-
Urteil: Autofahrerin aus Baden-Württemberg darf keinen Gesichtsschleier tragen
-
Polizistin leiht sich Fahrrad von Passant und schnappt damit Ladendieb
-
Chiles Präsident ruft wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten Notstand aus
-
Startups aus Deutschland sammelten 2025 knapp 8,4 Milliarden Euro von Investoren ein
-
Klingbeil zu Trumps Zolldrohung: "Wir lassen uns nicht erpressen"
-
Infantino verurteilt Final-Chaos beim Afrika-Cup
-
Grönland-Krise: Preise für Gold und Silber steigen - Aktienkurse sinken
-
Grönland-Krise: Preise für Gold und Silber steigen auf neue Rekordhöhen
-
CDU-Mittelständler wollen Verbeamtungen stark beschränken
-
Zahl der Privatschulen in Deutschland in vergangenen Jahren auf rund 3800 gestiegen
-
Australian Open: Maria und Seidel früh ausgeschieden
-
Chile ruft wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten Notstand aus
-
Final-Chaos beim Afrika-Cup: "War beschämend"
-
Ewige NBA-Scorerliste: Durant überholt "Idol" Nowitzki
-
Minusgrade, Schnee und Overtime: Rams ringen Bears nieder
-
"Finale" gegen Spanien: Handballer kämpfen um EM-Hauptrunde
-
CDU-Arbeitnehmerflügel will Minijobs stark einschränken
-
"Robbery"-Vergleiche in München: "Mag das überhaupt nicht"
-
Bitterling: "Noch ein, zwei Stellschrauben"
-
Fokus auf Rom: VfB hakt Dämpfer ab
-
Klinsmann: DFB-Auswahl bei WM "immer im Favoritenkreis"
-
"Trainer darf lächeln": Baumgarts goldenes Händchen
-
Aufgabe: Erstrundenaus für "Zverev-Schreck" Auger-Aliassime
-
Proteste gegen Besuch von Syriens Präsident al-Scharaa in Berlin geplant
-
Prozess um Klage von Prinz Harry gegen Boulevardzeitungsverlag beginnt in London
-
Verdi und Lufthansa beginnen Tarifverhandlungen für Bodenpersonal
-
Urteil nach Zugunglück mit fünf Toten bei Garmisch-Partenkirchen erwartet
-
Präsidenten Deutschlands und Ungarns gedenken Beginns der Vertreibung vor 80 Jahren
-
CDU-Vorstand verabschiedet Programmpapier mit Reformvorschlägen
-
Euro-Finanzminister beraten über hochrangigen Posten bei der EZB
-
Bundesumweltminister stellt neues Förderprogramm für E-Autos vor
-
China verzeichnet 2025 Wirtschaftswachstum von fünf Prozent
-
Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens
-
Hessen Ministerpräsident Rhein spricht sich für höhere Wochenarbeitszeit aus
-
Melbourne: Maria als erste Deutsche ausgeschieden
-
Zentralrat der Jesiden kritisiert mangelnde Konsequenzen aus Völkermord-Anerkennung
-
Oxfam: Milliardäre weltweit so reich wie noch nie
-
NFL: Patriots nach Sieg über Texans im Halbfinale
-
Polizei: Mindestens 21 Tote bei Zugunglück im Süden Spaniens
-
Barcas Siegesserie reißt in San Sebastián
-
Unwürdige Szenen bei Senegals Triumph gegen Marokko
-
EU-Sondergipfel zu Trumps Zolldrohungen in den "kommenden Tagen"
-
Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne
-
Wilde 45 Minuten: Augsburg verpasst Befreiungsschlag
-
Syriens Übergangspräsident gibt Vereinbarung mit Kurden und Waffenruhe bekannt
-
Wadephul rechnet vorerst nicht mit Unterzeichnung von EU-Handelsabkommen mit den USA
-
Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über "Sicherheitslage in Grönland"
-
Paderborn gibt "Teil-Entwarnung" bei Brackelmann
-
Kampf um die Königsklasse: VfB patzt gegen Union
-
Große Sorge um Paderborns Brackelmann
Studie: Domestizierung führte bei Hunden zu dunkleren Augen als beim Wolf
Bei Hunden hat sich laut einer Studie im Laufe ihrer Domestizierung auch ihre Augenfarbe verändert, damit sie weniger bedrohlich auf den Menschen wirken. "Die Farbe der Iris von Hunden ist dunkler als bei Wölfen und diese dunkle Farbe beeinflusst die Wahrnehmung der Hunde durch den Menschen positiv", heißt es in der Studie des Instituts für Tierforschung der japanischen Teikyo-Universität, die am Mittwoch im Fachblatt "Royal Society Open Science" veröffentlicht wurde.
Die Domestizierung des Wolfs vollzog sich vor 50.000 bis 15.000 Jahren. Bis heute haben Wölfe eine hellere, ins Gelbliche gehende Iris, von der sich die schwarze Pupille klar abhebt. Die Menschen wählten der Studie zufolge aber vorzugsweise Tiere mit dunkleren Augen aus, so dass sich diese Augenfarbe bei Hunden immer mehr durchsetzte.
Die rund 30 Hunderassen, die für die Studie ausgewählt wurden, haben in der Regel eine große und dunkle Iris, in der die Pupille schwer auszumachen ist. Für Menschen ist das offenbar angenehm anzuschauen, denn den Forschern zufolge wird bei Hundebesitzern beim Blick in die Augen ihres Hundes Oxytocin ausgeschüttet, ein Hormon, das auch Mütter ausschütten, die ihr kleines Kind anschauen.
Für die Frage, warum dunkle Augen Hunde in den Augen von Menschen liebenswerter machen, haben die Forscher der Teikyo-Universität auch ein paar Erklärungsansätze. Sie verweisen zum Beispiel auf Studien mit Menschen und anderen Primaten, wonach eine geweitete große Pupille mit positiveren Emotionen assoziiert wird als eine verengte kleine Pupille.
Außerdem werde eine große Pupille unbewusst mit einem nicht ausgewachsenen Lebewesen assoziiert, das verletzlicher und zugleich ungefährlicher ist. Wenn bei einem Hund die Iris sehr dunkel und die Pupille daher kaum unterscheidbar ist, wirkt dies der Studie zufolge auf den Menschen wie eine sehr große Pupille. Daher würden Hunde mit dunklen Augen "als schwach und schutzbedürftig" wahrgenommen.
Die Studienautoren testeten ihre These, indem sie Probanden die Bilder von zwölf Hunden zeigten, die teils dunkle, teils hellere Augen hatten. Die Testpersonen sollten dann die Persönlichkeit jedes Tieres einschätzen und angeben, wie freundlich und wie jung der gezeigte Hund ist. Tatsächlich wurden die dunkeläugigen Hunde als "freundlicher und jünger" eingeschätzt, heißt es in der Studie.
Die Autoren räumen allerdings ein, dass die Aussagekraft ihrer Untersuchung begrenzt ist, etwa weil sie nur ein paar der zahlreichen Hunderassen einbezogen. Außerdem könne auch der Gewohnheitseffekt eine Rolle spielen, so dass dunkeläugige Hunde positiver bewertet würden, weil sie häufiger vorkommen und ihr Erscheinungsbild daher gewohnter ist.
C.Kreuzer--VB