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Polanski über Matchwinner Diks: "Pinkelt Eiswürfel"
Eugen Polanski wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte. "Der Kevin pinkelt Eiswürfel", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach über den so coolen Matchwinner Kevin Diks, der in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum hart erkämpften 1:0 (0:0)-Sieg über Union Berlin verwandelt hatte. Ein Sieg, der auch Polanski im Abstiegskampf kräftig durchatmen ließ.
Für die Borussia war es der siebte Elfmeter der Saison - Diks hat seine vier Schüsse alle verwandelt, die übrigen drei Strafstöße (zweimal Haris Tabakovic und Kevin Stöger) gingen alle daneben. "Wenn es einen Elfmeter gibt und Kevin Diks auf dem Platz steht, dann nimmt er den Ball und schießt ihn rein. Am Ende ist es seine Qualität, so nervenstark zu sein", sagte Polanski.
Ein Remis wäre auch angesichts der punktenden Konkurrenz ein weiterer Rückschlag für die Borussia gewesen, die zuvor siebenmal in Folge nicht gewonnen hatte. Er sei "froh, mal wieder darüber zu reden, wie froh ich bin", sagte Polanski: "Wir haben sehr lange das Brett bohren müssen. Am Ende haben wir es zum Glück durchgebohrt bekommen."
Ein Sonderlob hatte der Gladbach-Trainer für den erst 17 Jahre alten Wael Mohya übrig, der zum jüngsten Startelf-Debütanten der Vereinsgeschichte wurde. "Ich bin sehr zufrieden, es kann genauso weitergehen", sagte Polanski. Mohya wollte da nicht widersprechen: "Ich war schon ein bisschen nervös, das muss ich zugeben. Ich habe ein, zweimal einen draufbekommen. Aber das ist Bundesliga, daran muss man sich gewöhnen. Ich bin sehr zufrieden."
D.Schlegel--VB