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Telekom-Tochter unterstützt Trumps Ballsaal im Weißen Haus mit Geldspende
Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, unterstützt nach Informationen des "Handelsblatts" den umstrittenen Bau eines Ballsaals im Weißen Haus mit einer Geldspende. "Mit dieser Investition unterstützen wir die Modernisierung des Weißen Hauses", zitierte das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) aus einer Mitteilung des Unternehmens. Die Spende sei eine "Ehre". Zu deren Höhe machte das Unternehmen dem Bericht zufolge keine Angaben.
US-Präsident Donald Trump lässt derzeit fast den kompletten Ostflügel des Weißen Hauses abreißen, um dort einen 8400 Quadratmeter großen Ballsaal mit viel Stuck und Gold bauen zu lassen. Mehrere T-Mobile-Manager standen laut dem Sender CBS auf der Teilnehmerliste für ein Spenden-Dinner am 15. Oktober im Weißen Haus, wie das "Handelsblatt" weiter berichtete.
Die Firma bestätigte der Zeitung, dass Führungskräfte an der Veranstaltung teilgenommen hätten. Unter den Gästen waren auch Vertreter der US-Technologiegiganten Amazon, Apple, Meta, Google, Microsoft und Palantir sowie des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin.
Die geschätzten Kosten für den Ballsaal belaufen sich inzwischen auf rund 300 Millionen Dollar (216 Millionen Euro). Das Bauvorhaben wird unter anderem vom Denkmalschutz scharf kritisiert. Auch die Opposition und Stimmen aus der Zivilgesellschaft protestieren und werfen dem Präsidenten Verschwendung vor.
G.Haefliger--VB