-
Krieg im Nahen Osten: Libanons Armeechef besucht Pakistan
-
WM-Generalprobe mit Sané und Havertz
-
Albanien: Neue Proteste gegen Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn in Naturschutzgebiet
-
DFB-Pokal: FC Bayern zum Auftakt in Osnabrück
-
Antonelli rast zur Pole in Monaco - Hamilton Dritter
-
Chwalinskas Märchen beendet: Andrejewa gewinnt French Open
-
Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml
-
Eine Woche vor US-Match: Stadion-Angestellte stimmen für Streik
-
Vermisster Dreijähriger in Getränkefass gefunden
-
Gesperrte Brücke: Grüne kritisieren Verkehrspolitik der Regierung
-
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
-
Pistorius begrüßt große Resonanz zu "Tag der Bundeswehr"
-
D-Day-Gedenken: Hegseth verlangt von Europäern Ausbau ihrer Verteidigungsfähigkeiten
-
Charité: Ebola-Patient gesund aus Krankenhaus entlassen
-
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"
-
Wolf von Altona ist mutmaßlich tot
-
Merz warnt vor AfD-Erfolgen bei Landtagswahlen
-
Angriff auf Reporter im Libanon 2023: AFP verlangt "präzise Antworten" von Israel
-
CDU in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt Landeschef Peters in Amt
-
DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin
-
Hamburger CDU-Vorsitzender Thering in Amt bestätigt
-
Iran kritisiert USA: "Diskriminierung höchster Stufe"
-
Frankreichs Ex-First Lady Bernadette Chirac im Alter von 93 Jahren gestorben
-
Wiederansiedlungsprojekt: Przewalski-Pferde aus Berlin in Kasachstan eingetroffen
-
Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA
-
Ferrari-Teamchef Vasseur im Krankenhaus
-
Papst zu einwöchiger Spanienreise in Madrid eingetroffen
-
Analyse: Vier Jahre Bundestag entsprechen bei Altersbezügen 28 Beitragsjahren
-
Warken pocht auf Zahlung von Kindern für Pflegekosten der Eltern
-
Vor Präsidentenstichwahl in Peru: Richter ordnet Prozess gegen linken Kandidaten Sánchez an
-
FC Bayern erwartet Karl zurück: "Alle Unterstützung"
-
Argentinien: Messi vor Rückkehr, HSV-Profi Capaldo vor Debüt
-
Wembanyama "vermasselt": Knicks mit nächstem Sieg in NBA-Finals
-
Kaltstart für Neuer: Nagelsmann bleibt gelassen
-
Müllers märchenhaftes Debüt: "Unglaubliches Gefühl"
-
"Könnte schon wieder spielen": Zverev bereit für Cobolli
-
Karl meldet sich nach WM-Aus: "Tut unbeschreiblich weh"
-
Bericht: Politisch motivierte Kriminalität in Deutschland erreicht Höchststand
-
Trump: Iran hat noch gut 20 Prozent seiner Raketen
-
Explosionen in Kuwait und in Bahrein - USA melden abgefangene iranische Raketen
-
Papst Leo XIV. beginnt einwöchige Spanienreise
-
Fifa-Rückzieher: Fans dürfen nun doch Wasserflaschen mit in WM-Stadien nehmen
-
Kurz vor Börsengang: SpaceX schließt Mega-Deal mit Google
-
EU-Kommission fordert Abbau von Grenzkontrollen in Deutschland und anderen Staaten
-
US-Armee meldet Angriffe auf iranische Radaranlagen und Drohnen
-
Putin empfängt Schröder in Moskau - Keine Angaben zu Inhalt von Vier-Augen-Gespräch
-
Brand in Crans-Montana: Weitere Anklage gegen Bar-Inhaberin erhoben
-
WM: Iran erhält nun auch US-Visa
-
Libanons Präsident: Iran soll sich nicht in "unser Land" einmischen
-
Traumdebüt von Müller: DFB-Frauen lösen WM-Ticket
KfW-Kommunalpanel: Investitionsrückstand in Städten und Gemeinden nimmt weiter zu
Der Investitionsstau in Kommunen hat laut dem Kommunalpanel 2025 der bundeseigenen Förderbank KfW weiter zugenommen. Der am Dienstag in Berlin veröffentlichten Analyse zufolge stieg der Investitionsrückstand in Städten und Gemeinden im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 Prozent auf 215,7 Milliarden Euro. Besonders groß ist die Misere demnach bei Schulen sowie bei Straßen und anderer Verkehrsinfrastruktur.
Grundlage der Analyse ist eine Befragung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) für die KfW. Demnach sehen die Kommunen bei Schulgebäuden einen Investitionsrückstand von 67,8 Milliarden Euro. Das sind 31 Prozent des gesamten Investitionsstaus. Insgesamt geben 56 Prozent der Kommunen einen nennenswerten oder gravierenden Rückstand bei den Schulgebäuden an.
Dabei nimmt das Problem offensichtlich mit der Größe der Kommunen zu. Während in Gemeinden mit 2000 bis 5000 Einwohnern etwa die Hälfte einen nennenswerten oder gravierenden Rückstand bei Schulgebäuden sehen, steigt der Anteil auf knapp 90 Prozent bei Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. In Nordrhein-Westfalen sowie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist die Unzufriedenheit größer als in Bayern oder Baden-Württemberg.
"Ich gehe davon aus, dass derzeit in vielen Kommunen die Dringlichkeit für den Nachholbedarf bei den Schulen steigt", erklärte Difu-Direktor Carsten Kühl. Als Grund nannte er den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026. Vielerorts müssten dafür "die baulichen Voraussetzungen sogar erst noch geschaffen werden".
An zweiter Stelle nach den Schulen folgt laut der Analyse der Bereich Straßen- und Verkehrsinfrastruktur mit 53,4 Milliarden Euro oder 25 Prozent des gesamten Investitionsrückstands. 32 Prozent der befragten Kommunen gaben an, dass sie sich den Unterhalt ihrer Verkehrsinfrastruktur nur in geringem Umfang oder gar nicht mehr leisten können. Das waren sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Als weitere Problembereiche genannt wurden Verwaltungsgebäude, Kitas, Sporteinrichtungen oder auch die Feuerwehr.
Um die Situation zu bewältigen, planen die Kommunen dem Panel zufolge für 2025 insgesamt Investitionen von 48 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es demnach 47 Milliarden Euro, 2023 lag die Planung bei 43 Milliarden Euro. Tatsächlich umgesetzt wurden demnach 2024 allerdings nur Investitionen im Volumen von rund 30 Milliarden Euro.
"Für diese Differenz sind Investitionshemmnisse verantwortlich, die nicht unbedingt mit der Finanzlage zu tun haben", erläuterte Difu-Projektleiter Christian Raffer. Dazu gehörten Personalmangel in den Bauämtern, komplexe Dokumentationspflichten oder die lange Dauer von Genehmigungsverfahren. "Wichtig ist, dass zusätzliche Mittel bürokratiearm verteilt werden", betonte Raffer daher mit Blick auf das neue Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz.
Das KfW-Kommunalpanel beruht auf einer bundesweit repräsentativen Befragung der Kämmereien von Städten und Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern sowie allen Landkreisen durch das Difu. Diese Befragung wird seit 2009 jährlich vorgenommen, für die aktuelle Ausgabe von Januar bis März 2025. Der Investitionsrückstand ist die Summe, die Kommunen für erforderlich halten, um ihre Infrastruktur in Qualität und Quantität wieder in einen angemessenen Zustand zu bringen.
W.Huber--VB