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MotoGP-Auftakt: Márquez muss Acosta Sprintsieg überlassen
Für Titelverteidiger Marc Márquez hat in der MotoGP-WM die Jagd nach seinem insgesamt zehnten Weltmeister-Titel nur fast nach Plan begonnen. Im Sprint des Auftaktwochenendes im thailändischen Buriram musste der spanische Ducati-Fahrer seinen KTM-Rivalen und Landsmann Pedro Acosta in der Schlussrunde aufgrund einer Strafe wegen eines Kontaktes zum Sieg überholen lassen und sich mit Platz zwei begnügen.
Rang drei ging an Aprilia-Pilot Raùl Fernández. Deutsche Fahrer sind in der Königsklasse des Motorradsports auch in der neuen Saison einmal mehr nicht vertreten. Das Hauptrennen in Thailand findet am Sonntag (9.00 Uhr) statt.
Die Saisonvorbereitung war für Márquez nicht ideal verlaufen. Nach einer Schulteroperation hatte der 33-Jährige eine mehrmonatige Reha-Maßnahme absolvieren müssen.
In Buriram setzte sich der siebenmalige MotoGP-Champion schon kurz nach dem Start an die Spitze. Im Rennverlauf lieferte sich der 33-Jährige packende Duelle mit Acosta um Platz eins mit mehreren Führungswechseln. Der von der Rennleitung monierte Kontakt mit seinem Konkurrenten erfolgte in der vorletzten Runde nach einer erneuten Attacke von Acosta.
Der in Thailand hochgewettete Polesetter Marco Bezzecchi musste auf seiner Aprilia die Hoffnungen auf einen Auftaktsieg bereits in Runde zwei begraben: Nach kurzer Zeit an der Spitze schied der Italiener durch einen Sturz in Kurve acht aus.
Ebenfalls vorzeitig beendet war das Rennen für Rookie Toprak Razgatlioglu. Der erste Türke in der MotoGP und dreimalige Superbike-Weltmeister setzte seine Yamaha in den Kies und schied aus.
Nach dem Auftaktwochenende in Buriram stehen in der Königsklasse bis zum Saisonende noch 21 weitere WM-Läufe auf dem Programm. Am 12. Juli findet in diesem Rahmen der Große Preis von Deutschland auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal statt. Das Saisonfinale steigt am 22. November im spanischen Valencia.
E.Gasser--VB