-
Muskuläre Probleme: DFB-Team ohne Brown
-
Streiks im Tourismus-, Gast- und Baugewerbe in Griechenland
-
Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt
-
Elfjähriger Henri Wüstenberg aus Gelsenkirchen ist bester Vorleser 2026
-
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern
-
Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg
-
IOC schreibt Neutralität fest
-
Entlastungen für Firmen: Regierung will Vorgaben für Energieverbrauch abschwächen
-
Angeklagter gesteht tödliche Prügelattacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
-
Olympia 2036 wird 2029 vergeben - IOC beschließt Reform
-
Zweiter WM-Einsatz: Zwayer pfeift Kongo gegen Usbekistan
-
Spaniens Ministerpräsident weist Korruptionsvorwurf zurück - und lehnt Neuwahlen ab
-
Hitzealarm und Stromausfälle - West- und Mitteleuropa ächzen unter hohen Temperaturen
-
Eine Woche vor Ende des Tankrabatts: Preise für Benzin und Diesel fallen nochmals
-
Mögliche Sabotagepläne für deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Technischer Fehler legt Zugverkehr bundesweit stundenlang lahm
-
Ölpreis sinkt weiter - Schiffsverkehr durch Straße von Hormus legt zu
-
Chef von Weltklimarat: Hitzewelle in Europa heftiger als manche Prognosen
-
Ukrainische Angriffe treffen erneut Krim und russische Regionen - Stromausfall in Sewastopol
-
Millionenbetrug in Corona-Testzentrum: Mehrjährige Haftstrafen in Hannover
-
Maria im Viertelfinale von Eastbourne
-
Verdächtiger mit mutmaßlichen Verbindungen zum IS bei Razzia nahe Ankara erschossen
-
Besuch in Emiraten: Rubio bekräftigt Verpflichtung der USA für Sicherheit des Landes
-
Schröder führt DBB-Auswahl in WM-Qualifikation an
-
Versuchte Sabotage von deutscher Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Überhitzungsgefahr bei Haustieren: Branchenverband appelliert an Halter
-
"Größte Kampfschiffe" der Marine: Aus für Projekt zum Bau von F126-Fregatten
-
Verbände wenden sich gegen Regierungspläne zu Kürzungen bei Eingliederungshilfe
-
IAEA: Atominspektionen im Iran werden kommen
-
Präsidenten-Stichwahl in Peru: Offenbar sehr knapper Sieg für Fujimori
-
Neue Aufgabe für Altkanzler Scholz: Vorsitz von Kommission für Entwicklungspolitik
-
Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas eingeweiht
-
Anhaltende Hitze: Stuttgart verbietet Wasserentnahme aus Gewässern
-
Versuchter Angriff auf deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Bayern: Zwei Festnahmen bei Ermittlungen zu Sexual- und Drogenstraftaten an Kindern
-
Extremhitze in Europa: 94 Millionen Menschen erleben mindestens 35 Grad
-
Kein pauschal strenges Social-Media-Verbot: Experten empfehlen zwei Alternativen
-
Zugverkehr nach massiver Störung weitgehend regelmäßig - Konzern sucht nach Auslöser
-
2025 erneut deutlich mehr antimuslimische Vorfälle registriert als im Vorjahr
-
Verteidigungsministerium beendet Projekt zum Bau von F126-Fregatten
-
Hitzewelle in Frankreich: Zehtnausende Haushalte in der Bretagne ohne Strom
-
Klimafreundlicher Stahl: Deutsche Industrie könnte laut Studie international bestehen
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in Deutschland verbessert sich
-
Flugzeugbau für Geschäftsreisen: EU-Gericht kippt Ausschluss von Öko-Siegel
-
"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf
-
Nach Jicha-Aus: Lund wird neuer Cheftrainer in Kiel
-
Drogenstudie: Konsum von Kokain bei jungen Erwachsenen spürbar gestiegen
-
Wieder flächendeckende Warnungen: Hitzewelle in Deutschland hält unvermindert an
-
Prozess um bei Kontrolle zu Tode geprügelten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz begonnen
-
Mehr als 2,7 Billionen Euro: Staatsverschuldung im ersten Quartal gestiegen
Rückschlag für Verkehrsminister Schnieder: Kandidat für wichtigen Bahn-Posten verzichtet
Rückschlag für den Bundesverkehrsminister: Der von Patrick Schnieder (CDU) vorgeschlagene Kandidat für einen zentralen Posten im Bahn-Konzern hat nach heftiger Kritik von Arbeitnehmerseite seinen Verzicht angekündigt. Dirk Rompf habe ihm mitgeteilt, "dass er für den Vorstandsvorsitz der InfraGO nicht mehr zur Verfügung steht", erklärte Schnieder am Donnerstag. Er bedaure den Schritt und "werde zeitnah bekanntgeben, wie wir mit der neuen Situation umgehen".
Schnieder hatte am Montag seine Strategie für die Bahn vorgestellt und bei der Gelegenheit Evelyn Palla als neue Chefin des Bahnkonzerns vorgeschlagen. Zudem kündigte er an, auch den Vorsitzenden der wichtigen Infrastruktursparte DB Infrago austauschen zu wollen. Dirk Rompf solle den amtierenden Infrago-Chef Philipp Nagl ersetzen - an der Personalie hagelte es daraufhin Kritik.
Besonders die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG ging Rompf scharf an. Der 56-Jährige war bereits von 2014 bis 2019 unter anderem als Vorstand für Netzplanung und Großprojekte bei der Infrago, die damals noch DB Netz hieß, tätig. Laut EVG blieb er der Belegschaft vor allem wegen seines "Sparwahns" in Erinnerung.
EVG-Chef Martin Burkert, der auch stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Bahn ist, warf Rompf vor, mit schuld am schlechten Zustand der Bahn-Infrastruktur zu sein: "Jeder Fahrgast spürt heute noch die Auswirkungen seiner schlechten Bilanz."
Weitere Kritik an Rompf richtete sich gegen dessen Tätigkeit für das Beratungsunternehmen Ifok, bei dem er seit seinem Ausscheiden bei der Bahn 2019 arbeitet. Ifok beriet in den vergangenen Jahren auch die Bahn und das Bundesverkehrsministerium - für die EVG ein Interessenkonflikt. Schnieder wich am Montag Fragen zu diesem Thema aus, Rompf selber bestätigte dann entsprechende Ifok-Verträge.
Am Donnerstag berichtete der "Spiegel", dass im internen System für Whistleblower bei der Deutschen Bahn deshalb Compliance-Beschwerden eingegangen seien. Sie nehmen demnach Bezug auf eine interne Richtlinie, wonach es der Bahn ausdrücklich verboten ist, Beratungsverträge mit ehemaligen Führungskräften zu schließen. Ausnahmegenehmigungen durch den Aufsichtsrat sind möglich - die Bahn muss laut "Spiegel" nun ermitteln, ob für Rompf die notwendigen Genehmigungen vorlagen.
Die EVG begrüßte nun Rompfs Rückzug. Er habe "die richtige Konsequenz aus der Debatte der letzten Tage gezogen", sagte Gewerkschaftschef Burkert der "Süddeutschen Zeitung". "Die Bahn braucht einen Neuanfang und der Weg dahin führt nicht durch die Vergangenheit."
Dem schloss sich auch der Grünen-Politiker Matthias Gastel an, der die Episode zudem zum Anlass für scharfe Kritik an Verkehrsminister Schnieder nahm: An der Eignung eines Ministers seien "Zweifel angebracht, wenn er wichtige Personalvorschläge nicht vorab abstimmt und an mangelnder Kommunikationsfähigkeit scheitert", sagte er der "Rheinischen Post".
Der CDU-Verkehrspolitiker Christoph Ploß äußerte hingegen Bedauern über Rompfs Rückzug und kritisierte die EVG. "Die Kritik an Herrn Rompf war unsachlich", sagte er der "Rheinischen Post". Die Gewerkschaft müsse nun bei der Bahnreform mitziehen und nicht blockieren.
Die EVG hatte angekündigt, aus Protest gegen Rompf auch die Wahl von Palla zur neuen Bahn-Chefin verhindern zu wollen. Am Dienstag stimmten die acht Vertreterinnen und Vertreter der EVG im Aufsichtsrat der Bahn gegen Palla, obwohl deren Nominierung auch auf Gewerkschaftsseite eigentlich auf große Zustimmung stieß. Die Abstimmung fiel mit zwölf zu acht Stimmen jedoch für Palla aus, sie startet nach Angaben der DB am 1. Oktober in ihrem neuen Job.
L.Maurer--VB