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AfD-Doppelspitze im Amt bestätigt - Weidel mit mehr Stimmen als Chrupalla
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Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft
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Tino Chrupalla mit rund 70 Prozent als AfD-Chef bestätigt
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"Wir sind die neue Volkspartei": Weidel formuliert Führungsanspruch für AfD
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Linken-Politiker wertet Anti-AfD-Blockade in Erfurt als "riesigen Erfolg"
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Weidel erklärt AfD zur "neuen Volkspartei" und formuliert Führungsanspruch
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Höcke erklärt Brandmauer für gescheitert - und attackiert "bunte Zivilgesellschaft"
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"Ein Herz und eine Seele": Chrupalla beschwört Einheit der AfD-Parteispitze
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Papst macht in Lampedusa auf Schicksal von Migranten aufmerksam
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AfD-Parteitag eröffnet - Chrupalla: Partei steht bereit zum Regieren
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AfD-Parteitag in Erfurt beginnt - massive Gegenproteste
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Anti-AfD-Bündnis wertet Blockade als Erfolg - Erfurt "antifaschistische Hauptstadt"
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Polizei: Rund 20.000 Menschen protestieren in Erfurt gegen AfD-Parteitag
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Macron und von der Leyen fordern China zur Einflussnahme auf Russland auf
China soll Russland von seinen Atomdrohungen abbringen und den europäischen Markt nicht mit subventionierten E-Autos überschwemmen - das sind die beiden Botschaften, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Montag in Paris nahegelegt haben. Nach einem Dreiertreffen am Vormittag empfing Macron seinen chinesischen Kollegen am Nachmittag zu einem Gespräch unter vier Augen im Elysée, anschließend sollte es eine Presseerklärung geben.
Neuwagenmarkt legt im April zu - E-Auto-Anteil deutlich gesunken
Im April sind deutlich mehr Neuwagen zugelassen worden als im Vorjahresmonat, der Anteil von E-Autos ging allerdings zurück. 243.102 Zulassungen entsprachen einem Plus von 19,8 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Montag mitteilte. Allerdings gab es einen starken Kalendereffekt: Wie Experten betonten, liegt die Zunahme darum bereinigt nur bei rund drei Prozent. Die Automobilbranche beklagte eine "undynamische" Entwicklung bei E-Autos.
Deutlich mehr Zulassungen von Neuwagen im April - E-Autos stagnieren
Im April sind deutlich mehr Neuwagen zugelassen worden als im Vorjahresmonat. 243.102 Zulassungen entsprachen einem Plus von 19,8 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Montag mitteilte. Allerdings gab es einen starken Kalendereffekt. Mit Blick auf die Antriebsarten verzeichneten Diesel-Fahrzeuge, Hybride und Benziner starke Zunahmen, während der Absatz von E-Autos stagnierte.
HDE: Abwicklung über Smartphones dominiert mittlerweile den Online-Einkauf
Die Abwicklung über Smartphones dominiert mittlerweile den Online-Einkauf: Wie der Handelsverband HDE am Montag mitteilte, lagen die über Smartphones erzielten Umsätze im vergangenen Jahr bei einem Rekordwert von 55 Prozent des gesamten Online-Umsatzes. Das entspricht 46,7 Milliarden Euro. Über andere Geräte wie PCs, Laptops und Tablets wurden 38,7 Milliarden Euro umgesetzt, wie der aktuelle Online-Monitor des HDE ergab.
Rüstungsforum: Ukraine fordert "Kriegswirtschaft" in Europa
Im russischen Angriffskrieg hat der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba Europa zur Umstellung auf eine "Kriegswirtschaft" aufgerufen. "Wenn wir den Frieden in der Europäischen Union erhalten wollen, müssen wir zu einer Kriegswirtschaft und -industrie in Europa übergehen", sagte Kuleba am Montag bei einem Rüstungsforum in Brüssel. Dies sei der einzige Weg, um sich in dem neuen "Rüstungswettlauf" mit Russland durchzusetzen.
Chinas Dienstleistungssektor im April mit leichtem Wachstum
Der chinesische Dienstleistungssektor hat im April erneut leicht zugelegt. Der Branchenindex, den die Wirtschaftsberatung S&P Global zusammen mit dem chinesischen Wirtschaftsmedium Caixin berechnet, lag nach Angaben vom Montag weiterhin im positiven Bereich, wenn auch leicht unter dem Niveau des Vormonats. Der Dienstleistungsbereich steht für mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung des Landes.
Handelsverband sieht nachhaltig positiven Trend bei der Verbraucherstimmung
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zum vierten Mal in Folge verbessert. Das HDE-Konsumbarometer stieg im Mai auf das höchste Niveau seit Ende 2021, wie der Verband am Montag mitteilte. "Der zunehmende Optimismus der Verbraucherinnen und Verbraucher könnte in den nächsten Monaten zu einer Erholung des privaten Konsums führen", erklärten die Handelsvertreter.
Linke fordert Rentenniveau von 53 Prozent und Mindestrente
Ein höheres Rentenniveau, ein früheres Renteneintrittsalter und eine Mindestrente: So will die Linke die gesetzliche Altersvorsorge stärken. Ein entsprechendes Konzeptpapier mit den Forderungen liegt der Nachrichtenagentur AFP vor und soll am Montag vorgestellt werden. "Statt Altersarmut: Renten rauf!", heißt es in dem Papier. Konkret fordert die Partei eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent. Die Bundesregierung will dieses mit ihrem Rentenpaket II bis 2029 hingegen auf 48 Prozent stabilisieren.
Bericht: Zahl maroder Straßen und Brücken in Deutschland steigt weiter
Die Infrastruktur in Deutschland verfällt immer weiter, die Sanierung geht nicht schnell genug voran. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Bündnisses Sarah Wagenknecht (BSW) hervor, aus dem das Redaktionsnetwzerk Deutschland (Sonntag) zitiert. Demnach wurden bei der jüngsten Zustandserfassung 2021/22 insgesamt 7112 Kilometer Autobahnfahrstreifen als sanierungsbedürftig eingestuft. Bei der letzten Erfassung 2017/18 waren es noch 5797 Kilometer.
Bahnchef Lutz fordert weitere Neubaustrecken
Bahnchef Richard Lutz hat die Politik aufgefordert, über die laufenden Reparaturarbeiten am bestehenden Netz den Neubau von Bahnstrecken nicht zu vernachlässigen. "Es genügt nicht, dass wir bestehende Infrastruktur sanieren", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) laut einem Vorabbericht vom Freitag. "Wir müssen auch Strecken neu bauen", sagte Lutz.
Bau-Arbeitgeber lehnen Schlichterspruch ab - Gewerkschaft will "massiv" streiken
Auf dem Bau stehen die Zeichen auf Streik: Nach der Ablehnung des Schlichterspruchs durch die Arbeitgeberseite hat die Gewerkschaft IG BAU am Freitag weitreichende Arbeitsniederlegungen angekündigt. "Jetzt wird gestreikt, und das massiv", erklärte der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hatten zuvor auf Mängel des Einigungsvorschlags verwiesen und diesen abgelehnt.
Bau-Arbeitgeber lehnen Schilchterspruch ab - Gewerkschaft will "massiv" streiken
In den Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 930.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe haben die beiden Arbeitgeberverbände den Schlichterspruch abgelehnt. Der Einigungsvorschlag weise schwere Mängel auf, teilten der Zentralverband Deutsches Baugewerbe und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Freitag mit. Die Gewerkschaft IG BAU reagierte umgehend: Jetzt werde gestreikt, "und das massiv".
Lindner würdigt Zoll auf "Spitzenniveau" als wichtigen Standortfaktor
Zur Vorstellung der Zoll-Jahresbilanz hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die Arbeit der rund 48.000 Zöllnerinnen und Zöllner in Deutschland gewürdigt. "Ein leistungsfähiger, digitalisierter Zoll auf internationalem Spitzenniveau ist ein bedeutender Standortfaktor", sagte Lindner am Freitag in Frankfurt am Main. Gleichzeitig bekämpfe der Zoll Schwarzarbeit und die organisierte Kriminalität, hob der Minister hervor.
Umfrage: Fast die Hälfte würde bei Abschaffung von Homeoffice kündigen
Mobile Arbeit und Homeoffice haben laut einer Studie eine hohe Bedeutung für die Zufriedenheit im Job: Knapp die Hälfte der befragten Büroangestellten (47 Prozent) würde kündigen, sollte ihr Arbeitgeber diese Möglichkeiten abschaffen oder stark einschränken. Das ergab eine Umfrage unter mehr als 2000 Beschäftigten durch das Institut Yougov im Auftrag von Continental, wie der Automobilzulieferer am Freitag mitteilte.
Bundesgerichtshof: Urteil gegen früheren MDR-Unterhaltungschef Foht rechtskräftig
Der frühere Unterhaltungschef des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Udo Foht, ist rechtskräftig wegen Betrugs und Bestechlichkeit verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Leipzig, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte Foht im März 2023 zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. (Az. 5 StR 521/23)
Sinkende iPhone-Verkäufe stellen Apple vor Herausforderungen - Aktie steigt dennoch
Schwächelnde iPhone-Verkaufszahlen haben den Quartalsgewinn des US-Technologieriesen Apple zu Jahresbeginn geschmälert - allerdings weniger stark, als Analysten erwartet hatten. Unter dem Strich verbuchte Apple für die ersten drei Monate des Jahres einen Gewinn von 23,6 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. An der Börse legte Apple daraufhin kräftig zu, auch weil der Konzern einen beispiellosen Aktienrückkauf ankündigte.
Ifo: Volkswirte stellen Standort Deutschland schlechtes Zeugnis aus
Volkswirtinnen und Volkswirte haben dem Standort Deutschland im internationalen Vergleich ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag unter Berufung auf das neueste Ökonomenpanel mitteilte, vergaben sie im Schnitt nur die Schulnote 3,4. Das sei ein "besorgniserregend schlechtes" Ergebnis für die Industrienation Deutschland, urteilte das Ifo-Institut.
Altersteilzeit freiwillig beendet - Beamter scheitert mit Klage auf höhere Pension
Die Klage eines Postbeamten im Ruhestand auf eine höhere Pension ist vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gescheitert. Der Mann arbeitete einige Jahre in Teilzeit - maßgeblich für die Höhe der Pension sei die Teilzeitquote, entschied das Gericht laut Mitteilung vom Donnerstagabend. "Angesparte" Arbeitsstunden auf einem Lebensarbeitszeitkonto spielen demnach hier keine Rolle. (Az. 2 C 13.23)
Landwirtschaft: Zahl der Arbeitskräfte seit 2020 um sieben Prozent gesunken
Wegen eines starken Rückgangs von Familienarbeitskräften und Saisonarbeitern ist die Zahl der Arbeitskräfte in der deutschen Landwirtschaft in den vergangenen Jahren geschrumpft. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, waren zwischen März 2022 und Februar 2023 rund 876.000 Arbeitskräfte in der deutschen Landwirtschaft beschäftigt - sieben Prozent weniger als bei der Landwirtschaftszählung 2020.
EVG hält Sicherheitskonzept der Bahn zur Fußball-EM für unzureichend
Die Eisenbahngewerkschaft EVG hält die Ankündigung der Bahn zu den Sicherheitsvorkehrungen während der Fußball-Europameisterschaft für unzureichend und hat erneut mit Zugausfällen gedroht. "Um die Sicherheit während der Fußball-EM zu garantieren, braucht es Konzepte", sagte der bayerische EVG-Landesvorsitzende Dirk Richter der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. "Wenn es die gibt, kennen wir sie nicht."
Baerbock: Russland steckt hinter Hackerangriff auf SPD
Die Bundesregierung sieht Russland als Drahtzieher eines Hackerangriffs auf die SPD im vergangenen Jahr. "Wir können diesen Angriff vom letzten Jahr heute eindeutig der Gruppe APT28 zuordnen, die vom russischen Militärgeheimdienst GRU gesteuert wird", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Freitag bei ihrem Besuch im australischen Adelaide. "Mit anderen Worten: Staatliche russische Hacker haben Deutschland im Cyberraum angegriffen. Das ist völlig inakzeptabel und wird nicht ohne Konsequenzen bleiben."
Quartalsgewinn von Apple sinkt weniger stark als erwartet
Der US-Technologiekonzern Apple hat im vergangenen Quartal weniger Gewinn gemacht, die Marktprognosen jedoch übertroffen. Der iPhone-Hersteller aus Kalifornien erzielte nach eigenen Angaben vom Donnerstag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Gewinn von 23,6 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro). Der Umsatz lag demnach bei 90,8 Milliarden Dollar. Beides ist zwar ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, dieser fiel jedoch weniger stark aus als erwartet.
Macron und Scholz treffen sich zu einem privaten Abendessen in Paris
Wenige Tage vor dem Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Frankreich treffen der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag zu einem Abendessen in Paris zusammen. Es sei ein privater Termin, erklärte der Elysée dazu. Macron und Scholz hatten auch kurz vor der jüngsten Chinareise des Bundeskanzlers miteinander gesprochen, allerdings nur per Videokonferenz.
Bahn stockt Sicherheitskräfte zur Fußball-EM auf - EVG warnt vor Angriffen
Die Deutsche Bahn stockt angesichts der Fußball-Europameisterschaft ihre Sicherheitskräfte an Bahnhöfen und in Zügen auf. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, soll der Pool an Sicherheitskräften um rund 20 Prozent oder 900 Kräfte erweitert werden. Davon profitierten vor allem die zehn Bahnhöfe der Austragungsorte sowie die Züge dorthin, erklärte die Bahn.
OECD hebt Ausblick für Weltwirtschaft an - Europa und Deutschland fallen zurück
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihren Ausblick für die globale Konjunktur angehoben: Die Organisation erwartet für dieses Jahr ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent - im Februar war sie noch von 2,9 Prozent ausgegangen. Treiber dieser Entwicklung sind die USA und aufstrebende Schwellenländer. Europa jedoch und insbesondere Deutschland liegen angesichts einer schwachen Produktivität deutlich dahinter.
Benzin im April deutlich teurer als im März - Diesel praktisch ohne Veränderung
Benzin hat im vergangenen Monat deutlich mehr gekostet als einen Monat zuvor. Wie der ADAC in München am Donnerstag mitteilte, zahlten Autofahrer im April durchschnittlich 1,851 Euro pro Liter E10 und damit 7,4 Cent mehr als im März. Für Diesel wurden 1,731 Euro fällig. Damit lag der Preis nur geringfügig mit 0,3 Cent über dem Vormonatsniveau.
Berliner Fernwärmenetz endgültig von Vattenfall an das Land übergeben
Das Fernwärmenetz des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall in der Bundeshauptstadt gehört jetzt endgültig dem Land Berlin. Am Donnerstag gingen die Anteile inklusive aller Kraftwerke, Netze, Tochtergesellschaften, Beschäftigten und Beteiligungen an das Land über, wie Vattenfall mitteilte. Der Kaufpreis beträgt rund 1,4 Milliarden Euro.
Abnehmspritze lässt Gewinn bei Novo Nordisk weiter steigen
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat dank seiner Abnehmspritze Wegovy auch im ersten Quartal dieses Jahres steigende Umsätze und einen hohen Gewinn verzeichnet. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte, stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 25,4 Milliarden Kronen (3,4 Milliarden Euro). Im vergangenen Jahr stieg Novo Nordisk zum wertvollsten Unternehmen Europas auf.
Ausländische Investitionen in Deutschland sinken zum sechsten Mal in Folge
Zum sechsten Mal in Folge haben ausländische Unternehmen weniger Investitionsprojekte in Deutschland angekündigt als im jeweiligen Vorjahr. 2023 ging die Zahl verglichen mit 2022 um zwölf Prozent auf 733 Projekte zurück, wie die Beraterfirma EY in Stuttgart am Donnerstag mitteilte. Das war der niedrigste Stand seit 2013. EY bezeichnete den Wert als "Alarmsignal".
Weitere Festnahmen und Räumungen von Zeltlagern bei Protesten an US-Universitäten
Bei den anhaltenden pro-palästinensischen Protesten an mehreren Universitäten in den USA ist es zu weiteren Festnahmen und Räumungen gekommen. In Dallas riss die Polizei am Mittwoch (Ortszeit) ein Zeltlager an der Universität von Texas ab und nahm mehr als ein Dutzend Menschen fest. Auch an der Fordham University in New York wurde Polizeiangaben zufolge ein in einem Gebäude errichtetes Camp geräumt, es gab mehrere Festnahmen.
IW: Wunsch nach weniger Arbeitszeit gefährdet Wohlstand in Deutschland
Einer Studie zufolge wünschen sich nicht nur junge Menschen in Deutschland immer kürzere Arbeitszeiten. Wie das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Donnerstag mitteilte, würden sich Männer und Frauen über mehr Freizeit freuen - und das egal in welchem Alter. Das gefährdet nach Ansicht der Forschenden den Wohlstand hierzulande. Deshalb müsse die Politik längere Arbeitszeiten durch Anreize fördern.
Postbank und Verdi einigen sich in Tarifstreit auf 11,5 Prozent mehr Lohn
Im Tarifstreit für die Beschäftigten bei der Postbank hat der Mutterkonzern Deutsche Bank eine Einigung mit der Gewerkschaft Verdi erzielt. Wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten, sind Lohnerhöhungen in zwei Stufen um insgesamt 11,5 Prozent vorgesehen. Demnach steigen die Gehälter zunächst im Juni um 7,0 Prozent - mindestens aber um 270 Euro - und im Juli 2025 noch einmal um 4,5 Prozent.