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Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent
Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland hat in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich zugenommen. Insgesamt registrierten die Amtsgerichte 6275 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Am stärksten häuften sich die Insolvenzen in den Bereichen Verkehr und Lagerei, dem Gastgewerbe und im Baugewerbe.
Allerdings meldeten die Amtsgerichte wesentlich niedrigere Forderungen der Gläubiger, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Demnach betrugen die Forderungen aus den Insolvenzen des ersten Quartals ingesamt rund 9,3 Milliarden Euro - in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres waren es rund 19,9 Milliarden Euro.
Die Statistikerinnen und Statistiker veröffentlichten auch Zahlen für den März dieses Jahres: Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Zahlen um 15,8 Prozent auf 2308 beantragte Firmenpleiten. Allerdings fließen die Insolvenzanträge den Angaben nach erst nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts in die Statistik ein. Dementsprechend liegt der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags also in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.
F.Stadler--VB