-
Umfrage zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter deutlich vor der CDU
-
Müller-Team siegt im All-Star-Game der MLS
-
Tennis: Maria scheitert im Achtelfinale von Memphis
-
Ruder-EM: Achter hofft auf Medaille, Zeidler auf Gold
-
Zahl der Opfer durch Erdbeben in Japan steigt immer weiter - Nun schon 28 Tote
-
Samsung: Operativer Gewinn steigt um mehr als 1800 Prozent
-
Trotz GKV-Reform: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an stabile Beiträge
-
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
-
Bundesgerichtshof urteilt über "Focus"-Ärztesiegel
-
UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt
-
Wegen Protesten in Bolivien: Haftbefehl gegen Ex-Staatschef Morales erlassen
-
Erstmals seit fast einer Woche: USA melden neue Angriffe auf den Iran
-
Rushdie-Attentäter einer "terroristischen Handlung" schuldig gesprochen
-
Städtetag: Wir brauchen "Milliardensummen" für Schutz gegen die Hitze
-
Nach Selenskyj-Warnung vor "massiven" Luftangriffen: Explosionen in Kiew
-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Microsoft profitiert von KI-Investitionen - Instagram-Mutter Meta schwächelt
-
Trump: Internationaler Flughafen Washington soll "bester" der Welt werden
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Schwere Waldbrände in Griechenland und in der Türkei - Mehrere Tote
-
Nach gescheiterter Klage: Medien fordern Millionenkosten von Prinz Harry zurück
-
Nach US-saudiarabischen Angriffen im Irak droht neue Eskalation des Kriegs in der Region
-
Vater von Amy Winehouse muss Freundinnen der Sängerin fast eine Million Pfund zahlen
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"
-
Trump stellt früheren US-Corona-Berater Fauci an den Pranger
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz verspricht nach Kritik aus der CDU neuen Stil
-
Frei will als Unions-Fraktionschef Vertrauen der Menschen zurückgewinnen
-
Merz will seine Politik künftig besser erklären
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
Merz hofft nach Turbulenzen um Personalwechsel auf "neue Dynamik"
-
Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht
-
Apotheken, Tankstellen und Altenpflege: Kuba öffnet Wirtschaftssektoren für Privatfirmen
-
"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Linnemann tritt Amt als Gesundheitsminister an - Werkzeugkasten als Geschenk
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz-Vertrauter Frei neuer Fraktionschef der Union
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik
-
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne
-
Besser als Spahn: Union wählt Frei mit fast 92 Prozent zum neuen Fraktionschef
-
Nach kurzzeitiger Ruhe neue Angriffe des Iran und US-Angriffe im Irak
-
Nordrhein-Westfalen: 27-jähriger Zollbeamter stürzt bei Einsatz von Dach und stirbt
-
Analyse: Zahl antisemitischer Angriffe weltweit gestiegen - besonders in Deutschland
-
Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren
-
Anschlag auf Verdi-Demo in München: Verteidigung fordert Unterbringung in Psychiatrie
-
Nach 15 Jahren: Erstmals wieder Direktflug nach Syrien
-
Frankreich weist umstrittene russische Journalistin Fedorova aus
Super-Taifun "Ragasa" richtet massive Schäden in Taiwan an - Evakuierungen in Südchina
Nach erheblichen Schäden auf den Philippinen hat der Super-Taifun "Ragasa" auch in Taiwan für Starkregen und massive Überflutungen gesorgt. Im Landkreis Hualien im Osten der Inselrepublik brach am Dienstagnachmittag (Ortszeit) am Oberlauf des Flusses Mataian ein Stausee, Wassermassen rissen eine Brücke weg und ergossen sich über eine nahegelegene Ortschaft, mehr als 260 Menschen waren nach Behördenangaben eingeschlossen. Im Süden Chinas und in Hongkong bereiteten sich die Menschen auf mögliche Verwüstungen vor.
Nach dem Stausee-Bruch im taiwanischen Kreis Hualien stieg das Wasser nach Angaben des stellvertretenden Leiters der örtlichen Feuerwehr teilweise bis zum zweiten Stockwerk von Gebäuden. Etwa 263 Menschen seien durch das Wasser von der Außenwelt abgeschnitten. Sie befänden sich nicht in unmittelbarer Gefahr, seien aber aufgerufen, an Ort und Stelle zu bleiben, bis der Wasserpegel gesunken ist. Zwei Menschen würden jedoch vermisst, nach ihnen werde gesucht.
Auf Bildern der nationalen Brandschutzbehörde Taiwans waren überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und zur Hälfte unter Wasser stehende Fahrzeuge zu sehen. In ganz Taiwan wurden 7638 Bewohner wegen des Taifuns zur Evakuierung aufgerufen, 3100 davon kamen demnach bei Freunden oder Verwandten unter.
Unterdessen bereiteten sich im Süden Chinas die Menschen auf den dortigen Landgang von "Ragasa" vor. In der Technologie-Metropole Shenzhen wurde die Evakuierung von 400.000 Menschen in küstennahen und niedrig gelegenen Gebieten angeordnet. Die Katastrophenschutzbehörde von Shenzhen rief die Bewohner auf, ihre Häuser nur zu verlassen, wenn es "unbedingt notwendig ist". In mindestens zehn Städten der Region wurde die Schließung von Schulen und Geschäften angeordnet.
Auch im benachbarten Hongkong warnten die Behörden eindringlich vor dem Wirbelsturm. Das Hongkong Observatorium rief am Mittag die dritthöchste Taifun-Warnstufe aus. "Ragasa" könne zu einem der zerstörerischsten Taifune in der jüngeren Geschichte der Stadt werden, warnte der Wetterdienst. Demnach wurden im Inneren des Wirbelsturms Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Stundenkilometern gemessen, während er über das Südchinesische Meer in Richtung Westen zog.
Das Wetter werde sich im Laufe des Tages schnell verschlechtern, der Wind schnell zunehmen, warnte die Behörde. Durch den "beachtlichen" Sturm könne der Wasserpegel bis Mittwochmorgen um bis zu vier Meter steigen.
Arbeiter errichteten mit Sandsäcken Schutzwälle gegen die erwarteten Wassermassen und installierten erhöhte Fußgängerwege. 46 Notunterkünfte wurden eingerichtet. Die Bewohner tieferliegender Wohngebiete wurden zur Wachsamkeit aufgerufen. Für Dienstag und Mittwoch wurde der Schulunterricht abgesagt.
Der Flughafen Hongkong sollte geöffnet bleiben, ab Dienstagabend Ortszeit werde aber mit erheblichen Störungen des Flugbetriebs gerechnet, teilte die Flughafenbehörde mit. Mehr als 500 Flüge der Fluggesellschaft Cathay Pacific könnten gestrichen werden.
"Ragasa" war am Montag im Norden der Philippinen auf Land getroffen. Dort wurden Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt, mindestens zwei Menschen kamen bei einem Erdrutsch ums Leben. Tausende Menschen suchten Schutz in Schulgebäuden und Evakuierungszentren.
Zwischen Juli und Oktober wüten in der Region regelmäßig heftige Stürme. Der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich die Stürme immer näher an den Küsten bilden, schneller an Stärke zunehmen und länger über Land bleiben.
B.Wyler--VB