-
Rechtsnationalist Jansa zum Regierungschef Sloweniens gewählt
-
Nach Konflikt um Iran-Krieg: US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard tritt zurück
-
Mercedes dominant - Murmeltier-Unfall sorgt für Pause
-
US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard erklärt Rücktritt
-
Ex-Weltmeister Podolski beendet Profikarriere im Sommer
-
Protest vor US-Botschaft in Havanna wegen Anklage gegen Ex-Präsidenten Raúl Castro
-
Neuer US-Notenbankchef Warsh im Amt: Trump erwartet Kurswechsel
-
Putin: Sechs Tote und 15 Vermisste nach ukrainischem Angriff auf besetzte Gebiete
-
Hattrick Gawanke: DEB-Team bleibt im Rennen um das Viertelfinale
-
"Verwirrende" Ankündigungen zu US-Truppen: Nato-Verbündete fordern Klarheit
-
Alaba verlässt Real Madrid im Sommer
-
Slowenien: Rechtsnationalist Jansa von Parlament zu neuem Regierungschef gewählt
-
Giro: Bettiol gewinnt als Ausreißer am Lago Maggiore
-
Kongressrevolte: Republikaner blockieren Trump-Vorhaben zur Migrationskontrolle
-
Korruptionsverdacht: Ermittler durchsuchen Amtssitz des französischen Präsidenten
-
Aussichtsreicher Rivale Starmers beginnt Wahlkampf um Parlamentsmandat
-
Task Force Iran-Krieg: Flugreisen im Sommer nicht durch Kerosinmangel gefährdet
-
Deutschland und andere Staaten fordern Stopp von Siedlungsbau im Westjordanland
-
WHO stuft Gesundheitsgefahr im Kongo durch Ebola als "sehr hoch" ein
-
Wadephul fordert von Nato-Ländern Ukraine-Hilfen in Höhe von mindestens 90 Milliarden Euro
-
Mädchen im Baggersee ertrunken: Eltern wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
-
Häusliche Gewalt: Betroffene sollen vor Familiengerichten besser geschützt werden
-
Hamburg setzt sich für längere Verjährungsfrist bei bestimmten Sexualstraftaten ein
-
ESC-Siegerlied "Bangaranga" Nummer-1-Hit in Deutschland
-
IS-Anhängerin in Düsseldorf zu Freiheitsstrafe verurteilt
-
Französischer Ex-Premierminister Attal will 2027 Präsident werden
-
Trump-kritischer US-Satiriker Stephen Colbert verabschiedet sich mit letzter "Late Show"
-
Nato-Außenminister sondieren "verwirrende" Ankündigungen zu US-Truppenverlegungen
-
Presse: Bund plant Sofortprogramm für mehr Cybersicherheit in der Verwaltung
-
Vor Sudetendeutschem Tag: Präsidenten Deutschlands und Tschechiens betonen Partnerschaft
-
Wagner bleibt FC-Trainer
-
Elterngeld: Parteiübergreifende Kritik an Kürzungsplänen von Prien
-
DHB verlängert Vertrag mit Gislason bis 2028
-
Ende einer Ära: Guardiola verlässt Manchester City
-
Hunderte Grönländer protestieren gegen Eröffnung von neuem US-Konsulat
-
Bundestag verabschiedet Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden
-
Messerattacke von Solingen mit drei Toten: BGH bestätigt Höchststrafe für Täter
-
Studie: KI verändert Welthandel grundlegend - Europa droht Einflussverlust
-
Britische Polizei prüft mögliche Sexualstraftat von Ex-Prinz Andrew
-
Drei Männer wegen Unterstützung der "Kaiserreichsgruppe" verurteilt
-
Islamistische Messerattacke von Solingen mit drei Toten: Urteil rechtskräftig
-
Niedrigster Wert seit über zehn Jahren: 2025 nur knapp 207.000 Wohnungen gebaut
-
Gründer der Slow-Food-Bewegung mit 76 Jahren gestorben
-
Mit Überraschungen: Tuchel nominiert England-Kader
-
ZDF-Politbarometer: Große Mehrheit zweifelt an Reformwillen der Regierung
-
Vor Sudetendeutschem Tag: Präsidenten Deutschlands und Tschechiens betonen enge Partnerschaft
-
Rubio bei Nato-Treffen: US-Truppenverlegungen sind "keine Bestrafung"
-
Kalifornien bringt Strategie zum Umgang mit KI-Folgen für Arbeitsmarkt auf den Weg
-
Stromverbrauch in Indien auf Rekordhoch inmitten andauernder Hitzewelle
-
Ifo-Umfrage: Stimmung der Unternehmen in Deutschland leicht verbessert
Studie: KI verändert Welthandel grundlegend - Europa droht Einflussverlust
Der KI-Boom verändert laut einer Studie den Welthandel grundlegend - und entwickelt sich rasant zu einem neuen Machtfaktor. Künstliche Intelligenz (KI) verändert nicht nur Technologien, sondern "ganze Lieferketten, Handelsströme und geopolitische Abhängigkeiten", wie aus der am Freitag veröffentlichten Studie des Kreditversicherer Allianz Trade hervorgeht. Besonders Europa drohe dabei "zwischen den globalen Technologieblöcken an Einfluss zu verlieren".
Der weltweite Handel mit KI-relevanten Gütern hat sich der Studie zufolge binnen zehn Jahren nahezu vervierfacht. Er stieg demnach von rund einer Billion Dollar (umgerechnet 862 Milliarden Euro) auf 3,8 Billionen Dollar an. Mittlerweile entfallen demnach bereits rund 15 Prozent des globalen Warenhandels auf KI-nahe Produkte und Infrastruktur. Dabei kontrolliert Asien große Teile der Wertschöpfung - von Halbleitern über Speichertechnologien bis hin zu Rechenzentrums-Hardware.
"Der globale KI-Wettlauf ist auch ein Wettlauf um Infrastruktur, Daten und wirtschaftlichen Einfluss", erklärte der Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Milo Bogaerts. "Wer die Chips, Rechenzentren und Plattformen kontrolliert, kontrolliert künftig auch wesentliche Teile der globalen Wertschöpfung und beeinflusst damit maßgeblich den Welthandel und Warenströme."
Der Studie zufolge ist globale KI-Wertschöpfung bislang auf wenige Regionen konzentriert. Schlüsselrollen bei Halbleitern, Hochleistungsspeichern und KI-Infrastruktur spielen demnach neben den USA Taiwan, Südkorea und China.
Europa und Deutschland könnten beim internationalen KI-Wettbewerb auf der Strecke bleiben. Während die USA Milliarden in Cloud-Infrastruktur, Rechenleistung und digitale Plattformen investieren, hinkt Europa der Studie zufolge deutlich hinterher: Die operative Rechenzentrums-Kapazität Europas liegt der Analyse zufolge rund viermal unterhalb jener der USA. Zugleich wachse Europas Abhängigkeit von US-Technologieanbietern.
Bereits heute dominieren US-Konzerne bei neuen Rechenzentren, sogenannten Hyperscalern, große Teile der europäischen Cloud- und IT-Dienstleistungen. Mit zunehmender Nutzung von KI-Dienstleistungen könnten laut Allianz Trade künftig jährlich Milliardenbeträge aus Europa an US-Anbieter abfließen.
"Europa und auch Deutschland laufen aktuell Gefahr, vom Industriestandort zum digitalen Mieter zu werden", erklärte Bogaerts. US-Unternehmen erzielen demnach rund 70 Prozent der europäischen Umsätze, "während deutsche Unternehmen wenig von dem Boom spüren".
Die Studie kritisiert, dass deutsche Unternehmen in den wachstumstärksten Bereichen wie KI aktuell "noch wenig präsent" seien. "Viele deutsche Anbieter befinden sich derzeit noch in einer frühen Phase, Künstliche Intelligenz wirtschaftlich erfolgreich zu monetarisieren", erklärte Bogaerts. "Da ist noch Luft nach oben und viel Potenzial."
R.Braegger--VB