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Feuerwehr baut provisorische Eisbachwelle in München wieder ab
Die provisorisch im Münchner Eisbach eingebaute Rampe, welche die berühmte Surfwelle wiederhergestellt hatte, ist entfernt worden. Die Feuerwehr machte den von Unbekannten vorgenommenen Einbau im Auftrag der Stadt am Sonntagmorgen rückgängig, wie ein Sprecher sagte. Noch ist unklar, wie es mit der Welle weitergeht.
Die Eisbachwelle im Englischen Garten gilt als weltweit konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt. Sie ist seit 40 Jahren besurfbar und ein Touristenmagnet.
Im April verunglückte dort beim nächtlichen Surfen eine 33-jährige Münchnerin tödlich. Ende Juni wurde die Welle unter Auflagen wieder zum Surfen freigegeben. Nach der jüngsten sogenannten Bachauskehr im Oktober aber, bei der das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit wurde, baute sich die Welle nicht wieder auf.
Die Münchner Surfer setzen sich seit Monaten dafür ein, dass die Welle wiederhergestellt wird. Am Donnerstag aber teilte die Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM) mit, dass der Antrag erst einmal auf Eis liege. Die Surfer hätten sich mit "immer neuen Auflagen und Nachforderungen" der Stadt konfrontiert gesehen. Beispielsweise hätten sie für den dreimonatigen Versuch die Haftung übernehmen sollen. Die Forderungen könnten weder die IGSM noch der Surfclub München erfüllen.
"Nachdem wir anfangs noch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung betont haben, hat sich das Blatt mittlerweile gewendet", erklärten die Surfer.
An den Weihnachtstagen bauten Unbekannte dann heimlich die Rampe im Eisbach ein, die aber nun entfernt wurde. Die Feuerwehr war dazu nach Angaben des Sprechers mit drei Fahrzeugen und acht Kräften im Einsatz.
R.Fischer--VB