Russland müssen bis Sonntag Arbeit einstellen
-
"Dampfkochtopf" Ceuta: Präsident bittet EU um Hilfe bei Bewältigung der Migrationskrise
-
"Dampfkochtop" Ceuta: Präsident bittet EU um Hilfe bei Bewältigung der Migrationskrise
-
NRW-Ministerpräsident Wüst fordert Bund-Länder-AG zur Prüfung der AfD
-
Jugendlicher in Berlin homophob beleidigt und verletzt
-
48-jähriger Verdächtiger nach Sabotageversuchen an Stromversorgung festgenommen
-
Papstreise nach Frankreich: Eine Million Menschen in Paris erwartet
-
Neue Angriffe auf Kiew nach Ende von Feuerpause - Selenskyj hofft auf baldige Verhandlungen
-
Netanjahu wegen Berichts über Warnung vor Angriff vom 7. Oktober 2023 unter Druck
-
Erdnussbutter-Kunstwerk in den Niederlanden: 48 Fußabdrücke und ein "Schleck-Vorfall"
-
Illegaler Handel: 165 Schusswaffen bei Razzien in Köln und Wuppertal beschlagnahmt
-
Deutschland darf Insulin-Hersteller Sanofi mit 400 Millionen Euro unterstützen
-
Opposition im Bundestag wirft Koalition ruinöse Schuldenmacherei vor
-
Pisa-Studie: Kinderhilfswerk fordert stärkeren Fokus auf Bildungsgerechtigkeit
-
Klingbeil: Haushalt 2027 ist Grundlage für Reformen in Krisenzeiten
-
FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino
-
Nach Parlamentsaus in Sachsen-Anhalt: FDP-Landeschefin kündigt Rücktritt an
-
Erneuter Diebstahl von 18 Kilogramm schweren Bahnhofsuhren in Baden-Württemberg
-
AfD in Sachsen-Anhalt will zu Gesprächen einladen - BSW: Keine Stimmen für Siegmund
-
Kartellamt: Prüfung der Spritpreise läuft planmäßig
-
Gericht: Regel zu Schutz vor Extremisten in rheinland-pfälzischem Landtag rechtens
-
Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September
-
Literaturnobelpreisträger Krasznahorkai mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
-
Finanzminister Klingbeil warnt vor Sozialabbau durch Reformpolitik
-
Umfrage: Geld und Erfolg bei Männern nicht mehr so attraktiv wie früher
-
Arbeitgeberpräsident fordert politische Konsequenzen aus neuer Pisa-Studie
-
Studie: Fast 1,7 Millionen Menschen starben 2023 an Folgen von Passivrauchen
-
Unionsfrakionsvize zum Haushalt: Schulden dürfen kein Dauerzustand sein
-
EuGH: Politische Kampagne namens "IKEA-Plan" kann Möbelhändler schaden
-
Neue CDU-Minister Linnemann und Bilger im Bundestag vereidigt
-
Chinas Außenhandel legt im August kräftig zu
-
Hessens Ministerpräsident Rhein fordert Abkehr vom "Brandmauer"-Begriff
-
Schuss aus Druckluftwaffe verletzt Demonstrant in Halle: Staatsschutz ermittelt
-
Riad: Dutzende Verletzte bei Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien - Schäden an Energieanlagen
-
Paare in Deutschland: 13 Prozent der Frauen mit höherem Bildungsabschluss als Partner
-
Trotz Kritik von Kanzler: CDU-Politiker Müller verteidigt Äußerungen vor Wahl
-
Pisa-Studie: Deutschland schneidet schlechter ab als je zuvor
-
Bildungsfinanzierung: SPD will hohe Erbschaften und Vermögen anzapfen
-
59 Prozent des erzeugten Stroms in Deutschland im ersten Halbjahr aus Erneuerbaren
-
Deutsche Exporte im Juli leicht gesunken - Lieferungen in die USA stark gestiegen
-
Bremerhaven: Vermeintlich lebloser Körper in Hafenbecken war Sexpuppe
-
Handelsstreit mit den USA: Kanadische Gegenzölle in Kraft getreten
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug vor
Der kalifornische Gouverneur und Trump-Kritiker Gavin Newsom hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, in einem persönlichen Rachefeldzug Ermittlungen gegen ihn angestoßen zu haben. Trump lasse das US-Justizministerium in seinem Umfeld ermitteln, "weil ich darüber nachdenke, für das Präsidentenamt zu kandidieren", sagte der Politiker von der Demokratischen Partei in einer Videobotschaft. Nach AFP-Informationen gehen die Ermittlungen von einem kalifornischen Generalstaatsanwalt aus, der unter Trump vom US-Justizministerium ernannt wurde.
Der 58-jährige Newsom wird für 2028 als möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten gehandelt. Er fährt seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar 2025 eine Kampagne in Online-Medien, in der er Trump ein autoritäres Gebaren vorwirft und die Internetbotschaften des Rechtspopulisten parodiert. In Streitfragen wie der Migration liefern er und Trump sich immer wieder Wortgefechte. Der Präsident verunglimpft den Demokraten als "Newscum" (etwa: neuen Abschaum).
Nun erklärte Newsom, Bundespolizisten hätten Freunde und frühere Mitarbeiter von ihm und seiner Frau kontaktiert und Berge von Unterlagen durchforstet. Dahinter stecke offensichtlich der US-Präsident, fuhr der Gouverneur fort. "Donald Trump greift mich nicht nur wegen meiner fiesen Tweets an. Er verfolgt mich, weil ich eine Präsidentschaftskandidatur erwäge." Trump sei "der korrupteste Präsident der amerikanischen Geschichte", fügte er hinzu.
Der "New York Times" zufolge wurden mehrere Ermittlungsverfahren gegen Newsom aufgenommen. Eines davon konzentriert sich laut Medienberichten auf die Finanzen seiner Ehefrau Jennifer Siebel Newsom. Die Dokumentarfilmerin leitet eine Organisation, die sich gegen Sexismus einsetzt.
Das US-Justizministerium kommentierte die Angaben Newsoms auf Anfrage nicht. Eine mit dem Fall vertraute Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Ermittlungen seien vor rund einem Jahr von der Generalstaatsanwaltschaft für den östlichen Bezirk von Kalifornien in Sacramento angestoßen worden und nicht vom Justizministerium in Washington.
Generalstaatsanwalt in Sacramento ist seit vergangenem August der Jurist Eric Grant, der von Trumps damaliger Justizministerin Pam Bondi ernannt wurde und US-Medien zufolge Republikaner ist. In dem Fall geht es den Kreisen zufolge um mögliche Steuervergehen von Newsoms Frau. "Whistleblower" hätten dazu Hinweise gegeben, hieß es aus Kreisen weiter. Der Sender MS Now berichtete derweil, die Abteilung des US-Justizministeriums für Unbescholtenheit im öffentlichen Leben arbeite in dem Fall mit der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft zusammen.
Trump hatte Newsom immer wieder scharf angegriffen. Im vergangenen Juni sagte er, es wäre eine "großartige Sache", wenn der Demokrat verhaftet würde. Hintergrund war ein offener Streit um die vom Präsidenten angeordneten Massenabschiebungen. Trump hatte Newsom vorgeworfen, Proteste in Los Angeles angestachelt zu haben.
Newsom gibt das Amt des kalifornischen Gouverneurs im Januar nach zwei Amtszeiten ab und hält sich schon seit Monaten eine Präsidentschaftsbewerbung offen. Nach den parteiübergreifenden Vorwahlen zu Newsoms Nachfolge in Kalifornien Anfang Juni hatte Trump behauptet, die Demokraten hätten diese "gefälscht". Der Wunschkandidat des Präsidenten, der Republikaner Steve Hilton, zieht zwar in die Stichwahl Anfang November ein, der Demokrat Xavier Becerra lag aber vor ihm.
Newsom sagte weiter, Trump hasse ihn dafür, dass er "immer und immer wieder seine Lügen und Täuschereien" aufzeige. "Einer nach dem anderen sind alle, die Donald Trump herausgefordert haben, auf seiner Abschussliste gelandet", fügte er hinzu.
Die US-Justiz hatte in den vergangenen Monaten Ermittlungen gegen mehrere Trump-Widersacher eingeleitet. Dazu gehörten unter anderem der frühere FBI-Chef James Comey, der frühere Chef der US-Zentralbank Fed, Jerome Powell, und die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James. Die Verfahren wurden jedoch wieder eingestellt.
Gegen Comey wurde im April jedoch eine neue Anklage erhoben: Ihm wird vorgeworfen, das Leben des US-Präsidenten bedroht zu haben. Dabei geht es um ein Comey-Foto, das Muscheln an einem Strand zeigt, die in Form der Zahlen 86 und 47 gelegt sind. Trump behauptete, die Zahl 86 bedeute "töten", während die 47 auf ihn als 47. US-Präsidenten hinweise.
Die Opposition wirft Trump vor, das Justizministerium zum Werkzeug von Rachefeldzügen gegen seine persönlichen Gegner zu machen und damit gegen die Gewaltenteilung zu verstoßen.
G.Haefliger--VB