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Freiburger Ärger währt nur kurz: "Können komplett stolz sein"
Trotz des direkten Einzugs ins Achtelfinale überwog unmittelbar nach Schlusspfiff der Ärger bei Noah Atubolu. "Ich hätte die Ligaphase gerne zu Null beendet", sagte der Keeper des SC Freiburg bei RTL. Hätte Olivier Giroud nicht in der Nachspielzeit per Foulelfmeter zum späten Sieg für den OSC Lille getroffen (90.+2), hätten die Breisgauer die ersten acht Spiele in der Europa League gar ohne Niederlage überstanden. Dass dies nicht gelang, konnte Atubolu letztlich aber doch verkraften.
"Bei aller Selbstkritik, wir sind auf Platz sieben, wir können komplett stolz auf uns sein", betonte der 23-Jährige nach der 0:1 (0:0)-Niederlage am Donnerstagabend in Lille, "es tut uns gut, dass wir weniger englische Wochen haben." Durch das Erreichen der Top acht umgeht der Sport-Club die Play-offs, die zwei zusätzliche Spiele im Februar bedeutet hätten.
"Das kann sehr viel wert sein", freute sich auch Trainer Julian Schuster darüber, dass die zusätzliche Belastung vermieden werden konnte. "Es war das große Ziel, sich direkt zu qualifizieren", sagte der Coach, "es ist toll, was die Mannschaft in der Ligaphase gezeigt hat."
Die Achtelfinals werden am 12. und 19. März ausgetragen, für den Sport-Club kommen mit dem KRC Genk, dem FC Bologna, Dinamo Zagreb und Brann Bergen vier mögliche Gegner in Frage. Fehlen wird dem Fußball-Bundesligisten im weiteren Verlauf des Wettbewerbs allerdings zunächst Maximilian Eggestein, der in Lille wegen groben Foulspiels (74.) die Rote Karte sah.
F.Mueller--VB