-
Schauspieler Michael Mendl gestorben
-
Nach Eklat in Lyon: UEFA sperrt Fener-Profi Guendouzi
-
Angriffe auf Umspannwerke: Amprion-Chef will für Unternehmen mehr Befugnisse
-
Mehr als neun Tage nach Sturzflut weiterer Mensch lebend aus Tunnel in Nepal gerettet
-
S04-Legende Thon hofft auf würdigen Neuer-Abschied auf Schalke
-
CDU im Saarland wählt Landeschef Toscani als Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet weiter nach Verdächtigem
-
Weiter Suche in Nepal nach Überlebenden der Sturzflut - Zahl der Toten erneut gestiegen
-
US Open: Shelton auf dem Weg zum Duell mit Alcaraz
-
US-Gesandte Kushner und Witkoff am Wochenende mit Ukraine-Vorschlag in Moskau und Kiew
-
Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust
-
Alle Teams in Mailand: Formel 1 eröffnet 2027 gemeinsam
-
"Höhere Ziele": Kompany glaubt an Schalke
-
Panamakanalbehörde reduziert wegen El Niño Anzahl der täglich erlaubten Schiffe
-
Krimi in New York: Williams-Schwestern verlieren bei Comeback
-
Tetris distanziert sich von Online-Videospiel auf Internetseite des Weißen Hauses
-
Auch dank Bredlow: VfB siegt vor den Augen von Klopp
-
Verschollen geglaubte Habsburg-Juwelen erstmals in Kanada ausgestellt
-
Trump: Putin will Nato nicht angreifen - Gesandte mit Ukraine-Plan unterwegs
-
"Selbst schuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
"Selbst dchuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Forscher: Tausende OpenAI-KI-Agenten kapern deutsche Website
-
Vor Abschied bei der UNO: Baerbock fordert erneut UN-Generalsekretärin
-
US-Prozess gegen mutmaßliche Kindsmörderin Lindsay Clancy geplatzt
-
Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein
-
Böser Fehlstart in die Heim-WM: DBB-Frauen gehen unter
-
UN: Vertreibung im Westjordanland könnte Verbrechen gegen Menschlichkeit sein
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet unter Hochdruck nach Verdächtigem
-
Medien: Musiala gegen Schalke im Kader
-
Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew
-
Zahl unerlaubter Einreisen im August auf niedrigstem Stand seit über fünf Jahren
-
US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed
-
Anschläge auf Umspannwerke: Dobrindt geht von "Klimaextremismus" aus
-
Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei
-
Nach Schusswechsel zwischen Geheimdiensten: Selenskyj kündigt Entlassungen an
-
Ohne Lenkrad und Pedale: US-Verkehrsbehörde nimmt Teslas Robotaxi unter die Lupe
-
Nach Angriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen gestohlene Daten
-
Frankreichs Regierung verzichtet auf verpflichtendes Einwegpfand
-
Russell vor Leclerc: Mercedes schlägt Ferrari in Monza
-
Bewährungs- und Haftstrafen in Prozess um Betrug bei Reinigungsfirma in Bayern
-
Abschiebezentren: Deutschland und weitere EU-Länder wollen Abkommen mit Drittstaaten bis Jahreswechsel
-
US-Außenminister Rubio reist nach Kolumbien, Ecuador und Peru
-
Hainer über Klopp: "So wünsche ich mir einen Bundestrainer"
-
Maggie Gyllenhaal: Marilyn-Monroe-Film besser ohne als mit KI gelungen
-
Russische Drohne trifft Geheimdienst-Sitz in Kiew
-
US-Unternehmen schaffen im August mehr Arbeitsplätze
-
Wundersame Rettung von zwei Verschütteten gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal
-
Anschläge auf Umspannwerke: Bei Fahndung nach Verdächtigem Wohnhaus durchsucht
-
Iran-Krieg: US-Dieselpreis auf Höchststand
Klima-Beauftragte: Afrika-Gipfel wichtiger Schritt für Erfolg der UN-Klimakonferenz
Die deutsche Klima-Beauftragte Jennifer Morgan und Entwicklungsstaatssekretärin Bärbel Kofler haben den Afrika-Klimagipfel als wichtige Etappe auf dem Weg zu Verhandlungserfolgen bei der Weltklimakonferenz im Dezember in Dubai (COP28) gewürdigt. Die dreitägigen Beratungen in Nairobi seien "einer der wichtigsten Schritte" vor der COP28 gewesen, sagte Morgan, die Staatssekretärin im Auswärtigen Amt und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik ist, am Mittwoch kurz vor Abschluss des Afrika-Gipfels bei einem Online-Pressegespräch.
Die afrikanischen Staaten hätten in Nairobi ihre Positionen deutlich machen können, sagte Morgan. Industriestaaten wie Deutschland hätten zugleich zeigen können, dass sie Afrika als "Partner auf Augenhöhe" betrachteten und den Kontinent dabei unterstützen wollten, auf klimafreundliche Art Wohlstand zu erringen. Es sei deutlich geworden, "dass die grüne Transformation die Lösung ist für Afrika".
Kofler lobte den "sehr, sehr fortschrittlichen Geist" bei dem Klimagipfel in der kenianischen Hauptstadt. Es sei "ein neuer Ton" angeschlagen worden ist, um zukunftsorientierte Lösungen zu finden, fügte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium hinzu.
Zu dem Afrika-Klimagipfel reisten eine Reihe afrikanische Staatschefs sowie Vertreter anderer Länder und zwischenstaatlicher, privatwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Organisationen an. Auch UN-Generalsekretär António Guterres sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nahmen teil. Ziel des Treffens sind von den Staaten des Kontinents gemeinsam getragene "afrikanische Lösungen" für die Bewältigung der Klimakrise.
Bei dem Gipfel habe Afrika in der Klimapolitik anderen Ländern seine "ausgestreckte Hand" gereicht, sagte Kofler. Die Bundesregierung habe in Nairobi ein "umfangreiches Unterstützungspaket" im Umfang von 450 Millionen Euro präsentieren können. Dieses reiche von der Absicherung von Klimarisiken am Horn von Afrika über die Förderung von grünem Wasserstoff in Kenia bis hin zu zinsgeminderten Darlehen für die sozial gerechte Energiewende in Südafrika.
Zentrale Themen des Gipfels waren laut Kofler auch eine tiefgreifende klimafreundliche Reform internationaler Finanzinstitutionen wie der Weltbank sowie Schuldenerlasse und Umschuldungen für afrikanische Staaten. Die seit der Corona-Krise weiter angestiegene enorme Verschuldung afrikanischer Länder "zerstört die Möglichkeit, adäquat mit dem Klimawandel umzugehen", schloss sich Kofler der Argumentation afrikanischer Länder an. Deswegen sollten sie nun die Möglichkeit erhalten, Schulden im Gegenzug für klimapolitische Maßnahmen erlassen zu bekommen.
Morgan hob hervor, dass Afrika beim Klimaschutz auch "viel anzubieten" habe, etwa als guter Standort für klimafreundliche Solar-, Wind- und Geothermie-Kraftwerke, aber auch wegen seiner vielen jungen Menschen, die als Arbeitskräfte am Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft mitwirken könnten. Es gelte aber, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. So sei es in Afrika "im Moment fünf Mal so teuer wie in Europa, in Erneuerbare zu investieren".
Eine Energiewende in den Entwicklungsländern ist von entscheidender Bedeutung, um die Erderwärmung - wie 2015 bei der Weltklimakonferenz von Paris vereinbart - auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten nach Angaben der Internationalen Energieagentur im kommenden Jahrzehnt jährlich zwei Billionen Dollar (umgerechnet rund 1,85 Billionen Euro) investiert werden - achtmal so viel wie derzeit.
N.Fournier--BTB