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WM-Debüt: Zwayer pfeift USA gegen Australien
Das Warten hat ein Ende - Felix Zwayer steht vor seiner WM-Premiere. Der 45 Jahre alte Schiedsrichter aus Berlin wurde am Dienstag vom Fußball-Weltverband FIFA für das Vorrundenspiel am Freitag (21.00 Uhr/MagentaTV und ARD) zwischen Co-Gastgeber USA und Australien in Seattle angesetzt. Unterstützt wird WM-Neuling Zwayer von seinen Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz. Als Vierte Offizielle fungiert die Mexikanerin Katia Garcia.
Zwayer ist als einziger deutscher Referee beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dabei. Bastian Dankert wurde als Video-Assistent nominiert und war bei der Endrunde bereits im Einsatz. Die WM-Teilnahme ist Zwayers Karriere-Höhepunkt. Bei der Heim-EM vor zwei Jahren durfte der Immobilienkaufmann vier Partien leiten. Darunter das Halbfinale zwischen England und den Niederlanden (2:1) in Dortmund.
Der deutsche Schiedsrichter-Chef Knut Kircher hatte die WM-Nominierung von Zwayers als "höchst verdient" bezeichnet. "Er ist sehr professionell in seiner Einstellung auf und neben dem Platz", sagte Kircher dem SID: "Er hat sehr, sehr hohe Grundlagen von Fitness, Regelkenntnis und Spielvorbereitung, das zeichnet ihn national und international aus."
Kircher lobte zudem die "sehr hohe Entscheidungsqualität" Zwayers, zudem eine "sehr souveräne Kommunikation auch bei unpopulären Entscheidungen - da hat er den Mut und die Courage". Zwayer habe eine "sehr positive Entwicklung über Jahre" genommen.
Zwayer ist seit 22 Jahren DFB-Schiedsrichter. Seit 2009 leitet er Begegnungen der Bundesliga. Im Jahr 2012 stieg er zum FIFA-Referee auf. Im vergangenen Jahr durfte Zwayer das Finale der Europa League zwischen Tottenham Hotspur und Manchester United (1:0) leiten, zudem war er bei der Klub-WM im Einsatz.
A.Zbinden--VB