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WHO stuft Gesundheitsgefahr im Kongo durch Ebola als "sehr hoch" ein
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Bedrohung der öffentlichen Gesundheit in der Demokratischen Republik Kongo wegen des Ebola-Ausbruchs auf die Stufe "sehr hoch" heraufgestuft. In der Region um das zentralafrikanische Land sei die Gefahr für die Gesundheit weiterhin hoch, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag. Weltweit werde die Bedrohung nach wie vor als niedrig eingestuft.
In der Demokratischen Republik Kongo stieg die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle laut Tedros auf 750, 177 Menschen starben. Das Virus breite sich in dem Land weiterhin rasch aus, sagte der WHO-Chef. Die WHO hatte wegen der Epidemie am vergangenen Wochenende eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen - ihre zweithöchste Alarmstufe.
Ein bei seiner Arbeit im Kongo mit dem Ebolavirus infizierter Arzt aus den USA wird seit Mittwoch in der Berliner Charité behandelt. Nach Angaben des Krankenhauses hat er deutliche Krankheitssymptome, ist aber "nicht kritisch krank". Auch seine Frau und die vier Kinder des Paares befinden sich auf der Sonderisolierstation der Klinik.
K.Sutter--VB