-
Unfall mit drei Pferdekutschen in Thüringen: Sechs teils schwer Verletzte
-
Zehntausende bei Konzert von umstrittenem US-Rapper Kanye West in den Niederlanden
-
Reaktion auf Chinas "Spezialeinsatz": Taiwans Küstenwache entsendet Schiffe
-
Vor Auftakt gegen DFB-Elf: Curacao siegt bei WM-Generalprobe
-
Nations League: Volleyballerinnen kassieren zweite Niederlage
-
NHL: Vegas legt mit Krimi-Sieg erneut vor
-
Richtungsweisende Wahl: Armenier wählen ein neues Parlament
-
Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru
-
Vorgezogene Parlamentswahl im Kosovo nach monatelanger politischer Blockade
-
Richtungsweisende Parlamentswahl in Armenien
-
Papst hält Messe in Madrid - eine Million Gläubige erwartet
-
Merz, Starmer und Macron treffen Selenskyj zu Ukraine-Gesprächen in London
-
JU-Vorsitzender für geringere Rentenerhöhung zugunsten von Bafög und Elterngeld
-
Papst würdigt Spaniens Einsatz für Frieden und ruft zu Ende "spaltender Debatten" auf
-
Nagelsmann verspricht: Neuer spielt gegen Curacao
-
Nach Karl-Schock: DFB-Elf mit gelungener WM-Generalprobe
-
9,98 Sekunden: Ansah verbessert deutschen Rekord über 100 m
-
Krieg im Nahen Osten: Libanons Armeechef besucht Pakistan
-
WM-Generalprobe mit Sané und Havertz
-
Albanien: Neue Proteste gegen Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn in Naturschutzgebiet
-
DFB-Pokal: FC Bayern zum Auftakt in Osnabrück
-
Antonelli rast zur Pole in Monaco - Hamilton Dritter
-
Chwalinskas Märchen beendet: Andrejewa gewinnt French Open
-
Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml
-
Eine Woche vor US-Match: Stadion-Angestellte stimmen für Streik
-
Vermisster Dreijähriger in Getränkefass gefunden
-
Gesperrte Brücke: Grüne kritisieren Verkehrspolitik der Regierung
-
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
-
Pistorius begrüßt große Resonanz zu "Tag der Bundeswehr"
-
D-Day-Gedenken: Hegseth verlangt von Europäern Ausbau ihrer Verteidigungsfähigkeiten
-
Charité: Ebola-Patient gesund aus Krankenhaus entlassen
-
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"
-
Wolf von Altona ist mutmaßlich tot
-
Merz warnt vor AfD-Erfolgen bei Landtagswahlen
-
Angriff auf Reporter im Libanon 2023: AFP verlangt "präzise Antworten" von Israel
-
CDU in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt Landeschef Peters in Amt
-
DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin
-
Hamburger CDU-Vorsitzender Thering in Amt bestätigt
-
Iran kritisiert USA: "Diskriminierung höchster Stufe"
-
Frankreichs Ex-First Lady Bernadette Chirac im Alter von 93 Jahren gestorben
-
Wiederansiedlungsprojekt: Przewalski-Pferde aus Berlin in Kasachstan eingetroffen
-
Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA
-
Ferrari-Teamchef Vasseur im Krankenhaus
-
Papst zu einwöchiger Spanienreise in Madrid eingetroffen
-
Analyse: Vier Jahre Bundestag entsprechen bei Altersbezügen 28 Beitragsjahren
-
Warken pocht auf Zahlung von Kindern für Pflegekosten der Eltern
-
Vor Präsidentenstichwahl in Peru: Richter ordnet Prozess gegen linken Kandidaten Sánchez an
-
FC Bayern erwartet Karl zurück: "Alle Unterstützung"
-
Argentinien: Messi vor Rückkehr, HSV-Profi Capaldo vor Debüt
-
Wembanyama "vermasselt": Knicks mit nächstem Sieg in NBA-Finals
Grüne wollen bei gerechter Arbeit sowie Natur- und Klimaschutz Akzente setzen
Die Grünen dringen auf mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und den Ausbau von Natur- und Klimaschutz. Das machten die Parteivorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour am Dienstag zum Abschluss der Vorstandsklausur der Partei in Berlin deutlich. Beide warben für das neue Jahr um "Mut und Zuversicht" ungeachtet von Krisen und großen Herausforderungen.
Beim Thema Arbeit dringen die Grünen auf eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf etwa 14 Euro sowie die Verabschiedung des geplanten Tariftreuegesetzes. Es dürfe "kein staatliches Geld für Lohndumping" geben", sagte Lang. Die Forderung zum Mindestlohn begründete sie damit, dass es zwar die Anhebung auf zwölf Euro gegeben habe, der Effekt jedoch größtenteils durch die Inflation aufgezehrt worden sei.
Über die Arbeitsmarktpolitik sprach die Grünen-Spitze am Vormittag mit der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner und mit der Präsidentin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles. Dabei ging es unter anderem um Lösungen für das Problem des Fachkräftemangels. Neben der Einwanderung von Fach- und Arbeitskräften sowie einer erleichterten Arbeitsaufnahme für in Deutschland lebende Geflüchtete verwies Lang auch auf Anstrengungen etwa gegen die Arbeitslosigkeit junger Menschen ohne Schulabschluss sowie für eine leichtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Bereits am Montag hatte sich der Grünen-Vorstand mit Strategien für die Europawahl im Juni und die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im Herbst befasst. Mit Blick auf das Erstarken populistischer Kräfte sagte Lang nun, die demokratischen Parteien müssten "zeigen, dass wir besser sein können".
Die Grünen räumten dabei auch Versäumnisse auf Seiten der Ampel-Koalition ein. "Wir haben uns zu oft gegenseitig das Bein gestellt", sagte die Grünen-Vorsitzende. Statt sich gegenseitig schwächen zu wollen, müssten die Koalitionspartner dahin kommen, "uns gegenseitig stark haben zu wollen". Nouripour betonte zudem, notwendig sei eine Politik, "die erklärt und sich bemüht, Menschen mitzunehmen".
Am Dienstagnachmittag standen zum Abschluss der Klausur die Themen Natur- und Klimaschutz sowie Klimaanpassung auf der Tagesordnung. Dazu waren der Präsident des Naturschutzbunds (Nabu), Jörg-Andreas Krüger, und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) eingeladen. Dabei sollte es unter anderem um den natürlichen Klimaschutz gehen. Indem Flüsse, Meere, Moore und Wälder in einen naturnäheren Zustand gebracht werden, soll deren Funktion als CO2-Speicher gestärkt und zugleich die Artenvielfalt besser geschützt werden.
Nouripour betonte, Naturschutz sei kein "nice to have", sondern "maßgeblich für unsere Lebensgrundlagen und zum Schutz der Bevölkerung". Mit Blick auf die aktuelle Hochwasserkatastrophe sagte er, es brauche mehr Klimaschutz, "damit solche Extremwetter sich nicht verstetigen". Zudem drang er auf mehr Anstrengungen beim Hochwasserschutz sowie für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Hier wollen sich die Grünen auch für mehr staatliche Unterstützung für Katastrophenhelferinnen und -helfer einsetzen.
Ausdrücklich stellten sich Lang und Nouripour hinter die Haushaltsentscheidungen der Koalition, um Sparvorgaben zu erfüllen, die sich aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom November ergeben. "Es wird keine weiteren Änderungen geben, was die Agrarsubventionen angeht", sagte Lang. Wichtig sei jetzt auch eine Verlässlichkeit der Regierungsbeschlüsse. Landwirte protestieren in dieser Woche massiv gegen den Wegfall von Subventionen beim sogenannten Agardiesel, auch wenn die Regierung ihre Sparbeschlüsse hier etwas abgemildert hat.
D.Schaer--VB