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VfB gegen Celtic oder Rasgrad: "Müssen lernen"
Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart sieht den Play-offs in der Europa League gegen Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad gelassen entgegen. "Wir wussten vorher, dass es wahrscheinlich so kommen wird. Es ist nun eine der beiden Mannschaften, darauf werden wir uns vorbereiten", sagte Hoeneß nach dem glücklichen 3:2 (2:1) zum Abschluss der Ligaphase gegen Young Boys Bern.
Trotz des Erfolgs gegen die Schweizer verpasste der Pokalsieger als Tabellenelfter die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale. Die Auslosung der Play-off-Partien findet am Freitag (13.00 Uhr) in der UEFA-Zentrale in Nyon statt. Gespielt wird am 19. und 26. Februar. Der VfB genießt im Rückspiel gegen die Schotten (Tabellen-21.) oder die Bulgaren (22.) Heimrecht.
Doch zunächst stand bei den Schwaben noch die Aufarbeitung der Zitterpartie gegen die Young Boys an. Nach einer frühen 2:0-Führung durch Deniz Undav und Ermedin Demirovic hatte der Bundesligist einige brenzlige Phasen überstehen müssen.
"Daraus müssen wir lernen", betonte Hoeneß. Kapitän Atakan Karazor sprach davon, "dass uns da manchmal die Reife fehlt". Undav warnte sein Team bei RTL deshalb eindringlich: "Unser Spiel war nach 35 Minuten nicht mehr gut. Eine Spitzenmannschaft gewinnt so ein Spiel auch mal 4:0 oder 5:0. Das haben wir wieder nicht gemacht. Daran müssen wir arbeiten. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen."
Man müsse solche Nachlässigkeiten "schnell abstellen", ergänzte der Nationalspieler vor dem Ligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den SC Freiburg: "Weil irgendwann geht es vielleicht nicht mehr gut und dann haderst du mit dir. Wir müssen auf jeden Fall eine viel, viel bessere Leistung zeigen."
E.Burkhard--VB