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Anti-AfD-Bündnis wertet Blockade als Erfolg - Erfurt "antifaschistische Hauptstadt"
Mit zahlreichen Blockaden haben Demonstrierende im Stadtgebiet und im Umland von Erfurt die die Zufahrt zum AfD-Bundesparteitag erschwert. Die Organisatoren werteten die Aktion am Samstagvormittag als Erfolg. "Das AfD-Verbot setzen wir heute auf der Straße durch", erklärte der Sprecher des sich als antifaschistisch verstehenden Bündnisses "Widersetzen", Suraj Mailitafi. "Erfurt wird heute zur antifaschistischen Hauptstadt. Die AfD verbarrikadiert sich in den Messehallen, wir blockieren von allen Seiten."
An den insgesamt zwölf Blockaden von "Widersetzen" seien rund 17.000 Menschen beteiligt, erklärte Mailitafi. Die Teilnehmenden seien mit rund 250 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist. "Widersetzen" hat sich zum Ziel gesetzt, den Parteitag durch Blockaden komplett zu verhindern.
Viele AfD-Delegierte waren allerdings bereits in der Nacht zum Tagungsort in den Messehallen gefahren, am Vormittag eskortierte die Polizei weitere Delegierte dorthin. Der Parteitag war damit nach AfD-Angaben beschlussfähig und konnte stattfinden.
M.Vogt--VB